: Bogenhausen

© Robert Fischer

Lebensgefühle: Welcher Münchentyp sind Sie?

Der Tischtennis-Spieler, die Feinschmeckerin, der Romantiker: Wie man München findet, hängt davon ab, wer man ist.

ifo Institut: Fuest macht Sinn

Das ifo Institut verabschiedet seinen berühmten Chef, Hans-Werner Sinn. Jetzt kommt ein neuer. Was hat er vor?

Bücher zum Trost: Bücher zum Trost

Hilft die Kultur bei großen Krisen, sollte man die Bibel gelesen haben? Ein Gespräch mit dem Verleger und Autor Michael Krüger über den Wert der Kultur.

© Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Luca Toni: "Ich war so ignorant"

Der Stürmer hat seit seiner Zeit beim FC Bayern das Italienbild der Deutschen verändert - und viel Neues über Deutschland erfahren. Ein Gespräch mit einem Fußball-Star

Musikhochschule: Ende und Neuanfang

Auslaufmodell Konservatorium? Die wenigen verbliebenen kommunalen Musikinstitute versuchen, sich mit Praxisnähe neu zu profilieren.

Perle dringend gesucht

Aus den einstigen Domestiken sind normale Angestellte in einem modernen Dienstleistungsberuf geworden

Der tote Sohn

André Müller spricht mit Liselotte Eder, der Mutter des Filmemachers Rainer Werner Fassbinder

Volker Schlöndorff: Er ist ein Läufer

Vorhang auf. Wir sehen in eine Münchner Altbauwohnung. Hell und weitläufig, schöne Biedermeierstücke auf dem Parkett, gute Bilder an der Wand.

Bilder beschlagnahmt: Gruß aus Moskau?

Die Dame in dem grauen BMW wurde von den beiden Herren im knallroten Ford Granada schon erwartet. Sie kamen alle drei zur "Vollstreckung einer Amtshandlung", besprachen sich auf der Straße, aber eher in der Art von Geheimagenten, die einen Überraschungsschlag im feindlichen Gelände planten.

Kirchenstraße 15

Haidhausen macht Karriere, In dem ehemaligen "Glasscherbenviertel" zwischen den Isar-Auen und dem noblen Bogenhausen wohnen heute Maler, Bildhauer, Goldschmiede, Journalisten und Studierte hinter Gründerzeitfassaden.

Handball: Ein starker Wurf

Die junge Dame war zum Anbeißen; man hatte sie zu diesem Zweck mit Schokolade und Marzipan verkleidet. Die geladenen Gäste mußten verdauen, was ihnen da aus Anlaß eines sportlichen Festes serviert wurde: Die Handballmannschaft des MTSV Schwabing in München feierte den Aufstieg in die erste Bundesliga, und die drei Meter hohe Torte samt Mädchenfüllung wurde als Geschenk aufgefahren.

Bauwirtschaft: Der fliegende Löwe

Sie sind aus den Schlagzeilen verschwunden, fast sind sie schon vergessen, die großen "Baulöwen" der sechziger Jahre – die Mosch, Schlereth und Heckelmann, die Schnitzenbaumer, Hubmann und Kun.

München nach Olympia: Jammer vor leeren Betten

Otto Hiebl, Leiter des Münchner Fremdenverkehrsamtes, setzt darauf, daß der grausige Zwischenfall im olympischen Dorf bereits vergessen ist: "Bis in den hintersten Winkel der Welt ist jetzt bekannt, daß München eine schöne und moderne Stadt ist.

Die Schüsse von München: Chicago und Oktoberfest

Der Himmel war wolkenlos über München, die Stimmung noch ein bißchen nach Blei. Von einem Balkon des Hauses Nr. 74 plärrte ein Lautsprecher den Hit der Woche "Chirpy Chirpy Cheap Cheap", während wenige Meter entfernt vier Scharfschützen aus einem Sanitätswagen kletterten.

Das Denkmal vor Gericht

Erst verschenkt, dann dreimal verkauft, und nun wird schon wieder versucht, es abzureißen: das Wohn- und Atelierhaus des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847 bis 1921), teuer und auch ganz fashionable im Münchner Prominentenviertel Bogenhausen gelegen.