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Brexit: Bye-bye, EU

  • Das neue offizielle Austrittsdatum für den Brexit ist der 31. Oktober. Die EU hat Großbritannien wie gewünscht einen Aufschub gewährt. Verabschiedet das britische Parlament das Austrittsabkommen früher, tritt Großbritannien zum Ersten des Folgemonats aus. Diese "flexible Verlängerung" hatte EU-Ratspräsident Donald Tusk ins Gespräch gebracht.
  • Gibt es bis zum 22. Mai keine Einigung in London, muss Großbritannien an den Europawahlen teilnehmen.
  • Das britische Unterhaus hat den Brexit-Vertrag, den Theresa May mit der EU ausgehandelt hat, bereits dreimal abgelehnt. Auch auf Alternativen zu Mays Vertrag konnte sich das Parlament nicht einigen.
  • Nach ihrer ersten Niederlage im Parlament am 15. Januar hatte May mit der EU noch einmal nachverhandelt und Zugeständnisse erwirkt, wonach Großbritannien nicht auf unbestimmte Zeit an die sogenannte Backstop-Regelung gebunden ist. Diese Regelung soll Grenzkontrollen zwischen der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Mitglied Irland verhindern. Durch den Backstop würde das Vereinigte Königreich in einer Zollunion mit der EU bleiben, falls nach einer Übergangsphase keine andere Vereinbarung getroffen wird.
  • In einem Referendum hatte die britische Bevölkerung am 23. Juni 2016 über den Austritt abgestimmt. 51,9 Prozent wollten die EU verlassen, 48,1 Prozent wollten bleiben.
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Britisches Unterhaus: In der Sackgasse

Nur Nein sagen reicht nicht: Wenn das britische Parlament nicht in der Lage ist, sich für eine Brexit-Variante zu entscheiden, bleibt nur ein zweites Referendum.

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Allgemeinbildung : "Muss ich das wissen?"

Wie bringt man Kindern heute ein Interesse an der Welt bei? Wenn der Vater mit seiner Tochter darüber reden will, schaut sie ihn an, als sei er ein sehr uncooler Idiot.

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Margaret Thatcher: Hart im Geben

Margaret Thatcher trat vor 40 Jahren als Außenseiterin an – und veränderte ihr Land radikaler als die meisten ihrer Vorgänger. Ihr Erbe spaltet die Briten bis heute.

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Europa: Was nützt uns die EU?

Debatten über Zeitumstellung, Frieden, doppelte Staatsbürgerschaft: Drei Mitglieder des ZEIT-Wirtschaftsrats erzählen, welche Vor- und Nachteile sie in der EU sehen.

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Brexit: Unkontrollierbare Dummheit

Das Volk empört, die Gesellschaft gespalten, das Parlament blockiert: Für viele trägt Theresa May die Schuld am Brexit-Chaos. Aber die Kritiker machen es sich zu leicht.

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EU-Austritt: Bitte doch keinen Brexit!

Der konservative Peter Oborne hatte für den Brexit gestimmt. Jetzt sagt er: Die Briten sollten lieber die EU reformieren, statt als böser Nachbar draußen zu sitzen.

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Demokratie: Europa hoch, Europa runter

Uploadfilter, Steuergerechtigkeit, Posten. Das ist alles. Bald ist Europawahl. SPD und CDU tun so, als ob man mit bloßer Beschwörungskraft die Demokratie heilen könnte.

EU-Austritt: Zur Witzfigur degradiert

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Der Brexit wird auf dem EU-Gipfel wohl erneut vertagt. Das Chaos in Großbritannien zeigt: Das politische System des Landes muss überholt werden. Drei Vorschläge

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EU-Gipfel: Entscheidung in der Verlängerung

Die EU wird den Briten wohl erneut mehr Zeit für den Brexit geben. Wer weiß: Vielleicht kommt es in dieser Zeit zu Neuwahlen, möglicherweise zu einem zweiten Referendum.