• Am 19. Juni 2017 haben die Gespräche zum Austritt Großbritanniens aus der EU begonnen, das offizielle Austrittsdatum ist der 30. März 2019.
  • Brexit-Minister David Davis trat Anfang Juli im Streit über den Kurs der britischen Regierung beim EU-Austritt zurück. Neuer Brexit-Minister ist Dominic Raab. Kurz darauf erklärte auch Außenminister und Brexit-Befürworter Boris Johnson seinen Rücktritt. Auf ihn folgt der bisherige Gesundheitsminister Jeremy Hunt.
  • Zwischen dem Austrittsdatum und dem 31. Dezember 2020 tritt Großbritannien in eine Übergangsphase, in der sich das Königreich weiterhin an alle Regeln der EU halten muss, allerdings kein Mitspracherecht mehr hat. Damit soll Bürgern und Unternehmen mehr Zeit zum Anpassen an die neuen Verhältnisse gegeben sowie ein Handelsabkommen mit der EU ausgehandelt werden.
  • In den Verhandlungen sind erste Einigungen erreicht worden, wie zum Beispiel bei den Streitpunkten Handel, die EU-Außengrenze zu Nordirland und die Rechte der Bürger beider Seiten.
  • Mit dem Brexit will Großbritannien auch aus dem Europäischen Binnenmarkt ausscheiden, was ein Ende der Personenfreizügigkeit bedeuten würde. Waren sollen dann im Rahmen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und Großbritannien ausgetauscht werden können.
  • Die Briten stimmten am 23. Juni 2016 über den EU-Austritt ab. 51,9 Prozent stimmten für den Austritt, 48,1 Prozent votierten für den Verbleib.
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