: Brockhaus

© Graham Wiltshire/Keystone/Getty Images

Muttertag: Was wir von unseren Müttern gelernt haben

Demo-Plakate basteln, furchtlos Auto fahren, Hundekämpfe beenden: Autoren von ZEITmagazin ONLINE schreiben, welche wichtigen Dinge sie von ihren Müttern gelernt haben.

L E X I K A : Wer bietet mehr ?

Vom Ledereinband zur DVD - Können elektronische Lexika die Qualität der Druckwerke halten? Wie ist es um die Aktualität der digitalen Enzyklopädien bestellt? Wie binden sie interessante Web-Links in ihr Angebot ein? Die ZEIT hat anhand von einigen willkürlich herausgesuchten Ereignissen und Begriffen dieses Jahres den Test bei den vier wichtigsten Multimedia-Enzyklopädien gemacht

Die Frankfurter Buchmesse 1950

Folgen der Währungsreform und der Spaltung – Die Mainstadt ersetzt Leipzig Aus DIE ZEIT Nr. 38 vom 21. September 2000, S. 10

H Ö R B U C H : Vorm Berühren Hände waschen

Erwin Chargaff liest aus seinem Buch "Das Feuer des Heraklit - Skizzen aus dem Leben vor der Natur", das 1979 in Deutschland erschien. Es sind die Erinnerungen eines Moralisten, der versehentlich Naturwissenschaftler wurde, weil er eine Abneigung gegen das Predigen hatte und hoffte, die Anschauung der Natur würde ihn überzeugen

L E S E N: Kanzler, lies!

Deutsche Verleger füllten Gerhard Schröders neue Bibliothek. Wir baten sie, ihre Auswahl zu begründen

Die Unerwünschten

Wie die Schweiz ihren guten Ruf als Asylland verspielte: Das traurige Los deutscher Emigranten /

Unser beller-Teller September 1971

DDR: Amado, „Dona Flor und ihre beiden Ehemänner“; Dostojewskij, „Der ewige Ehemann“; Lenin, „Philosophische Hefte“; Autorenkollektiv, „Brockhaus ABC Astronomie“; Autorenkollektiv, „Pflanzen und Tiere – Ein Naturführer“ (laut Literaturbeilage des Neuen Deutschland 9/71).

Am Rande der Gefahr

Es geht hier um die großen Probleme von Fern-West und Fern-Ost, und um die Bedrohung von Ländern, die für das Nachkriegseuropa wichtig sind.

Wenn einer einen Otto sucht

Wer braucht das schon: ein Wöterbuch der Umgangssprache? Wen kümmert es, ob es eins gibt und wie es beschaffen ist, ausgenommen die paar Semasiologen, die an den sprachwissenschaftlichen Instituten ihre Wortfelder beackern? So höre ich es fragen; aber die Frage hat eine Antwort.

Von der Wende, die keine Wende, die eine Wende ist

Aus dem Nachlaß von Brecht eine Sensation: Das ziemlich ausgefeilte Fragment eines Stücks „Die Zügelhalter“. Da wird in etwas groben Strichen ein fernes Land skizziert, dessen politische Verwalter – gemäß der Brechtschen These, klüger und einträglicher sei es, eine Bank zu gründen denn eine Bank auszurauben – korrupt, lächerlich und ihrer Muttersprache nur mühsam mächtig sind; Brechts Sprachwitz entwirft etwa Regierungsbulletins, in denen eine feindliche Macht wegen eines „Feuerwerks von Aktivitäten“ gerügt wird, „in deren Fadenkreuz das Ziel zu erkennen ist, die Politik der Zügelhalter in den Augen der Bevölkerung in Frage zu stellen“.

Hinweis

„Es steht noch nicht im Brockhaus“, schrieb Christian Morgenstern über das auf seinerNase schreitende „Nasobem“ – auch im „Meyer“ und im „Brehm“ suche man es vergebens, denn der Dichter hatte es gerade erst erschaffen.

Ein neues Magazin: Gesammelte Gesundheit

Seit knapp vier Wochen sind die Zeitungskioske um ein neues Verkaufsobjekt reicher: Das Objekt heißt Unser Leben. Es ist ein Gesundheitsmagazin, das jede Woche erscheint, durchschnittlich vierzig Seiten stark ist und 2,80 Mark kostet.