: Bundesverband der Deutschen Industrie

Klare Worte

Der Generaldirektor des Volkswagenwerkes, Dr. Ing. E. h. Heinz Nordhoff, benutzte das nun schon traditionell gewordene Treffen der VW-Hunderttausender (das Mitte Juli in Stuttgart stattfand und rund 4500 Volkswagen aus dem In- und Ausland zusammenführte, die ohne Motorüberholung mehr als 100 000 km zurückgelegt hatten), um mit gewohnter Offenheit seine Einstellung zum deutschen Kartellstreit darzulegen.

Auftakt zu einer neuen Kartell-Debatte

Frage: Innerhalb der Koalitionsgruppe, wie auch zwischen ihr und den maßgebenden Gremien der Wirtschaft besteht weitgehende Übereinstimmung darüber, was auf wirtschafts- und finanzpolitischem Gebiet in den nächsten vier Jahren geschehen könnte und sollte.

Reden und Taten in Berlin

Trotz seiner abseitigen Lage ist Westberlin für viele Veranstaltungen der Tagungsort geblieben. In jedem Herbst strömt hier wirtschaftliche und politische Prominenz aus dem In- und Ausland zusammen, um in der "heimlichen Hauptstadt Deutschlands" Gedanken auszutauschen.

Aus den Verbänden

Der Freiwirtschaftsbund forderte auf seinem Bundestag in Heidelberg vom Parlament ein Grundgesetz der Wirtschaft, das bindend die Errichtung der sozialen Marktwirtschaft als freier Wettbewerbsordnung vorschreibt.

Ost-Ausschuß in Köln

Veranlaßt durch die Notwendigkeit, den Osthandel trotz der obwaltenden politischen Verhältnisse stärker zu beachten, wurde in Bonn von der Arbeitsgemeinschaft Außenhandel, die sich aus dem Bundesverband der Deutschen Industrie, dem Deutschen Industrie- und Handelstag und den Import- und Exportverbänden zusammensetzt, der Ost-Ausschuß gebildet.

Industrie kontra Erhard

Zu der Diskussion um das Kartellgesetz, die sich zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung zwischen Professor Erhard und der deutschen Industrie entwickelt, hat der Bundesverband der Deutschen Industrie eine Entschließung veröffentlicht.

ZEITSPIEGEL

Der Bundespräsident ist der Bitte der Bundesregierung, das Deutschlandlied wieder zur Nationalhymne zu erklären, nachgekommen.

Künstler, Mäzene und Steuern

Die Ausstellung "Die Industrie als Kunstmäzen", die wir bereits angekündigt haben (Die Zeit Nr. 18 vom 1. Mai 1952), ist in der Hamburger Kunsthalle mit einem Festakt, bei dem Bundespräsident Professor Heuss eine Ansprache hielt, eröffnet worden.

Die Industrie als Kunstmäzen

Kunst kann ohne Mäzenatentum nicht gedeihen. Der Künstler muß innerhalb der menschlichen Gesellschaft Platz und Rang haben. Dazu aber muß es Menschen geben, die ihn brauchen, für sich selbst oder für Institutionen, denen sie vorstehen oder denen sie angehören.

Industriepolitische Ausschau 1951/52

Der Bundesverband der Deutschen Industrie hält seine diesjährige Mitgliederversammlung in Hamburg ab. Das ist, was den Ort anbelangt, nicht ohne besondere Bedeutung.

Bisher fast eine Million neuer Arbeitsplätze für Vertriebene

Das Heer der arbeitslosen Vertriebenen und Flüchtlinge, die in der Bundesrepublik leben, gleicht einem Stausee: obgleich die meßbaren Abflüsse die sichtbaren Zuflüsse erheblich übersteigen, ist kein nennenswertes Sinken des Wasserspiegels zu beobachten, weil unsichtbare Quellen den See immer wieder auffüllen.

Ein Rohstoff-Kodex

Mit sechs Arbeitskreisen von je sechs bis acht Personen ist der Bundesverband der Deutschen Industrie daran gegangen, in drei Wochen für die gesetzgebenden Körperschaften einen Rohstoff-Kodex auszuarbeiten – mit Empfehlungen, wie am besten, d.

Was sagen denn Homberger und Cottier?

Bei den bisherigen Beratungen des Verkehrsausschusses des Bundestages über das bevorstehende Bundesbahngesetz legte der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums auch die Auffassung der befragten ausländischen Sachverständigen dar.

Dur und Moll

Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat vor einigen Tagen in Köln seinen zweiten Geburtstag gefeiert. Eine glänzende Rede des Bundeswirtschaftsministers über die Verpflichtungen des Unternehmers fand ebenso Beifall wie das, was Präsident Fritz Berg ausführte, Aus seinem Munde klang ernste Besorgnis über jüngst von gewerkschaftlicher Seite erfolgte Äußerungen zur Frage des Mitbestimmungsrechts.

AUS DEN VERBÄNDEN

Mit dem Hauptsitz in Frankfurt wurde die "Gesellschaft zur Förderung des deutschamerikanischen Handels" gegründet; ihr gehören an: der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Deutsche Industrie- und Handelstag, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, der Zentralverband des deutschen Handwerks und der Verband der Hamburger Exporteure.