: Carlos Fuentes

Yuri Herrera: Permanent gewittrig

Yuri Herrera erzählt von genau der Gewalt, die Mexiko auch in diesen Tagen wieder erschüttert. Seine Worte schlagen an Stellen ein, wo man das Ziel nicht vermutet hätte.

R O M A N : Esterházy auf Eis

"Harmonia Cælestis" ist ein bedeutendes, vor allem aber ein bedeutend kompliziertes Werk. Der Roman erinnert in seinem Umfang von fast 1000 Seiten, in seinem Reichtum an Figuren, Schnurren und Anekdoten, in seinem kühn überbordenden Aufbau an den großen lateinamerikanischen Roman der sechziger, siebziger Jahre

Abschied von den Illusionen

Die lateinamerikanische Literatur kommt nicht aus jungen Staaten, sondern aus alten, politisch und sozial verdorbenen Ländern.

Was nun, Sandino?

No pasarán steht in großen Lettern an Hauswänden in Managua zu lesen. So lautete die Losung im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Francisten.

Das Epos eines Kontinents

In der Belletristik hat Lateinamerika auf dem deutschen Büchermarkt den Durchbruch längst geschafft. Namen wie Garcia Márquez, Isabel Allende, Carlos Fuentes und andere stehen seit Jahren auf deutschen Bestsellerlisten.

Ein Autor will Präsident Perus werden: Stehen zu seiner Verantwortung

Als der damalige Präsident Perus, Belaúnde Terry, 1984 sein abgewirtschaftetes Kabinett aufputzen wollte und seinem in der Welt bekanntesten Landsmann, dem Schriftsteller Mario Vargas Llosa, das Amt des Ministerpräsidenten antrug, winkte dieser noch ab: Seine Sache sei und bleibe eine andere, die Literatur.

Feuer und Eisen

Mexico City ist eine „mutwillig krebswuchernde Stadt, die nach anarchischer Ausbreitung giert, faulende Ansätze jeglichen Stils, eine Stadt, .

Einer der großen Schriftsteller unserer Zeit zum Machtwechsel in Frankreich: Für eine sozialistische Moral

Der Machtwechsel in Paris findet ein ganz ungewöhnliches Echo unter den Intellektuellen überall auf der Welt. Dieser Tage hat einer der bedeutendsten Schriftsteller Lateinamerikas, der mexikanische Romancier Carlos Fuentes, der in seinen kompliziert gebauten Romanen alle Einflüsse der modernen Literatur von Joyce bis Butor einfängt, ein flammendes Begrüßungspamphlet für François Mitterrand publiziert, dessen Gast er bei dem inzwischen schon berühmten ersten Mittagessen im Elysée war: „Für eine sozialistische Moral.

Revolte gegen den Todestrieb

Das Kreuz schwankte stolz, eifrig von den Händen der Indianer getragen“, so schildert Carlos Fuentes die große Karfreitags-Prozession in Mexikos Süden.

Mexiko: Kunst, Archäologie und Vergnügen: Neue Acapulcos

Die Reise nach Utopia wird heute mit Hasch und LSD unternommen, um ein Wunderland im eigenen Innern zu entdecken. Vorbei sind die Träume von paradiesischen Inseln, jungfräulichen Bergen und Zufluchtsorten im Dschungel, die ein einfaches Leben ohne Plackerei und Angst versprechen.

Vom Feinsten

In der Einleitung der von ihm edierten Anthologie „Ist Gott ein Taoist?“ Suhrkamp st 1214, 12,– DM) klagt Stanislaw Lem: „Schon seit langem gibt es zu viele Bücher auf dieser Welt.

Flucht ins Poetische

Der Mexikaner Carlos Fuentes – Jahrgang 1928 – ist einer der bekanntesten, international erfolgreichsten Romanciers Lateinamerikas.

Lateinamerika – die Utopie Europas

Wird daraus Gemeinschaft? Sie könnte helfen, das Verhängnis des 20. Jahrhunderts abzuwenden: Unterdrückung im Namen der Freiheit

Mexiko: Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot

Carlos Fuentes hat die spanischsprachige Gegenwartsliteratur mit vielen seiner Werke geprägt. Nun ist der große mexikanische Erzähler im Alter von 83 Jahren gestorben.

© Noemi Aira

Buchmesse: Eine Begegnung mit César Aira

Der große Meister der argentinischen Literatur ist für die spanisch- und englischsprachige Welt längst ein Weltliterat. Adam Soboczynski besuchte ihn in Buenos Aires.

Laura und ihre Liebhaber

Carlos Fuentes' mexikanisches Jahrhundert: Skurrile Geschichten und große Historie

Viva Chile, mierda!

Der Prozeß gegen Pinochet wird Chile spalten. Doch das Land muß sichseiner Vergangenheit stellen