: Chromosom

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Altern: Ewig junge Fledermäuse

Je älter ein Lebewesen, desto kürzer werden die Enden seiner Chromosomen, die Telomere. Jetzt entdeckten Forscher: Fledermäuse schützen ihr Erbgut vor dieser Abnutzung.

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Klonschaf Dolly: Gut geblökt, Schaf!

Als Klonschaf Dolly im Februar 1997 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, war die Angst vor Gentechnik groß. Und heute? Klonen wir Zuchttiere in der Landwirtschaft.

Evolution: Männer sind nicht totzukriegen

Hartnäckig hält sich das Gerücht, das männliche Geschlecht verschwinde. Angeblich verkümmere das Y-Chromosom. Nun wissen Forscher, was den Erbgutfaden überleben lässt.

was ist weiblich?: Anders von Anfang an

Jahrzehntelang glaubten Pädagogen an die Gleichheit der Geschlechter. Aber die Hirnforschung belegt, dass die Unterschiede in den Chromosomen über die Art des Denkens bestimmen

Unser Bauplan

Basen, DNA, Gene, Exons und Introns: Eine Kurzdarstellung des menschlichen Genoms

Landnahme in der Genomwüste

Der Kampf um die Entschlüsselung des Chromosoms 21 ist entschieden. Wenigstens einmal hat Deutschland gewonnen

Künstliches Chromosom

Biologen finden einen neuen Weg, genetische Information in die Zelle zu schleusen

Alles im Blut

Viele werdende Mütter bewegt die bange Frage, ob ihr Kind gesund und ohne Erbleiden zur Welt kommen wird. Eine begrenzte Auskunft über die künftige Entwicklung des Kindes erlauben pränatale "zytogenetische" Tests, mit denen sich bestimmte Defekte im Erbgut auffinden lassen.

Erforscht und erfunden

Erstmals ist es gelungen, ein Chromosom eines Lebewesens vollständig zu analysieren. Hierfür haben 147 Forscher an 35 europäischen Laboratorien zwei Jahre lang gearbeitet.

Genetik: Ungleiches Erbe

Ein Dogma der Genetik gerät ins Wanken. So steht in jedem Biologiebuch, daß bei der Fortpflanzung mütterliches und väterliches Erbgut zu gleichen Teilen auf den Nachwuchs übergeht.

Fernseh-Kritik: Chromosom elf

Aufklärung in dem Sinn, wie sie Kindern zuteil wird, wenn man ihnen erläutert, Wolter sie kommen, ist eine der ältesten und schönsten Domänen des Fernsehens.

Lange Enden

Das Ende eines Chromosoms besteht offenbar aus vielen Wiederholungen einer Sequenz von sechs Nucleotiden (Baussteinen der DNA).

Es ist!

Die Zelle teilt sich im Kern. Noch unsichtbar verdoppeln sich Desoxyribonukleinsäure und die Proteine der Chromosomen. Dann erkennt das Auge des Mikroskops ein zartes spindelartiges Gebilde, das den Zellkern langsam auseinanderzieht.

Reagenzglas-Befruchtung: Schäden am Ei

Der Eingriff in die Zeugung ist riskant: Menschliche Eizellen, die im Reagenzglas künstlich befruchtet werden, entwickeln sich auffällig häufig zu Embryonen mit abnormen Chromosomen, also mit fehlerhaftem Erbgut.