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Wolfgang Hoffmann: Der Anfang vom Ausstieg

Schon die Tatsache, daß sich das ungleiche Duo an einem Tisch zusammenfand, war bemerkenswert. Aber auch die Botschaft, die der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder und Hermann Krämer, Vorstandsvorsitzender des Stromriesen PreussenElektra AG (PREAG), vergangene Woche in einer gemeinsamen Erklärung verkündeten, hatte es in sich.

Täglich schallt es den reichen Bürgern der Industrienationen entgegen: Verzichtet der Umwelt und der Dritten Welt zuliebe. Unsere Autorin hält diesen Appell für verfehlt. Um den zerstörerischen Geist des Kapitalismus zu bezwingen, fordert sie:: Mehr Genuß! Mehr Faulheit! Mehr Schlendrian!

Täglich schallt es den reichen Bürgern der Industrienationen entgegen: Verzichtet der Umwelt und der Dritten Welt zuliebe. Unsere Autorin hält diesen Appell für verfehlt.

Streit um Elektroautos: Batterie marsch!

So wie Goethe es beschreibt, wird bei uns seit Jahren über Elektrofahrzeuge palavert. Daß sich Regierung und Industrie aus eigenem Antrieb aufrafften und den Batterieverkehr ernstlich ausprobierten – kein Gedanke.

Erforscht und erfunden

Im Forschungszentrum Jülich ist es erstmals gelungen, mit Hilfe von sogenannten Hochtemperatur-Supraleitern (HTSL) magnetische Signale der menschlichen Hirntätigkeit zu messen.

Ökologische Verkehrspolitik muß die Raser bremsen: Mobilität im Kopf

Die Möglichkeiten, auch in kurzer Zeit erhebliche Fortschritte zu machen, sind sehr groß. So sind etwa sechzig Prozent des Automobilverkehrs freizeitorientiert, könnten also unmittelbar vermindert werden; eine Rückführung auf das Niveau von 1960 würde vierzig Prozent des gesamten Pkw-Verkehrs erübrigen.

Sturmfluten, Wirbelstürme, Mißernten, Trecks von Umweltflüchtlingen – wenn eine Klimakatastrophe kommt, trifft sie den armen Süden härter als den reichen Norden. Teil 2 der ZEIT-Serie zur Umweltkonferenz von Rio: Blauer Planet im roten Bereich

Tief im Tiroler Ötztal, weit oberhalb der 154-Seelen-Gemeinde Vent, erstreckt sich eine gewaltige Masse gefrorenen Wassers bis hinauf zum Gipfel der Weißkugel, 3738 Meter über dem Meeresspiegel: sechs Kilometer lang, an der mächtigsten Stelle über zweihundert Meter dick – der Hintereisferner, ewiges Eis.

Die zweite Offensive

Bei der politischen Neuordnung der Welt nach dem Kalten Krieg stand Japan bisher im Abseits. Die osteuropäischen Revolutionen ereigneten sich in zwölftausend Kilometer Entfernung.

Macht der Unvernunft

Wie immer man es dreht und wendet: Die Vereinigten Staaten sind mit großem Abstand internationaler Spitzenreiter bei der Gefährdung des Weltklimas.

Ostsee-Autobahn: Hoch-Rechnung an der Küste

Der Reporter kam sich vor „wie auf einem Nebenarm des Amazonas“. Stammestief stand der Erlenbruchwald im Wasser, Eisvögel schwirrten durch die Luft, Brandenten ließen sich neben reglosen Graureihern auf dem Brackwasser nieder.

Die Pflichten der letzten Supermacht

NEW YORK. – Das Ende der Sowjetunion und der Rücktritt Michail Gorbatschows sind bedrückende Ereignisse, selbst wenn sie zunächst einen Gewinn für Freiheit und Demokratie bedeuten.

Energiepolitik: Nur eine Show

Niemand kann der Bundesrepublik nachsagen, daß sie innerhalb der Europäischen Gemeinschaft das Schlußlicht bildet. Oft genug hat Bonn sogar Signale gesetzt und ist damit gut gefahren.

Klimaforschung: Der Boden als Bremse

Böden wurden früher von manchen Geologen spöttisch als „der Dreck, der oben auf den Steinen liegt“, bezeichnet. Diese Zeiten sind vorbei, denn tatsächlich sind sie die Lebensgrundlage schlechthin.

Was kostet der Klimaschutz?

Wohl kein ökologisches Problem bedarf so sehr der internationalen Zusammenarbeit wie der befürchtete Treibhauseffekt. Anders als andere Umweltschäden kann die Aufheizung des Weltklimas nicht im nationalen Alleingang bekämpft werden – jedes Land ist zugleich Täter und Opfer der Klimasünden anderer Nationen.

Eine Steuer gegen die Verschwendung

Jahrelang wurde das Instrument nur in Zirkeln von Wissenschaftlern diskutiert, während Umweltpolitiker nichts davon wissen wollten und Öko-Verbände gar verächtlich von einem „Ausverkauf der Natur“ sprachen.