: Conrad Ahlers

Hajo Wandschneider: Ganz Recht

Er nahm sich zurück und war gerade deshalb bei heiklen Fällen die erste Wahl: Der große Strafverteidiger Hajo Wandschneider ist tot.

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Bundeswehr: Soldaten mit leeren Händen

Die Bundeswehr ächzt unter ihren Aufgaben, an neue Missionen ist nicht zu denken: Der Mangel an Ausrüstung ist beängstigend. Das zu ändern, kann nicht länger warten.

Kohl am Abgrund

Die Kontenaffäre ist so ernst wie einst die "Spiegel"-Affäre

Zum Tod von Hermann Höcherl: Er wird uns fehlen

Er starb dort, wo er vor 77 Jahren geboren wurde: Hermann Höcherl war im tausendjährigen Brennberg, einem Dorf zwischen Regensburg und Wörth an der Donau, zu Hause.

Der Kanzler und die Medien

Auch ein Stück Wende in Bonn: Wie die Kohl-Koalition mit Presse, Funk und Fernsehen umgeht

Sie kamen bei Nacht und Nebel

Vor zwanzig Jahren erschütterte die Spiegel- Affäre die Republik – Neues über die Rolle von Strauß und der FDP

Zum Tode des ehemaligen Regierungssprechers: Keine Angst vorm Risiko

Es muß Mitte der fünfziger Jahre gewesen sein, auf einer Redaktionskonferenz der Welt. Conrad Ahlers, außenpolitischer Redakteur und ehemaliger Fallschirmjäger, war wieder einmal über ungesichertem Gelände abgesprungen, hatte Thesen verkündet, die anderen reichlich verwegen schienen.

Ein Bundeskanzler für schweres Wetter

Am kommenden Sonntag muß der bundesdeutsche Wähler die simple Frage beantworten, wer die nächsten vier Jahre in Bonn regieren soll: eine SPD/FDP-Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt oder eine CDU/CSU-Regierung unter Bundeskanzler Franz Josef Strauß.

Intendant Ahlers: Erfrischende Wahl

Fast schon hatten wir uns damit abgefunden, daß der Journalismus aus den Anstalten des öffentlichen Rechts hinauseskamotiert wird – durch Parteifunktionäre, persönliche Referenten, Oberstadtdirektoren, Diplomaten und sonstige Verwaltungskünstler, für die die Chefsessel in den Rundfunk- und Fernsehhäusern nichts Besseres sind als eine willkommene Erweiterung ihrer Laufbahnmöglichkeiten.

Knacken im Sender

Walter Steigner, scheidender Intendant der Deutschen Welle in Köln, sicherte sich einen denkbar schlechten Ausstand. Gegen Ende seiner zweiten und letzten Amtszeit als Chef des fünftgrößten Auslandssenders der Welt schaffte er, was zuvor noch kein deutscher Äther-Intendant vermochte: Weil Steigner seine Unterschrift unter einen seit Monaten ausgehandelten Tarifvertrag über Gebühr hinauszögerte, brachte er seinen Sender an den Rand eines Rundfunkstreiks.

Wird Bonn doch Weimar?

In den menschlichen Angelegenheiten – in Familie, Firma, Verein – beachtet man die Viertel- und die Halbjahrhunderte kaum: drei Jahrzehnte.

BONNER BÜHNE: Fast wie Originalton

Das Rezept, diesen Posten mit einigem Erfolg auszufüllen, ist nicht fixierbar", hat Felix von Eckardt die Rolle des Regierungsprechers einmal beschrieben.

Hamburg: Humane Justiz

Seit Wochen scheint die Hamburger Politik mit nichts anderem beschäftigt zu sein als mit Bürgermeister Kloses Schwierigkeiten in Sachen radikale Lehrer oder Kultursenator Tarnowskis mühseliger Suche nach Intendanten.

Ein Sextett wie du und ich

Im selben Saal des Düsseldorfer Oberlandesgerichts, in dem vor drei Jahren dem Kanzlerspion Günter Guillaume der Prozeß gemacht wurde, ist jetzt Renate Lutze, die 38jährige ehemalige Chefsekretärin aus dem Wirklichkeitsnisterium, des schweren Landesverrats angeklagt.

Auf der Suche nach dem Retter

Conrad Ahlers, Chefredakteur der SPDeigenen Morgenpost, der seit eineinhalb Jahren einen strapaziösen Pendelverkehr zwischen seinem Kreuznacher Wahlkreis, dem Bonner Bundestag und dem Hamburger Pressehaus bewältigt, macht in diesen Tagen noch häufiger als sonst in der Hansestadt Station.

Da hilft nur pfeifen im Dunkeln

Wenn es nach dem Wunsche mancher Genossen ginge, müßte Hans Apel wie der Engel mit dem Flammenschwert auf der Bonner Hardthöhe erscheinen, um den Mächten konspirativer Finsternis und politischer Dummheit, denen Georg Leber zum Opfer gefallen ist, einen vernichtenden Schlag zu versetzen.