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CSU: Machtwechsel an der Parteispitze

  • CSU-Parteichef Horst Seehofer gibt sein Amt als Parteivorsitzender ab. Am 19. Januar soll auf einem Sonderparteitag der amtierende bayerische Ministerpräsident Markus Söder zu seinem Nachfolger gewählt werden. Seinen Posten als Innenminister will Seehofer allerdings behalten. Er reagiert damit auf die hohen Stimmenverluste seiner Partei bei der Landtagswahl in Bayern.
  • Bei der Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober 2018 erhielt die CSU 37 Prozent. Damit verlor sie nicht nur die absolute Mehrheit, sondern verzeichnete auch ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950. Sie bildet zusammen mit den Freien Wählern eine Koalition.
  • Die CSU ist eine christlich-konservative Partei, die ausschließlich in Bayern zu Wahlen antritt. Auf Bundesebene bildet sie zusammen mit der CDU eine Fraktionsgemeinschaft. Die Union bildet zusammen mit der SPD eine große Koalition.
  • Auf der alljährlichen CSU-Klausurtagung i Seeon betonte der designierte Parteichef Söder die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit der Schwesterpartei CDU. Unter Seehofer kam es zwischen den Parteien zum monatelangen Konflikt über die Flüchtlingspolitik.

CSU: Vorsicht, Kuschelkurs!

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Friedlich, zugewandt und versöhnlich will die CSU erscheinen. Doch nicht nur zwischen Markus Söder und Alexander Dobrindt bestehen erhebliche Differenzen.

Winterklausur: Die Neujahrsknaller der CSU

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Obergrenze, Integrationspflicht und dieses Jahr: die Ketten-Bewährungsstrafen. Die CSU bestimmt den Diskurs im Januar. Aber wo konnte sie sich durchsetzen?

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CSU: "Seehofer war nie ein Teamspieler"

Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber kritisiert den "Zickzackkurs" seines Nachfolgers Horst Seehofer. Markus Söder attestiert er ein Imageproblem.

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Leserdebatte: Darüber haben Sie 2018 gestritten

Diese Texte und Themen wurden von unseren Leserinnen und Lesern im Jahr 2018 besonders ausgiebig diskutiert. Ganz vorne: Heimat, Hans-Georg Maaßen und der Gottesbeweis