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CSU: Horst Seehofer gibt Parteivorsitz auf

  • CSU-Parteichef Horst Seehofer will sein Amt als Parteivorsitzender abgeben. Anfang 2019 soll auf einem Sonderparteitag ein neuer Parteichef gewählt werden. Seinen Posten als Innenminister will er hingegen behalten. Seehofer reagiert damit auf die hohen Stimmenverluste seiner Partei bei der Landtagswahl in Bayern.
  • Bei der Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober erhielt die CSU 37 Prozent. Damit verlor sie nicht nur die absolute Mehrheit, sondern verzeichnete auch ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950. Sie bildet zusammen mit den Freien Wählern eine Koalition.
  • Die CSU ist eine christlich-konservative Partei, die ausschließlich in Bayern zu Wahlen antritt. Auf Bundesebene bildet sie zusammen mit der CDU eine Fraktionsgemeinschaft. Die Union bildet zusammen mit der SPD eine große Koalition.
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Horst Seehofer: Er geht als Gescheiterter

Als Retter der CSU wollte Horst Seehofer in die Geschichte eingehen. Das ist misslungen. Der Grund dafür liegt in der Flüchtlingspolitik – vor allem aber bei ihm selbst.

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Horst Seehofer: Na endlich

Horst Seehofer will als Parteichef aufhören. Viel zu spät trifft er die richtige Entscheidung. Er hat dem Land viel Ärger gebracht – und der CSU ihre Agenda verbaut.