: Dachau

Papst-Besuch in der Bundesrepublik: Schatten der Vergangenheit

Von der verkrampften Vorfreude, der Premieren-Stimmung, ist diesmal kaum etwas zu spüren – weder am Rhein noch in Rom. Die zweite Deutschlandreise des Papstes, Anfang Mai, ist nicht mehr wie sein erster Besuch vor sechseinhalb Jahren umwittert vom Wagnis, im "Lande Luthers" aufzutreten und sich auf unsichere Bewunderer wie auf erregte Kritiker einzustellen.

Unser Dachau

Liebe Gäste! Sie sind nach Dachau gekommen, um die Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager zu besuchen. Ich darf Sie namens der Stadt Dachau herzlich begrüßen.

Station auf dem Weg zur Hölle

Wir gedenken dieses Pogroms an einer Stelle, die in besonderer Weise mit den damaligen Untaten verknüpft ist. Hier in diesem Saale nämlich hielt Goebbels am späten Abend des 9.

...und keiner hat etwas gewußt

"... Euer Gehorsam ist grenzenlos, und er wird, daß ich es euch nur sage, von Tag zu Tag unverzeihlicher... Ihr steht immer weiter zu Hitlers Krieg.

Parteipolitik: Zu schnell nach oben

Spaltet sich die SPD?" fragten der Dachauer SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Hans Hartl (41) und 29 seiner Getreuen am 6. Dezember in großformatigen Anzeigen, die in Münchner Tageszeitungen veröffentlicht wurden.

Mit dem Zorn des Alters

Etwa eine Million Polen – ehemalige Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge – fordern Entschädigung von den Besatzern im Zweiten Weltkrieg

Was ist das: Gedenken?

Diskutieren statt Deklamieren: Öffentliches Erinnern darf nicht in Routine erstarren, sondern muß politisch wirken

Israels Staatspräsident: Der Krieg als Lehrmeister

Das war selbst für israelische Verhältnisse ungewöhnlich: Der Staatspräsident, in der Öffentlichkeit sonst zur Zurückhaltung verpflichtet, mußte sich rechtfertigen.

Alt und lebenssatt

Es ist Montag, der 24. Oktober 1988. Die 43. Woche des Jahres hat begonnen. Morgen ist Vollmond. Das alles teilt der Kalender mit, auch, daß 298 Tage des Jahres schon vergangen sind.

Man lebt, weil man geboren ist

Den Anstoß, ein zur Veröffentlichung bestimmtes Gespräch mit meiner Mutter zu führen, gab Peter Handke, der mir in einem am 3.

Wo der Bau die Kunst umarmt

Striffler“ steht, schwarz aufgesprüht, am Ausstellungspavillon im Hof des Mainzer Landesmuseums zu lesen. Die ebenso ruppige wie zufällig wirkende Paraphe, die eher an einen wilden Sprayer als an einen gestandenen Architekten denken läßt, steht in lässigem Kontrast zu der sorgfältig inszenierten Ausstellung „Helmut Striffler.

1985: Der Schmerz

Marguerite Duras erzählt ohne Scham und Gnade von der Heimkehr ihres Mannes, der das KZ überlebte.

Dachau: Ein Gerücht und seine bösen Folgen

Die frühere Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau kämpft gegen die Behauptung des jüdischen Historikers Michael Wolffsohn, sie habe Gelder veruntreut.

Nächste Seite