: Datenverarbeitung

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Datenschutz: Digitale Zwangsräumung

Wenn Internetunternehmen wiederholt gegen Gesetze verstoßen, muss ihnen das Geschäft verboten werden. In mindestens fünf Bereichen gilt es, Lösungen zu finden.

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Serie: UN-Entwicklungsziele

Ziel 17: Praktische Umsetzung: Ohne Daten keine Entwicklung

Der Erfolg der neuen UN-Ziele hängt davon ab, wie gut ihre Umsetzung dokumentiert werden kann. In vielen Ländern fehlen Daten – und vielen Regierungen ist das nur recht.

Serie: Beruf der Woche

Datenanalyst: Mathefreaks im Glück

Astronomische Einstiegsgehälter und totaler Fachkräftemangel: So gut wie jede Branche sucht händeringend Datenanalysten. Warum es sich lohnt, in Mathe gut aufzupassen.

Siemens-Datenverarbeitung: Opfer der Verluste

Wild entschlossen“ sei Siemens, das Computer-Geschäft weiter auszudehnen, und zuversichtlich, es „eines Tages gewinnbringend zu gestalten“, verkündete Anfang Februar der neue Vorstandsvorsitzende Karlheinz Kaske bei seiner ersten Pressekonferenz in München.

Die Förderung der deutschen Datenverarbeitung war ein kostspieliger Fehlschlag In Bonn wurde versucht, die Ergebnisse einer für das Ministerium unbequemen Untersuchung zu verfälschen: Ein geschöntes Gutachten

In den Tagen vor Weihnachten ist dem CDU-Abgeordneten Christian Lenzer, forschungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, beim Bummel durch Spielzeugläden und Rundfunkgeschäfte noch einmal besonders klar geworden, welch phantastischen Fortschritt die moderne Unterhaltungselektronik gemacht hat Als Lenzer sich dann nach Produkten deutscher Hersteller umsah, wurde er enttäuscht.

Computer: Nachsitzen

Elektronische Datenverarbeitung ist in der deutschen Wirtschaft noch keineswegs so selbstverständlich, wie es angesichts der Zahl installierter Computer (Anfang 1972: mehr als 10 000 Anlagen im Wert von zwölf Milliarden Mark) erscheinen mag.

Wer füttert die Denkmaschinen?

Deutschlands Computerfirmen sorgen sich um die Zukunft. Denn die Ausweitung ihrer Produktion ist bedroht, weil die Ausweitung der gesamten Datenverarbeitung und ihrer Anwendung durch Engpässe begrenzt ist.

Alles unter Kontrolle

Was der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) in St. Augustin bei Bonn widerfuhr, ist ein exemplarischer Fall.

Computer: Elektronische Gemeinschaft

Mit zweistelligen Wachstumsraten von 30 Prozent in Japan, 20 in Westeuropa und 15 in den USA ist die elektronische Datenverarbeitung einer der expansivsten Industriezweige.

Computer: Angst vor Supergehirnen?

In der Bundesrepublik sind heute ungefähr 8000 Computer eingesetzt. In fünf Jahren wird sich ihre Zahl verdoppelt haben. Dabei sind kaum fünfzehn Jahre vergangen, seit die Computer-Hersteller die ersten Aufträge deutscher Firmen entgegennehmen konnten.

Rüstung: Computer an die Front

Die amerikanische Luftwaffe hat den kostspieligsten Auftrag in der Geschichte der Datenverarbeitung an IBM vergeben. IBM soll 100 bis 160 Computer für amerikanische Luftwaffenbasen überall in der Welt liefern.

Neue Aktien: Selbstgänger

Schon wenige Stunden nach Zeichnungseröffnung lagen Kaufaufträge für 850 000 Stück der stimmrechtslosen Vorzugsaktien der Tewidata AG für technisch-wissenschaftliche Datenverarbeitung, München, vor.

Forschungspolitik: Teure Denkfabrik

Ohne eine grundlegende Änderung von Struktur, Organisation und Arbeitsweise der Gesellschaft erscheint die ordnungsmäßige Verwendung der Mittel auch für die Zukunft nicht gesichert.

AUFSTIEG • JOB • VERDIENST

Der bisher erfolgreichste Fernsehkurs wird wiederholt: Die „Einführung in die elektronische Datenverarbeitung“ ist von Januar 1972 an im Dritten Programm der ARD-Sender nochmals zu sehen.