: DEFA

Egon Günther: Mein Herz ist drüben

Egon Günthers Filme bewiesen, welche Freiheit in der DDR zeitweise möglich war. Im August ist der Regisseur verstorben. Eine Begegnung mit Weggefährten, im Kino, wo sonst

© Ulli Winkler/Ullstein Bild

Manfred Krug: Der Unlenkbare

Manfred Krug war ein Ausnahmetalent. Vom Stahlarbeiter über die großen Bühnen der DDR zum gesamtdeutschen Fernsehliebling. Er folgte immer seinem Instinkt.

© PATRICK HERTZOG/AFP/Getty Images

Künstler in der DDR: Von drüben her

Dass Künstler aus der DDR in den Westen flohen, ist bekannt. Übersehen wird oft das umgekehrte Phänomen: Manchen zog es auch hinter den Eisernen Vorhang. Fünf Beispiele

Glyphosat: Was ist da drin?

Das Pflanzengift Glyphosat wird weltweit auf Äckern versprüht. Manche Forscher behaupten, es sorge für Krebs. Die EU muss jetzt entscheiden, ob sie das Mittel verbietet.

Film: Die wichtigsten Filme des Ostens

"Go Trabi Go", "Sonnenallee" und "Das Leben der Anderen" zählen zu den 22 wichtigsten Filmen des Ostens. ZEIT-Autoren, Künstler und Politiker erklären, warum.

Ost-West-Film: Der falsche Kino-Osten

Das Filmerbe der DDR wird vergessen oder verspottet und ihre Geschichte häufig vereinfacht, findet Regisseur Andreas Dresen. Brauchen wir neue Bilder? Ein Essay.

Studiengänge: Übersicht

Folgende Ergebnisse wurde ermittelt. Klicken Sie auf den Namen der Hochschule in der ersten Spalte um weitere Informationen zu erhalten

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Porträt: Kamera: A. Ammer

17. Juni 1953 in Halle: Ein DEFA-Kameramann filmt die Proteste und wird zum „faschistischen Provokateur“

Das denunzierte Wort

Verbot, Verrat, Verfolgung: Wie Macht und Ideologie das Schreiben vergifteten

Süchtig nach Freiheit

Die unsichtbare Grenze Vereint, nicht egalisiert: Wie groß der Unterschied zwischen West und Ost im Lebensstandard tatsächlich ist, wollen wir an einigen Beispielen zeigen.

Fernseh-Vorschau: Das brausende Leben

Das große Experiment sollte im Film dokumentiert werden: die Entwicklung sozialistischer Persönlichkeiten. Ein Kamera-Team des DEFA-Dokumentarfilmstudios beobachtete in mehrjährigen Abständen die Kinder einer Lausitzer Schulklasse dabei, wie sie zu Neuen Menschen entwickelt werden, wie das große Experiment an ihnen vollzogen wird.

"Jetzt weht ein freier Geist"

Siebzehn Jahre hatten die Juden in der DDR keinen Rabbiner und so auch keinen Lehrer für den Glauben und das Leben. Endlich, vor einem halben Jahr, zog Isaac Neumann von Campaign im amerikanischen Bundesstaat Illinois nach Ost-Berlin.

Zeitmosaik

Als vor neun Monaten Wolfgang Staudte in Zigarski (Jugoslawien) starb, war das ein Verlust für den europäischen Film. Nicht nur sein "Untertan" nach Heinrich Manns gleichnamigem Roman ist ein Klassiker geworden; sein Lebensweg, ob während der Nazi-Jahre, als hochgeehrter DEFA-Regisseur oder schuldenbeladener Filmemacher im westdeutschen Fernsehen, ist ein Teil deutschen Schicksals.

Im Kino

"Der Aufenthalt" von Frank Beyer. – Schade. Hermann Kants Roman "Der Aufenthalt" ist sein differenziertestes Buch (ZEIT Nr. 25/77), aber Frank Beyers DEFA-Version wurde eine undifferenzierte Verfilmung von Romanteilen: abphotographierte Dialoge.