: Deutscher Buchpreis

Verleger Jochen Jung: Unverschämt viel Erfolg

Mit seinem Kleinverlag erntet der einst wenig geschätzte Einzelgänger Jochen Jung seit drei Jahren erstaunlichen literarischen Ruhm. Eine kollegiale Würdigung.

Tor Ulven: Alles ist Sprache, tiefdunkle Sprache

Das Buch hat den Preis der unabhängigen Verlage gewonnen: Tor Ulvens "Dunkelheit am Ende des Tunnels" treibt uns sämtliche Illusionen aus. Von Christoph Schröder

Ursula Krechel: Fremd im eigenen Land

Ursula Krechel erhielt für ihren Roman über die Vertreibung und Heimkehr des jüdischen Richters Richard Kornitzer den Deutschen Buchpreis.

© Boris Roessler/dpa

Ursula Krechel: Die Archivarin des Verdrängten

Ursula Krechel hat den Deutschen Buchpreis gewonnen. Die Schriftstellerin holt in "Landgericht" die verlorenen Erinnerungen der Bundesrepublik der Nachkriegszeit hervor.

"Der Turm": Und nun alle: "Sozialismus"

Zum Tag der Einheit ist Uwe Tellkamps "Der Turm" als TV-Spektakel zu sehen. Christian Schwochow hat den Erfolgsroman über die DDR verfilmt – mit achtbarem Ergebnis.

Shortlist: Buchpreisjurys sind ein Rätsel

Kein Goetz, kein Walser. Auf der Shortlist des deutschen Buchpreises stehen ein paar Überraschungen. Und, zum Glück: Wolfgang Herrndorf. Von Gerrit Bartels

2008: Der Turm

Uwe Tellkamp zeigt uns die späte DDR als versinkende Fantasiewelt.