: Dialekt

© Laura Edelbacher

Brezeln: Ein Gebäck aus Babylon

Brezel oder Breze? Das Lieblingsgebäck der Deutschen hat viele Namen. Wie es richtig heißt, weiß niemand so genau. Eine Extrawurst leisten sich mal wieder die Bayern.

Dialekt: Host mi? *

Unsere Autorin kommt aus Bayern – und das hört man auch. Wenn sie den Mund aufmacht, gucken die Leute komisch. Also lieber Hochdeutsch sprechen? Niemals!

© Laura Edelbacher

Dialektbegriffe: Immer nur zu

Lieber ein Zu zu viel als ein Zu zu wenig. Verstehen Sie nicht? Dann fragen Sie mal einen Berliner, wo er sein Grammatikbuch im Regal zu stehen hat.

© Laura Edelbacher für ZEITmagazin

Namensverdrehungen: Einer nach dem anderen

Erst Vorname, dann Nachname? Kommt drauf an, wo in Deutschland. Wenn Georg Müller zu Müller Georg verdreht wird, ist man gewiss in einer dialektseligen Gegend wie Bayern.

Schweizerdeutsch: Sie wollen Mundart reden

Tausende Elsässer pendeln zur Arbeit in die Schweiz. Manche von ihnen wollen mitreden können – so richtig. Darum lernen sie Schweizerdeutsch. Besuch in einer Klasse

© Georg Knoll für MERIAN

Pfalz: Schää dehääm

Wein, Wald, Wurst: Unser Autor, in Speyer geboren, ist mit dem Herzen immer in der Pfalz geblieben. Weil's schön ist daheim.

© Laura Edelbacher

Federmäppchen: Wer kann mir 'nen Stift leihen?

In Dresden heißt es Schieferkästchen, an der österreichischen Grenze Federschachtel, zeigt die Karte. Wer das Mäppchen nicht ehrt, muss seinen Sitznachbarn anschnorren.

Sachsen: Dresden schämt sich

Wir Sachsen sind kommunikativ benachteiligt, und das liegt nicht nur an unserem Dialekt. Jetzt widmet sich auch die heimische Forschung dem Schmähen und Geschmähtwerden.

© Doreen Reinhard für ZEIT ONLINE

Dialekt: Das Sächsisch verschwindet!

Überall in Deutschland sterben Dialekte, doch in Sachsen sind einige Mundarten schon tot. Zu Besuch bei jenen, die für Deutschlands unbeliebtesten Dialekt kämpfen

Ernst Molden: Der verlorene Sohn

Im breiten Dialekt fand der Großbürgerspross Ernst Molden sein sprachliches Habitat. In seinen neuen Vorstadtballaden verbindet er Blues und Wienerlied.

© MDR/Thekla Harre

Radio-"Tatort": Krimi auf die Ohren

Dialekte werden hier noch gepflegt und der Fall ist nach 55 Minuten gelöst. Eine halbe Million Menschen hören jeden Monat den Radio-"Tatort". Heute zum 100. Mal.

© Hulton Archive/Getty Images

Dialekt: Lauter scharfe Teile

Schrappmessken, Meestje und Knief: Zum letzten Mal erweitern wir unseren Wort-Schatz um regionale Begriffe für das kleine Küchenmesser.

© ARD/ORF/MR Film/Petro Domenigg

Serie "Vorstadtweiber": Hicks und Hihi

Prosecco und Luxusweibchen-Getue: Die österreichische Serie "Vorstadtweiber" könnte lustig sein, wenn sie ihre Figuren nur ein klein wenig ernster nehmen würde.

Sprache: Ne. Wa? Gell!

Das Berliner "Wa?" klingt fast spöttisch, das nordische "Ne" merkt der Angesprochene kaum. Die kleinen Appendizes unserer Sätze verraten meist mehr als nur die Herkunft.

© Maurizio Gambarini/dpa

Schwäbisch: Butzawaggele oder Käpsele?

Geliebt, gehasst: Schwäbisch ist ein Dialekt, der polarisiert. Aber manche Dinge kann man nur auf Schwäbisch sagen. Haben Sie ein Lieblingswort? Verraten Sie es uns hier!

Dialekt: Die letzten Mohikaner

In der Romandie spricht niemand mehr Dialekt. Tatsächlich? In einem kleinen Dorf in einem Walliser Seitental und in einer Arztpraxis bei Neuenburg regt sich Widerstand.