: Dijon

Fotokolumne: Unterwegs mit Juergen Teller

Juergen Teller ist einer der einflussreichsten deutschen Fotografen. In seiner ZEITmagazin-Kolumne zeigt er, was er auf seinen Reisen erlebt und welche Menschen er trifft

© Jean-Philippe Ksiazek/AFP/Getty Images

Dijon: Anschlag mit Auto war kein Attentat

Ein Mann, der in Frankreich mehrere Passanten schwer verletzte, war nach Angaben von Ermittlern kein Terrorist. Sie halten ihn für psychisch krank.

© Christian Hartmann/Pool/AFP/Getty Images

Frankreich: Hollandes mächtigster Gegner

Präsident Hollande bildet die Regierung um, weil sein Wirtschaftsminister die Sparpolitik kritisierte. Was wie ein Befreiungsschlag wirkt, könnte nach hinten losgehen.

S T I L L L E B E N   M I T   B U C H : Messtischblättchen des Augenblicks

Auburtin, Auburtin. Aber das wird nie was mit den Deutschen, mit ihm und den Deutschen. Es gibt so einen Ton, den hört man hierzulande einfach nicht, wo man das tiefe Denken liebt, unter dem flachen Schreiben. - Victor Auburtin war ein Schriftsteller aus Berlin, ein Journalist, Korrespondent, Feuilletonist

Die Schwäche der "Dritten Macht"

Das Ende der "Dritten Macht" erscheint als die entscheidende Schlußfolgerung aus den sich seit zwei Monaten hinziehenden französischen Regierungskrisen.

Außenhandel: Die Norm bremst enorm

Die Bundesrepublik gilt in Europa als der Champion des internationalen Freihandels. Sie hat 1982 ausländische Waren im Wert von 376,6 Milliarden Mark importiert und hält damit in der Weltrangliste der Einfuhr den zweiten Platz nach den Vereinigten Staaten.

Zeitmosaik

Eine „moderne Existenzgemeinschaft“ soll in Frankreich zwischen Dijon und Lyon gegründet werden, die ihr Zentrum in Aussagen der modernen Kunst und Literatur finden will.

Von David bis Cézanne

Die französische Malerei des 19. Jahrhunderts nimmt heute im Urteil der Allgemeinheit den Rang ein, den die Großväter uneingeschränkt der italienischen Renaissance zuerkannten.

Stärker als die Gestapo

Madame Aubrac, einige Jahre nach dem Krieg bekamen Sie während einer Reise in die Vereinigten Staaten zufällig amerikanische Cartoons in die Hand, die in Bildern Ihre persönliche Geschichte erzählten.

Listen-Nr. 63/50

Er ist der „Wurzelsepp“ – ganz schlicht der Sepp aus dem Bayerischen Wald, der Schwammerl sammelt, Kräuter trocknet und mit den Füchsen auf du und du steht.

„Das Opfer an die Ruhr“

Die kommunistische L’Humanite witterte wieder einmal Verrat. Unter der Schlagzeile „Das Opfer an die Ruhr“ schrieb das Parteiblatt: „Giscard d’Estaing bietet den Osten Frankreichs und vor allem das Elsaß der Gefräßigkeit der westdeutschen Konzerne an.

Studentenwohnheime und die große Politik

Der Gedanke war: deutsche und französische Experten wollten sich ein bißchen unterhalten über das Problem der Studentenwohnheime – und dies in einem Kolloquium in Dijon.

Ein Priester zwischen Christ und Antichrist

Kurz bevor de Gaulle seinen Gast aus Rußland zu den letzten intimen Gesprächen auf Schloß Rambouillet empfing, drei Tage, bevor Chruschtschow nach Moskau zurückkehrte, hat der Kremlherrscher doch noch Gelegenheit gehabt, einem Pfarrer die Hand zu schütteln, einem einzigen.

Jean-Jacques Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag vertrag

Jean-Jacques Rousseau – das sind wir alle. Mehr und mehr Menschen fühlen und denken wie er. Die Preisfrage der Akademie von Dijon für das Jahr 1750, ob die neuerliche Entwicklung der Wissenschaften und Künste zur Läuterung der Sitten beigetragen habe, würden viele heute gewiß ebenso emphatisch verneinen wie Rousseau, den seine Antwort berühmt machte.