: Diogenes Verlag

Daniel Kampa: Er hat gut lachen

Der Schweizer Daniel Kampa hat einen Buchverlag gegründet – und für sein erstes Programm dem großen Diogenes gleich einen Starautor abgeluchst. Wie macht er das?

Chris Kraus: "Sympathie hat mit Nähe zu tun"

Chris Kraus ist Filmemacher und Schriftsteller. In seinem Roman "Das kalte Blut" beschreibt er die Wandlung eines Feingeists zum Nazi, Mörder und Spion.

© Kenneth Rittener/Getty Images

Hansjörg Schneider: Mehr als nur Hunkeler

Man kennt ihn als Krimiautor. Aber der Schriftsteller Hansjörg Schneider kann auch anders. Unsere Autorin Christine Richard hat ihn im Schwarzwald besucht.

Urs Widmers Werk: Sonne und Rauch

In den Texten des Schweizer Schriftstellers Urs Widmer vermischten sich Erfundenes und Gefundenes virtuos. Nachruf auf einen heiteren Apokalyptiker.

Ein Kerl wie Keel

Vor 50 Jahren gründete der Verleger Daniel Keel den Diogenes Verlag in Zürich

H Ö R B U C H : Auf Zehenspitzen schreibend

Der italienische Filmregisseur Federico Fellini schreibt dem belgischen Romancier Georges Simenon im August 1976 von seinem Traum, die beiden verehren sich, stehen seit 1960 sporadisch in Kontakt, in den siebziger Jahren wird der Austausch intensiver, beide befinden sich in einer Zeit des Umbruchs.

E R L E B N I S : Der Maske ein Gesicht geben

Im Afrikamuseum in Tervuren bei Brüssel schönen die Belgier ihre Kolonialgeschichte. Die Ausbeutung der Kongolesen ist bislang kein Thema. Das soll sich jetzt ändern

Ich habe einen Traum

Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho, 54, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der Welt. Als Jugendlicher wurde er von seinen Eltern aufgrund seiner rebellischen Haltung mehrfach in Nervenkliniken eingewiesen. Seine parabelhaften Romane, die die Wege sinnsuchender Menschen beschreiben, werden in über 120 Ländern gelesen. Sein aktuelles Buch »Der Dämon und Fräulein Prym« ist vor kurzem im Diogenes Verlag erschienen

J U G E N D B U C H : Mit Charme und Zitrone

Wenn eine übellaunige Pubertierende sich aufmacht, das Einmaleins des Bezauberns zu lernen, dann können wir etwas erleben. - Anne Fine schildert die Schönheitsprobleme junger Mädchen

Roman "Bruder Kemal": Von Borste zu Bratwurst

"Bruder Kemal" ist der letzte Roman des vergangene Woche gestorbenen Jakob Arjouni. Ein großartiges Porträt der Apfelwein-Metropole Frankfurt und ihrer Milieus

Humor-Analyse: "Loriot war ein Dichter"

Warum genügte Loriot ein "Ach!?", um uns zum Lachen zu bringen? Der Kulturwissenschaftler Stollmann sagt: Loriot war ein Virtuose der Sprache und ein Meister des Timings.

Marion Dönhoff: Die Gräfin setzte Maßstäbe

Was hätte wohl Marion Dönhoff zur griechischen Pleite und Europas Chancen gesagt? Die Texte der verstorbenen ZEIT-Chefredakteurin erscheinen nun als Lesebuch.

© Kazihuro Nogi/AFP/Getty Images

Helden des Verschwindens: Hin und weg

Manche ertragen den Ruhm nicht, andere finden ihn nur lästig: Modemacherin Jil Sander, Autor Patrick Süskind und Gitarrist Richey Edwards sind Helden des Verschwindens.

Loriots Leben: "Sagen Sie jetzt nichts!"

Loriot hat den deutschen Humor gerettet. Seine Filmfiguren und Sketch-Charaktere gehören inzwischen zur Alltagskultur. Szenen, die wir nie vergessen werden.

Martin Suter: Nebelverhangen im ICE

Versteht jemand die Begeisterung? Die erstaunlich gelobten Romane des Schriftstellers Martin Suter sind erstaunlich schlecht geschrieben. Von Ulrich Greiner

© Armin Zedler, Köln

Frankfurter Hof: "Coelho trifft ein, läute Sturm!"

Wenn sich die Literaten in Frankfurt treffen, begrüßt sie Jürgen Carl. Deutschlands berühmtester Hotel-Concierge plaudert im Interview über Eigenheiten der Szene.

Bernhard Schlink: Ein leichter Zeitvertreib

Bernhard Schlink bleibt in seinem neuen Roman "Sommerlügen" ein Meister der leichten, gut gemachten Unterhaltung. Kunst ist das nicht, doch wer will ihm das vorhalten?

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