: Discounter

Macht des Augenblicks

Das Lebenswerk zeigt den Künstler als freien Souverän zwischen Kaiser und Kirche

Einzelhandel: Gerangel ums Spielzeug

Horst Heilmann hatte gewarnt. Neulinge, die in den Spielzeugmarkt einsteigen wollten, hofften vergeblich auf das große Geld.

MANAGER UND MÄRKTE

Zwischen Kaffee, Konserven und Käse stapeln sich jetzt auch fein säuberlich verpackte Computer-Sets. Ganze 229 Mark kostet der Commodore Plus/4 in den Läden des Discounters Aldi-Nord.

Autoreifen: Start mit Vollgas

Peter Unger will ganz groß ins Geschäft kommen. Geschafft hat er schon, daß Konkurrenten verschreckt und Lieferanten mißtrauisch sind.

Einzelhandel: Ratlos unter einem Dach

Die Premiere wird zur Abschiedsvorstellung. Zwar soll es am gesellschaftlichen Glanz nicht fehlen, wenn der Warenhauskonzern Horten am 27.

Möbelhandel: Der Elch wird geschlachtet

Rune Mirtenson, Ikea-Boß in Deutschland, ist ein bescheidener Mann. Gelassen plaudert der erfolgreiche Manager – ein bärtiger Hüne mit starkem schwedischem Akzent – über sein Hobby, Federballspielen.

Dividenden für die Freiheit

"Sehr geehrte Herren, Sie riefen uns heute nachmittag an, um uns mitzuteilen, daß Sie bei Kindern Uhren sicherstellten, die in unseren beiden Geschäften gestohlen wurden.

Bittere Pille für den Drogisten

Sorgenvoll in die Zukunft blicken – das muß er nicht, auch wenn er im vergangenen Jahr eine seiner beiden Drogerien im hessischen 7000-Seelen-Ort Klein-Auheim schließen mußte.

Schottischer Whisky: Woher kamen die Flaschen?

Heinz Hermann Freiherr Schilling von Canstatt ist als Geschäftsmann wie privat ein Fan harten Handelns. Aber was da deutsche Supermärkte und Discounter immer wieder mit den Preisen von feinem Scotch Whisky machen, beispielsweise mit dem von seiner Firma importierten Johnnie Walker, das geht dem Mitinhaber der Mainzer Sektkellerei Christian Adalbert Kupferberg & Cie denn doch zu weit: "Die führen die vergoldeten Marken", erbost sich der Baron, "im Tiefflug vor.

Biermarkt: Querschläger aus der Schweiz

Die eidgenössischen Bierbrauer wollten sich an die Münchner wenden und ihnen folgendes nahebringen: "Ab sofort: Ihr Münchner Hell in der Halbliterflasche zu –,40 – nein, leider nicht hier in München, sondern jenseits der Grenze, in Zürich, Basel oder Bern im schönen Schweizerland.

Einzelhandel: Auf der grünen Wiese...

Staatssekretär Otto Schlecht aus dem Wirtschaftsministerium empfahl der Branche einen Weg "zwischen Scylla und Charybdis". Großen und kleinen Einzelhandelsunternehmen gab er gleichlautend Order: "Bleiben wir auf dem Boden der Wettbewerbsordnung, die ja bekanntlich keine Schönwetterveranstaltung mit Schlaraffia-Matratzen für Unternehmer ist.

Die verheimlichte Milliarde

Abgeschirmtwie ein Geheimdienst-Chef arbeitet er an seinem Milliardengeschäft. Am liebsten würde er seine Firmenzentrale von einer undurchdringlichen.

Lebensmittelhandel:: Der mörderische Markt

Jede zehnte Hausfrau nahm Anstoß, sieben von zehn waren zufrieden und zwei von zehn ohne Meinung. Das ist die erste Reaktion, die das Hamburger Lebensmittelfilialunternehmen Johs.

Die leere Ladenstadt

Man nehme: Möglichst viele Parkplätze, errichte in deren Nähe möglichst viele Einzelhandelsgeschäfte mit einem insgesamt möglichst vollständigen Angebot von Lebensmitteln und Gebrauchsgütern, dargeboten in möglichst vollständiger Konkurrenz – und fertig ist das Einkaufszentrum.

Ist der Versandhandel tot?

Die Kritiker werden nicht müde. Seit Jahren prophezeien sie ein Ende des Siegeszuges der Versandhäuser in Deutschland. Die steigenden Ansprüche der Wohlstandsgesellschaft sowie das nachlassende Preisbewußtsein der Konsumenten – so argumentieren sie – werde den Verkauf per Katalog erschweren.

Hat das Fachgeschäft noch eine Chance?

Kein Zweifel: Der Fachhandel hat in den letzten Jahren an Einfluß und an Marktanteil verloren. Seine Konkurrenz – Waren- und Kaufhäuser, Filialbetriebe, Versandhäuser, Discounter, Selbstbedienungsläden und Supermärkte – haben an Zahl und Gewicht zugenommen und auch in den Augen der Verbraucher an Bedeutung gewonnen.