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© Lucja Romanowska/plainpicture

Drogenumfrage 2019: Wie gefährlich ist der Rausch?

ZEIT ONLINE arbeitet beim Schwerpunktthema Drogen auch mit dem Global Drug Survey zusammen, der weltweit größten Drogenumfrage im Netz. Ziel ist es, über Risiken von Drogen aufzuklären, unabhängig und unvoreingenommen. An der aktuell abgeschlossenen Umfrage haben mehr als 40.000 Leserinnen und Leser teilgenommen. Die Ergebnisse des #GDS2019 veröffentlicht ZEIT ONLINE exklusiv im Mai. Erfahren Sie hier mehr zu den Hintergründen der Befragung. Unser Anliegen ist eine offene und ehrliche Debatte über Drogen, ganz gleich ob sie legal sind wie Alkohol, Tabak oder Koffein oder verboten. Jede Droge schadet, trotzdem konsumieren Menschen weiter. Zu Ihrem Schutz finden Sie auf ZEIT ONLINE deshalb Hinweise zum Drogengebrauch. Der beste Rat ist aber: Verzicht, auch auf Alkohol und Tabak!

© Do-It-Studios/ plainpicture

Drogen: Zu welchen Drogen greifen Sie?

Bier, Joints, Energydrinks oder Ecstasy? 30.000 Leser haben bereits an der ZEIT-ONLINE-Drogenumfrage teilgenommen. Seien auch Sie dabei, damit Sie weniger Schaden nehmen.

spudnique
Ein ganz normaler Tag mit Drogen

Ein ganz normaler Tag mit Drogen

Kaffee zum Frühstück, die Zigarette danach – und vielleicht noch eine Nase Koks. Was Sie über Alltagsdrogen wissen sollten.

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Drogen

Ständig drauf

Morgens trinken sie Kaffee, schnorren sich in der Pause eine Zigarette und ziehen nach der Vorlesung an einem Joint. Dann ein Feierabendbier und zum Vorglühen Wodka Energy – Tausende Menschen leben mit dem Rausch, jeden Tag. Wie gefährlich ist das?

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Hintergrund

30.000-mal Rausch: Das ist die Bilanz

ZEIT ONLINE fragt seine Leser regelmäßig, wie viel sie rauchen, kiffen, trinken, koksen. Etwa 30.000 Antworten sammeln wir jedes Jahr. Eine gute Basis, um sich den Drogenalltag vieler Menschen mal genauer anzuschauen.

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Nein, so schnell geht das nicht. Etwa 120 Tassen (à 150 Milliliter) bräuchten Sie, um sich zu gefährden. Vorher würden Sie aber Herzrasen und ein hoher Blutdruck wohl vom Weitertrinken abhalten.

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Dann folgen Sie den Vorgaben: Frauen sollten pro Tag maximal 0,25 Liter Bier oder 0,1 Liter Wein trinken. Männer nicht mehr als das Doppelte. Für alle gilt: Mindestens zwei Tage Abstinenz pro Woche. Das Problem: Die meisten halten sich nicht dran.

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Na ja. Es stimmt, Pharmakologen schätzen die Gefahren für den einzelnen geringer ein als durch Alkohol. Aber Gras ist, wie jede Droge, auch gefährlich. Es kann zum Beispiel Wahnvorstellungen auslösen. Tägliches Kiffen ist keine gute Idee und schädigt – genau wie alles, was geraucht wird – die Lungen.

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Stimmt. 2008 befragten US-Forscher Barbesucher, ob sie Getränke mit Energy Drinks getrunken hatten oder einfache alkoholische Getränke. Wer gemischt hatte, blieb länger, trank mehr und fühlte sich öfter fahrtüchtig als die nicht energiegeladenen Trinker.

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© [M] Jeff J Mitchell/Getty Images

Alkohol: Saufen bis zum Darmkrebs

Alkohol ist ungesund. Und doch trinken die Deutschen weiter zu viel. Ein Grund: die Lobbyarbeit der Industrie. Sie verhindert, dass Alkohol härter reguliert wird.

© Christopher Furlong/Getty Images
Wie Cannabis Ihnen weniger schadet

Wie Cannabis Ihnen weniger schadet

Legal oder nicht, viele Leute kiffen. Sie sollten die Risiken wenigstens gut kennen. 12 Hinweise für den Konsum und was Sie lassen sollten.

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Cannabis-Tipps

Das sind unsere Quellen

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ZEIT ONLINE arbeitet mit dem Global Drug Survey zusammen, der weltweit größten Umfrage unter Drogennutzern. Fast 40.000 Cannabiskonsumenten gaben an, wie sie negative Folgen zu verringern versuchen. Zusammen mit Suchtexperten sind daraus Tipps zum Gebrauch entstanden.

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#1 – Nicht anfangen

Ohne Risiko

Jede Droge schadet, Cannabis ist keine Ausnahme. Trotzdem ist Gras der am häufigsten konsumierte verbotene Stoff. Nur zu sagen, dass man es besser lassen sollte, schreckt nicht alle ab. Sicher kiffen? Unmöglich. Weniger schädlich geht aber schon.

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© Attila Kisbenedek/AFP/GettyImages

Drogen in Clubs: Zum Koksen bitte aufs Klo

Feiern auf Speed, MDMA oder anderen Drogen – in Berliner Clubs geht das ziemlich einfach. Warum ist das so? Unsere Autoren sind durch die Nacht gezogen.

© Volker Hartmann/Getty Images

Global Drug Survey: Saufen, baggern, heulen, einpennen

So trinkt die Welt: Brasilianer macht Bier heiß, Norweger selbstbewusst. Und von Rotwein werden alle müde. Diese Grafiken zeigen, welche Nation wie auf Alkohol reagiert.

Auf ZEIT ONLINE finden Sie natürlich auch regelmäßig Nachrichten und Hintergrundstücke zum Thema Drogen. Das Aktuellste ab hier:

© [M] privat; Abb.: Facebook

Drogen: Joshs Drogenszene war das Internet

Mit 15 verfiel er den Drogen, an Stoff zu kommen war nicht schwer. Er hatte ja Facebook. Die Geschichte von Josh hat viele Menschen interessiert.

"Das Licht": Die Jünger des LSD-Apostels

© Ricardo DeAratanha/Los Angeles Times/Getty Images

In seinem neuen Roman erzählt T. C. Boyle aus dem Leben des Drogenprofessors Timothy Leary. Die Pointe all der beschriebenen Exzesse ist dabei absolut jugendfrei.

Alkohol: Elixier der Menschwerdung

© Reiner Riedler/Anzenberger/aus der Serie: "This Side of Paradise"

Alkohol lockte schon unsere Ururahnen von den Bäumen herunter. Seither hat er bei vielen kulturellen Fortschritten eine entscheidende Rolle gespielt.

© Carlos Barria/Reuters

Donald Trump: Erpresser ohne Druckmittel

Der US-Präsident gibt im Streit um die Mauer an der Grenze zu Mexiko nicht nach. Er hat keine Strategie, um die Haushaltssperre zu beenden. Und die Zeit läuft gegen ihn.

© Tibor Bazi/Redux/laif

Timo Blunck: "Meine Triebe sind kreativ"

Der Musiker Timo Blunck lebte schnell und exzessiv. Als er beinahe auf der Bühne gestorben wäre, kam er von den Drogen los. Jetzt ist ihm langweilig – und das ist gut so.

© Randy Pench/Getty Images

Drogen: Redet endlich über Drogen!

Eltern haben oft keine Ahnung vom Stoff: Entweder sie schweigen, oder sie erzählen Horrorgeschichten – aus Angst, ihr kiffendes Kind könnte zum Crystal-Junkie werden.