: Druckindustrie

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Handdrucker: Süchtig nach Tinte

Sieht aus wie ein Elektroschrauber, ist aber schweineteuer und geht nie mehr ab – wer mit dem Ink-Jet EBS 260 Objekte beschriftet, wird euphorisch. Dann kommt der Kater.

Serienmord: Warum starb Birgit Meier?

Eine Frau verschwindet und erst jetzt, 27 Jahre später, klärt sich ihr grausiges Schicksal. Das könnte den Ermittlern den Weg zu einem Serienmörder weisen.

Druckindustrie: Riskant

In der Druckindustrie stehen die Zeichen wieder einmal auf Sturm. Nicht um höhere Löhne oder kürzere Arbeitszeit geht es diesmal, sondern um Bestimmungen im Manteltarifvertrag und dessen „Anhänge“ – ein kompliziertes Paragraphenwerk, das die Arbeitsbedingungen der 162 000 Beschäftigten der Druckindustrie regelt.

Enttäuscht von der Wende

Norbert Blüm war leider verhindert. Statt vor den Arbeitgebern eine Festrede (so es denn eine geworden wäre) zu halten, mußte der Bundesarbeitsminister vor dem Parlament eine Regierungserklärung zum „Streikparagraphen“ abgeben und den Bundestagsabgeordneten Rede und Antwort stehen.

Eine große Chance wurde vertan

Bald ist es soweit. Am 1. April tritt der Tarifvertrag über die 38,5-Stunaen-Woche in den Betrieben der Metall- und Druckindustrie in Kraft.

Die mißratenen Töchter

In neun Jahren hat Karstadt mit Neckermann fast eine halbe Milliarde Mark Verlust gemacht

Kürzertreten

Das Aufatmen war nicht zu überhören. Die Börse reagierte mit steilem Kursanstieg, die Deutsche Mark bekam Auftrieb. Der Grund: Die "härteste Auseinandersetzung der Nachkriegszeit", mit der die Tarifvertragsparteien monatelang gedroht hatten, findet nicht statt.

Die Faust öffnet sich

Noch sind zwar nicht alle Abschlüsse dieses Jahres unter Dach und Fach, doch schon heute läßt sich eines sagen: Die Tarifrunde ’87 wird in die Gewerkschaftsgeschichte der Bundesrepublik eingehen.

Druckindustrie: Auf Streik programmiert

Heinrich Reiter hatte ein arbeitsreiches Wochenende. Der Präsident des Bundessozialgerichts in Kassel plagte sich mit Besetzungsvorschriften und Gesundheitssicherung, Nachtzuschlägen und Überstundenbegrenzung.

Es geht um das Herzstück

Hensche: Die Kassenlage ist in Ordnung. Überdies drohen wir nicht mit Streik, sondern wir sehen uns gezwungen, Arbeitskampfmaßnahmen ins Auge zu fassen.

Streit nach dem Streik

Am Morgen danach gab sich Peter Klemm, Pressesprecher des Bundesverbandes Druck, ganz cool: "Gruner+Jahr ist eines von 6000 Mitgliedern.

Das umstrittene Angebot

Die Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag für die rund 165 000 Beschäftigten der Druckindustrie spitzen sich zu.

Ein trister Laden

Schon einmal war die christlich-liberale Bun- desregierung an einem Arbeitskampf nicht unbeteiligt: Als vor fünf Jahren die Tarifparteien in der Metall- und Druckindustrie im Streit um die Arbeitszeitverkürzung aneinandergerieten, ergriff Helmut Kohl so deutlich die Partei der Arbeitgeber, daß ihr Widerstand gegen die "dumme" und "törichte" Gewerkschaftsforderung erheblich gestärkt wurde.

Ohne Streik und Getöse

Die Propheten scheinen recht zu behalten. Die wichtigsten Tarifabschlüsse dieses Jahres sind unter Dach und Fach – ohne Streik.

ZEITRAFFER

Streiks und Aussperrungen erhitzen zwar die Gemüter, gesamtwirtschaftlich gesehen könnten die Auseinandersetzungen aber mit mehr Gelassenheit verfolgt werden.

"Wir treffen den Nerv der Menschen"

Vor seiner Wiederwahl: Ver.di-Chef Frank Bsirske über Mindestlöhne,Mitgliederschwund und die Forderung nach höheren Steuern