: Dubrovnik

Gegen Barbarei hilft nur Gewalt

Jeder spürt, daß der Krieg auf dem Balkan mit dem Massaker vom vergangenen Samstag in eine neue Phase getreten ist..........

"Die Stadt und der Tod" von Bogdan Bogdanovic: Städtehasser

Erinnern wir uns? Wie aus der Nationalbibliothek in Sarajevo die Flammen schlugen? Wie unter dem Aufschrei der Welt gezielte Granaten ins alte erhabene Dubrovnik einschlugen? Wie erst in diesen Wochen die vierhundert Jahre alte Türkenbrücke über den Neretwa-Fluß in Mostar, nun also auch sie, zerstört wurde? Nicht zu reden von all den kaltblütig zu Krüppeln geschossenen, hinterrücks niedergemachten "Zivilisten".

Kroatien: Kampf um Touristen und Devisen

Erst die Uno-Truppen, dann die Touristen, so hieß die Losung im Februar vergangenen Jahres. Die Blauhelme kamen, und im Sommer stellten sich dann auch wirklich wieder Touristen ein.

Erst Uno-Truppen, dann Touristen

Rund zwanzig Manager aus siebzehn Nationen waren zu einem Touristikertreffen Ende Februar nach Portorož in Slowenien und Rovinj in Kroatien gekommen.

Worte der Woche

"Wir benötigen dringend Ihre Hilfe, wir appellieren an Sie aus Dubrovnik, einer Stadt des Lichtes und der Lebensfreude, die nun in ein großes Gefängnis verwandelt wurde und schon bald zu einem Massengrab werden könnte.

Worte der Woche

"Ich denke, daß die Europäische Gemeinschaft im allgemeinen und auch wir im besonderen nicht auskommen werden ohne eine Einwanderungspolitik, bei der auch durch Quoten und Kontingente eine Perspektive festgestellt wird, wie es denn weitergehen soll.

Endlich eingreifen

Dubrovnik im Dauerfeuer, Vukovar in Schutt und Asche – der Krieg der Serben gegen die Kroaten wird von Tag zu Tag brutaler und hemmungsloser.

Die letzte Hoffnung

Wieder einmal keimt Hoffnung, und wieder einmal wird sie, allen Erfahrungen nach, schon bald zuschanden werden. Der letzte Akt der balkanischen Tragödie ist noch längst nicht geschrieben.

KOLUMNE: Politisch intervenieren

Zu Jugoslawien ist alles gesagt. Die Stimme Europas, wenn sie denn je gesprochen hat, schweigt. Kein Schweigen der Anklage, sondern jene Sprachlosigkeit, die in die Apathie führt, in die Stumpfheit gegenüber dem Leid der anderen.

Unterhaltungselektronik: Gegen die Norm

Frankreichs Staatspräsident François Mitterrand redet neuerdings gerne über das Fernsehen. Wann immer er mit Politikern wichtiger Industrienationen zusammentrifft, lenkt er das Gespräch auf sein Lieblingskürzel HDTV, hinter dem sich ein völlig neues TV-System verbirgt.

Rückzug auf leisen Sohlen

Alles sah nach einem friedlichen Sonntag morgen aus. Es war noch früh und ein bißchen kühl, doch schon füllten sich die Plätze von Dubrovniks bildschöner Altstadt.

Europa sieht in die Röhre

Gerade hatte sich das ehrwürdige britische Seebad Brighton von den Sommertouristen erholt, da wurde der Kurort schon wieder von zahllosen Fremden bevölkert.

Erlebnislos

Sie stehen vor den exklusiven Eincheckschaltern, an denen sich niemals Schlangen bilden, und tragen den gelangweilten Gesichtsausdruck der Menschen zur Schau, die nichts mehr beeindrucken kann.