: Ecuador

Exotische Trips

Wir sind dabei, wenn Arved Fuchs im Kajak über das Eismeer paddelt, wenn ein Auca-Indianer in Ecuador mit dem Blasrohr Vögel jagt oder Reinhold Messner den Everest erklimmt.

Irene Mayer-List:: Die Rechnung der Buchhalter

Wenig ist bisher passiert, um die Verarmung in der Dritten Welt aufzuhalten. Zu wenig: In der vergangenen Woche meldete die Weltbank, daß die Schuldenlast der Entwicklungsländer in diesem Jahr von 950 auf 1010 Milliarden Dollar wachsen wird.

Lateinamerika: Ohne Konto in der Schweiz

Unter Reisenden gilt sie als Geheimtip: die zum Hotel umgebaute Hacienda Huzhupud. Sie liegt in der ecuadorianischen Bergprovinz Azuay und ist vor allem wegen ihres Orchideengartens beliebt.

Untergang eines Volkes: Die Lanzenmänner

Wieder wird der Regenwald um ein Vermächtnis ärmer: Die Auca-Indianer sterben aus. Fünfhundert vegetieren noch als brave Hosenträger im viel zu engen Reservat, stets unter behördlicher Aufsicht.

Südsee: Brauchbare Hilfen

Die Südsee – seit den Tagen von Cook und Bougainville ist die vermeintliche Idylle im Pazifik ein Traum für die Bewohner der Alten Welt.

Energiepolitik: Kartell der Gauner

Der diplomatische Aufwand ist der Krise angemessen: Kuwaits Ölminister flog nach Algerien, Venezuelas Ölminister nach Libyen und sein mexikanischer Kollege nach Nigeria, um dort ihre jeweiligen Pendants zu treffen.

Der Papst und die Slums

Eigentlich hätte der Mann, der im Flugzeug vom Himmel kam, um auf den Ruinen der Inka-Heiligtümer und vor den Elendsquartieren der Indios von heute zu predigen, elf Tage lang seine Sorgen um den Glauben mit dem Triumph seiner Wirkung auf die Gläubigen betäuben können.

Fromm, fröhlich und stur

Entwicklungshilfe lebt nicht vom Geld allein. Ihre Visitenkarte sind die Menschen, die in der Dritten Welt als "Experten" arbeiten.

Europäische Initiative in Mittelamerika: Erkundung im Minengelände

Daniel Oduber, einer der Vizepräsidenten der Sozialistischen Internationale und ehemaliger Präsident von Costa Rica, brachte die Sache auf den Punkt: Die Europäische Gemeinschaft sei im Begriff, sich in einem "explosivem Gebiet" zu engagieren.

NAMEN UND NACHRICHTEN

Ein schwerbewaffneter Amokschütze richtete in der Nationalversammlung der kanadischen Provinz Quebec ein Blutbad an. Drei Menschen starben im Kugelhagel seiner Maschinenpistole; vierzehn Personen wurden verletzt.

Parasit auf dem Pelikan

Ein ganz ungewöhnliches Jagdverhalten nahen die Noddi-Seeschwalben vor den Galapagosinseln entwickelt. Während eines Aufenthaltes auf dem zu Ecuador zählenden Archipel konnte ich deren parasitären Nahrungserwerb eingehend beobachten.

Waffenexport: Kein Geld mehr zu verpulvern

Die weltweite Wirtschaftskrise macht selbst vor den "Kaufleuten des Todes" nicht mehr halt: der Export konventioneller Rüstung stagniert seit 1978; in einigen Jahren gab es sogar Umsatzrückgänge zu verzeichnen.

Zeitliches aus China: Minister auf Reisen

Die chinesische Reporterin von Radio Peking strahlte: "Und jetzt, Herr Minister, beginnt also der touristische Teil Ihrer Chinareise?" fragte sie in fließendem Deutsch nach einem voluminösen Bankett mit Haifischflossen, Hummerkrabben, Enten-, Rind- und Schweinegerichten in der deutschen Botschaft in Peking.

Demokratie allein genügt nicht

Argentinien wählt am 30. Oktober: Mit dem Rückzug der Militärs in die Kasernen sind die Probleme aber noch nicht gelöst

Weiße Stadt der Toten

Der Tod als Pforte zu einem neuen Leben" – über dem Haupteingang des "Cementerio Central" in Guayaquil steht es auf lateinisch.

Unbarmherziges Nacheinander: Szenenfolgen wie im Kino

Szenen und Gerüche, Dörfer und Geräusche, Pannen, Begegnungen, Blicke auf Berggipfel, Wolkenformationen, Menschen, Tiere – Auslandsbesuche im Eiltempo, ob zu Urlaubs-, ob zu Dienstzwecken, sind eigentlich nichts Ungewöhnliches.

Kuba: Plötzlich Sündenbock

Anlaß war eine erfolgreiche Aktion der kolumbianischen Armee gegen die Guerilla-Organisation "M-19", an der sich – auf ihrer Seite der Grenze – auch Solihrer Ecuadors beteiligten.

Südamerika: Krieg um Öl

Wer mit den Kämpfen an der gemeinsamen Grenze im Südosten Ecuadors begonnen hat, ist umstritten; die Kontrahenten beschuldigen sich gegenseitig.

Ein einfühlsamer Mensch

In diesem kleinen, ordentlichen Ruhesitz und Badeort, wie von einem Spitzenvorhang in eine Atmosphäre gezwungener Vornehmheit eingehüllt, machen sie ihre Kur: ein pensionierter Admiral, die achtzigjährige Witwe eines führenden Nazi-Generals und die frühere persönliche Sekretärin Konrad Adenauers.