: Edgar Salin

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Atomenergie: Deutschlands Aufbruch ins Atomwunderland

Atomkraft? Nein Danke: Deutsche Stromkonzerne wollten ursprünglich gar keine Atomenergie. Doch die Politik drängte – und zahlte alles. Wie Deutschland zur Kernkraft kam.

Edgar Salin leitete die Ökonomen zu ganzheitlichem Denken an. Schon früh untersuchte er das Problem einer europäischen Währungsunion: Der letzte Humanist

Wie nur wenige andere Persönlichkeiten seiner Zeit verkörperte Edgar Salin noch das humanistische Bildungsideal. In seinen Erinnerungen als "Goethe-Gymnasiast in der Goethe-Stadt 1901-1910" schrieb er im Jahre 1960: "Und die außerordentliche Bildungsmacht des Gymnasiums leitete sich wohl davon her, daß in ihm die gleiche Tradition und die gleiche Gesinnung herrschte wie zu Hause.

Einer der letzten Universal-Gelehrten

Edgar Salin wurde vor hundert Jahren in Frankfurt, in der Stadt Goethes, geboren. Zu einer Zeit also, da der Dichter im Bewußtsein der Bürger noch durchaus präsent gewesen ist.

25 Jahre mußte das Hauptwerk eines im Exil gestorbenen großen deutschen Historikers und Schriftstellers auf seine Wiederentdeckung warten. Seine Bücher und Biographie sind Dokumente europäischer Kulturgeschichte.: Die Heimholung des Ernst Kantorowicz

Als Ernst Hartwig Kantorowicz 1963 achtundsechzigjährig in Princeton starb, stellte Marion Gräfin Dönhoff – über ihren Zürcher Lehrer Edgar Salin mit Kantorowicz bekannt – in einem knappen Nekrolog bedauernd und melancholisch fest: "Deutschland" habe diesen nach den USA emigrierten "großen, gefeierten Schriftsteller und Wissenschaftler" offenbar so "total verloren, daß heute nur noch die ältere Generation seinen Namen kennt" (ZEIT vom 27.

Affären: Neffe schlägt Onkel

Durch das ganze Haus geht ein Aufatmen", gibt Heinz-Hermann Thiele die Stimmung wieder. Der Generalbevollmächtigte der Münchner Firmengruppe Knorr-Bremse freut sich, daß "die Lähmung überwunden ist" – und gleich ihm die ganze obere und mittlere Führungsmannschaft.

Verzauberer und Entzauberer

Edgar Salin, Professor der Universität Basel, ist in der vorigen Woche in Montreux gestorben. Vor Monaten hatte er eine schwere Operation durchgemacht, von der er sich nicht mehr erholte.

Edgar Salin wird 80: Weise ohne Resignation

In diesen Tagen feiert Edgar Salin seinen achtzigsten Geburtstag. 1892 geboren, hatte der Zweiundzwanzigjährige, kurz bevor er als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg zog, 1914 bei Alfred Weber in Heidelberg mit summa cum laude promoviert.

Nationalisierung der Währungspolitik?

Wenn man wie der Verfasser vergeblich gegen die Aufwertung gekämpft hat, so überlegt man sich lange, ob es einen Sinn hat, in dieser durch die Aufwertung geschaffenen Situation das Wort zu ergreifen.

Edgar Salin:: Rüsten für die nächste Krise

Der gegen die Aufwertung gerichtete Artikel (ZEIT Nr. 21 vom 23. Mai) hat eine solche Flut von Zuschriften, von erfreuten wie von ergrimmten, zur Folge gehabt, daß ich die Ansicht meines Freundes Hahn bestätigt gefunden habe: Es gibt kein Gebiet der politischen Ökonomie, auf dem so viele Menschen, ohne die geringste Sachkenntnis, eine feste Meinung haben und vertreten wie das Währungsgebiet.

Der Streit um die Mark

Das Plädoyer der ZEIT gegen die Aufwertung der Mark ist bei vielen Lesern auf Widerspruch gestoßen. Wir veröffentlichten bereits in der vergangenen Woche auf unserer Leserbrief-Seite eine Auswahl aus den uns zugegangenen Leserbriefen.

Mehr Mut zum Risiko

Fortschritt und Wohlstand der Menschheit fordern den Konzentrationsprozeß in der Wirtschaft geradezu heraus. Diese These vertrat Edgar Salin, Professor für Staatswissenschaften an der Universität Basel, in seinem Beitrag "Keine Angst vor Größe" (DIE ZEIT Nr.

Edgar Salin:: Erinnerungen an Alfred Weber

Es ist über Alfred Weber als Nationalökonomen, Soziologen und Politiker in seiner Lebenszeit und nach seinem Tod schon viel Aufschlußreiches gesagt und geschrieben worden.

Falsche Angst vor Größe

Es ist merkwürdig, wie schnell angesichts der kurzlebigen Herrschaft einseitiger Wirtschaftspolitik auch die entsprechenden Theorien kommen und vergehen und man unter Umständen nur darum, weil sich die Formen ändern, genötigt ist, nach weniger als einem Jahrzehnt Erkenntnisse zu wiederholen, die damals nicht gern gehört wurden und anscheinend heute wieder einmal erst eingehämmert werden müssen.

Mitbestimmung auf falschem Weg

Es ist schwer heute, in Deutschland sachlich über die Mitbestimmung zu sprechen und sachlich angehört zu werden, und es wird wahrscheinlich demnächst auch in Frankreich nicht leichter sein.

Edgar Salin:: Vor einer Währungskrise?

Die Anzeichen mehren sich, Haß die langjährigen Diskussionen über eine Reform des Systems der Währungen der westlichen Welt einer Entscheidung zudrängen.