: Ehud Barak

Israel: Halbtags an der Front

Zehntausende Israelis müssen jetzt zwischen Schlachtfeld und Arbeitsplatz pendeln. Im Land der Reservisten prägt das Militär den Alltag.

N A H O S T : Heilloses Land

Israel und Palästina: Nur die Trennung ermöglicht Frieden. Der Ausweg aus der mörderischen Konfrontation heißt "Land für Stabilität". Die Israelis können ihn ganz allein beschreiten, indem sie sich jetzt einseitig vom Westufer des Jordan zurückziehen

Der Krieg hat viele Väter

Israelis und Palästinenser sind nicht reif für den Frieden. An der Eskalation haben viele mitgewirkt: Scharon, Barak, Arafat ebenso wie die Anrainerstaaten. Nun heißt es: Schluss mit den Illusionen!

A U F R U H R  I N  N A H O S T : Angst ist eine Chance

Der alte Albtraum ist zurückgekehrt. Nach den Schüssen ertönen die schon vergessen geglaubten schrillen Rufe nach dem Ende Israels. Und die Israelis fühlen sich wieder einmal als Opfer. Doch die neue Intifada kann nicht ewig weitergehen. Irgendwann werden sich Israelis und Palästinenser wieder an einen Verhandlungstisch setzen

N A H E R  O S T E N : Schwach und doch stark

Jassir Arafat hat die Kontrolle. Noch jedesmal konnte er aus der Defensive angreifen. Kritische Fragen muss er sich gleichwohl gefallen lassen. Von seinem nächsten Schritt hängt wieder einmal alles ab.

N A H O S T : Jenseits aller Hoffnung

Israel muss sich einseitig zurückziehen - und die Palästinenser brauchen ein internationales Protektorat. Im Laufe der vergangenen Monate sind immer mehr Israelis zu der Einsicht gelangt, dass es nicht möglich sein wird, den Status quo auf unabsehbare Zeit aufrechtzuerhalten

N A H O S T : Die Hüter des Hasses

Israelis und Palästinenser: Trennung - oder Krieg ohne Ende: Wenn jeder Waffenstillstand nur als Pause zum Nachladen genutzt wird, bleibt der Frieden ein Hirngespinst. Möglich, dass Scharon wegen verschärfter Unfähigkeit die Koalition wegbricht, dass Arafat aus gleichem Grund ins Pariser Exil geschickt wird. Und dann?

N A H O S T : "Sind wir also eure Nazis?"

Solange die Palästinenser sich selber nur als Opfer und die Israelis nur als Täter sehen, kann es keine Verständigung der beiden Völker geben. Die tiefste und unauflösbarste Asymmetrie von allen ist eine psychologische: Es ist die Asymmetrie des Selbstmitleids

P O R T R Ä T : Mit Kreide im Rachen

Im Nahen Osten droht die Eskalation. Barak und Arafat werden schwächer. Nur einer wird stärker: Ariel Scharon, dessen Besuch auf dem Tempelberg im vergangenen Jahr die jüngste Intifada auslöste

Israel: Die Zeit der Krieger

Israel wählt, und der Gaza-Konflikt scheint vor allem einem zu nutzen: Dem Hardliner Benjamin Netanjahu.

I S R A E L : "Guter Terror, böser Terror"

Noch immer plädiert eine Mehrheit der Israelis für Verhandlungen. Man will die Hoffnung auf ein Abkommen mit den Palästinensern nicht aufgeben. Aber auch nicht die Hoffnung auf einen Sieg über den Terror. Beides scheint zurzeit eher unmöglich

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