: Eintracht Frankfurt

Fußball: Stuttgart vor dem Meisterstück: Endspiel-Stimmung

Da hatte die High Society des deutschen Fußballs an 33 Spieltagen doch Zeit genug gehabt, sich an der Spitze der Tabelle auseinanderzulegen – doch endgültig fällt die Entscheidung erst in den neunzig Minuten des letzten Spieltages.

Selbst der Bischof geriet ins Baufieber

So richtig im Scheinwerferlicht stand Fulda zuletzt Anfang der fünfziger Jahre: Zwar strahlten nur die Jupiterlampen der "Gloria", die hier ihren Film "Königliche Hoheit" abdrehte.

Fußball-Bundesliga in Ungnade: Wo bitte ist das Publikum?

Kleingedrucktes bindet zunehmend das Interesse bei der Lektüre der Sportseiten in den Montagszeitungen. Früher eher achtlos ans Ende der Bundesliga-Spielberichte gerückt, in den Raum für Statistisches, bestimmen die Angaben über die Zahl der Zuschauer im Stadion neuerdings den Inhalt von Schlagzeilen.

Zu teuer zum Arbeiten

Rudi Kargus winkte noch einmal ins Publikum des Hamburger Volksparkstadions und ging vom Spielfeld. Beim 4 : O-Sieg über Schalke 04 hatte der Torwart des Hamburger Sportvereins genau das getan, wofür er pro Jahr 300 000 Mark bekam, Tore des Gegners verhindert.

Fußball: Großverdiener zeigen Nerven

Pressekonferenz beim Hamburger Sportverein. Manfred Kaltz, Starspieler des HSV, brachte seinen persönlichen Berater mit. Der Vorstand, flankiert von Manager Netzer und Trainer Zebec, äußerte "Zufriedenheit" über einen Vertrag, der den Nationalspieler für weitere vier Jahre an den hanseatischen Traditionsverein binden.

MANAGER UND MÄRKTE

Hermann Neuberger, Chef des weltgrößten Sportverbandes Deutscher Fußball-Bund, schrieb am 27. 12. 1977 dem "Lieben Herrn (Dettmar) Cramer" einen Brief.

Bundesliga: Das bajuwarische Fußball-Malheur

Charly ist fünfzig und Frührentner. Er hat viel Zeit. Die schlägt er tot an der Grünwalder Straße in München, wo die Fußballprofis des TSV 1860 München trainieren.

Fremde Beine auf deutschem Rasen

In Demut wartet der 1. FC Köln auf das Urteil, das das Sportgericht des Deutschen Fußballbunds (DFB) demnächst fallen wird. Grund: Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt hatte Trainer Hennes Weisweiler für den rheinischen Bundesligaverein drei nichtdeutsche Spieler ins Gefecht geschickt.

Ein Volk von Schiedsrichtern

Wahlen in Baden-Württemberg: interessant, sicher. Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: spannend, bestimmt. Konflikte in der SPD: amüsant, wirklich.

Kampf um viel Geld

Für Bayern München, Eintracht Frankfurt und den HSV geht das Millionenspiel weiter. Borussia Mönchengladbach schied gegen Real Madrid aus, ohne ein Spiel verloren zu haben.

Geld, Gefühl und Arithmetik

Die Einschaltquote lag bei etwas über 60 Prozent. Das bedeutet in Zahlen ausgedrückt, daß etwa 20 Millionen Menschen allein in der Bundesrepublik, dazu die Zuschauer in sechs weiteren Ländern, den Fernseh-Fußballabend im ersten Programm am Mittwoch vergangener Woche miterlebten.

Traumtore nach Plan

Hennes Weisweiler, der nach Barcelona gewechselte ehemalige Erfolgstrainer von Borussia Mönchengladbach, hatte seinem Nachfolger Udo Lattek, bei Bayern München gefeuert, in Mönchengladbach schon wieder gefeiert, die Prognose für die 13.

Trainer-Karussell

Nun kommt es wieder auf Touren – das Trainerkarussell der Fußball-Bundesliga. Als sich die Entscheidungen – ob unter die ersten fünf oder ob Abstieg – noch nicht anbahnten, rotierte es nur mit halber Fahrt.

Ein Stück für die Statistik

Die Fußballweltmeisterschaft wirkte wohl noch nach. "Deutschland, Deutschland über alles" jubilierten die Fans aus Frankfurt und Hamburg, als zur Eröffnung des Pokalendspiels – zum erstenmal übrigens – die Nationalhymne erklang.

Weiße Adler auf rotem Grund

Zzum 75sten Jubiläum des Vereins erschien unter "Eintracht Frankfurt" ein von Herbert Neumann fesselnd geschriebenes Buch im Droste Verlag, Düsseldorf.

Worte der Wut

Das Endspiel um den deutschen Fußballpokal werden am 17. August der HSV und Eintracht Frankfurt bestreiten, nachdem die Offenbarer mit ihren Protestversuchen keinen Erfolg hatten.

Die Schuldenliga

Ihre Präsidenten sind oft erfolgreiche Wirtschaftskapitäne, doch die Vereine führen sie in die roten Zahlen. Sie fordern die "freie Marktwirtschaft für die Bundesliga" und hüten sich, nach diesem Gesetz anzutreten.

Zuschauerschwund in der Fußball-Bundesliga: Vereine zwischen Pump und Pleite

Sie sind dem Täter auf der Spur. Die Vereinsbosse der Fußball-Bundesliga haben ihn entdeckt: das Fernsehen. 2,3 Millionen Mark – etwa 130 000 Mark für jeden der 18 Bundesligavereine jährlich – seien nur ein Almosen für das Programm, das die Profi-Fußballer jeden Sonnabend via ARD und ZDF dem Fan frei Haus lieferten.

Kein Schlenzer zischt vorbei

Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt, der dieses Buch gewidmet ist, hätte derzeit keine Abstiegssorgen, wäre sie. im Punktesammeln so erfolgreich wie ihr Anhänger Ror Wolf.

Existenzkampf

Im Fußball, sagt der sachverständige Volksmund, ist kein Ding unmöglich. Und Fritz Walter pflegte, das Problem in seiner ganzen Tiefe auslotend hinzuzufügen: "Der Ball ist rund, und ein Spiel dauert neunzig Minuten.