: Emmanuel Bove

Die Trägheit des Herzens

Bei Emmanuel Bove sind die Menschen zu allem fähig: Zum Leiden, Verzweifeln, Hoffen, nur nicht zum Handeln. Romane von Emmanuel Bove: "Ein Vater und seine Tochter", "Ein Mann, der wußte" und "Die Verbündeten"

Emmanuel Bove: Eine Antwort auf Dostojewski

Eine literarische Randgeschichte ist erstmals auf Deutsch zu entdecken: Emmanuel Bove zeigt in "Schuld", warum seine Kunst von Beckett und Rilke so bewundert wurde.

R O M A N : Die sexuelle Konterrevolution

Patrick Modianos neuer Roman schildert eine kurze Epoche falscher Verheißungen. Seine Heldinnen sind drei Frauen unter 20, die sich von ihren Elternhäusern lösen und einen Fuß in die Welt zu setzen versuchen

DAS LETZTE

Natürlich läßt sich die Kolumne "Das Letzte" durchaus mit dem Busen von Claudia Schiffer vergleichen, wobei auffällt, daß "Das Letzte" in jeder Hinsicht schöner gerundet, praller und griffelastischer ist.

Emmanuel Boves kleine Novelle "Dinah": Nie geliebt

Das Leben geht immer weiter. Ein Kapuzinermönch, der einen zeternden Delinquenten zur Hinrichtung zu begleiten hatte, bei, wie es wörtlich heißt, "regnichtem Wetter", erbat sich ein Ende des Lamentierens mit dem Hinweis, daß er, der Mönch, bei diesem Wetter nicht nur zum Richtplatz hin, sondern auch zurückgehen müsse.

Emmanuel Boves kleine Erzählung: Vater und Sohn

Wer ist Emmanuel Bove? Als 1981 der kleine Roman "Meine Freunde" in der Übersetzung von Peter Handke (in der Bibliothek Suhrkamp) erschien, folgte bundesdeutsche Neugier dem französischen Wiederentdecken eines Autors, der in den zwanziger und dreißiger Jahren vehement auf die literarische Bühne getreten war.

Ich bin traurig. Ich bemühe mich, es zu bleiben.

Ein Mensch, allein, in einem Zimmer; das Aufwachen morgens und der Schrecken dabei; der befremdete Blick auf den eigenen Körper und durch den Raum; das plötzliche Morgen-Grauen.