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Emmanuel Macron: Er will Frankreich reformieren

  • Emmanuel Macrons Partei La République en Marche erreichte bei den Parlamentswahlen im Juni 2017 eine absolute Mehrheit. Seitdem ist er der neue französische Präsident.
  • Macron vertritt sozial- und wirtschaftsliberale Positionen. Von 2014 bis 2016 war er Wirtschaftsminister unter Präsident François Hollande.
  • Eine von Macron geplante Arbeitsmarktreform wird von linken Gewerkschaften als Schwächung von Arbeitnehmerrechten kritisiert. Hunderttausende demonstrierten gegen das geplante Gesetz.
  • Auf europäischer Ebene möchte der französische Präsident die EU neu gestalten. Dazu hielt er im September 2017 eine Grundsatzrede, in der sich Macron für grundlegende Reformen und eine Vertiefung der Europäischen Integration aussprach.
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Nantes: Ohne Plan für die Banlieues

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte die soziale Spaltung im Land überwinden. Nach dem Tod eines 22-Jährigen zeigt die Gewalt, dass sich nicht viel verändert hat.

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Frankreich: Ungeliebte Ausbildung

Nur wenige Jugendliche in Frankreich absolvieren eine Lehre, lieber möchten sie studieren. Die Regierung will das ändern. Doch es gibt Widerstand von ungewohnter Seite.

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EU-Reform: Macron misstraut der CSU

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron braucht eine starke Kanzlerin für seinen Plan zum Umbau der EU. Er verfolgt deshalb den Asylstreit in Deutschland genau.

Frankreich: Macron sagt: Groko!

Frankreichs Präsident Macron drängt die SPD in ein Bündnis mit der Union. Er braucht sie als Partner für seine europäische Agenda – und ihm läuft die Zeit davon.

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Die europapolitischen Pläne von Meseberg sind nicht mehr als ein Kompromiss, und das ist gut so. Emmanuel Macrons ehrgeizige Agenda hätte zur Spaltung Europas geführt.

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G7-Gipfel: Gefühlte G6

G7, das ist das Format, in dem man unter seinesgleichen redet. Mit Donald Trump ist alles anders. Doch trotz aller Streitigkeiten gibt es reichlich gemeinsame Interessen.