: Empfängnisverhütung

Medizin: Mann kann auch anders

Empfängnisverhütung für Männer auf Medikamentenbasis rückt näher (Abstract des kompletten Textes)

Erforscht und erfunden

Eine neue Pille zur Empfängnisverhütung soll künftig in Indien vermarktet werden. Wie der New Scientist Anfang August berichtete, handelt es sich bei dem Wirkstoff aus der Klasse der Kumarine nicht, wie sonst üblich, um Hormone, also Östrogene oder Gestagene.

Medizin: Die Pille danach: Alte Bekannte

Rechtzeitig zur nachrichtenarmen Sommerpause vermeldete die Münchener Medizinische Wochenschrift, daß die Pille "für den Morgen danach" noch in diesem Herbst auf den Markt kommen soll.

Hormonforschung: Manipulierte Fruchtbarkeit

Die Revolution, vollzieht sich leise und fast unbemerkt, weil Frankenstein weit ist. Die Goldgräberstimmung dagegen, die in den Labors der Peptidforscher weltweit herrscht, läßt sich durchaus mit der anfänglichen Euphorie der Gen-Ingenieure vergleichen.

Empfängnisverhütung: Länger sorgenfrei?

Als "unverantwortlich" bezeichneten es entwicklungspolitische Vereinigungen, daß die sogenannte "Drei-Monats-Spritze" vom Bundesgesundheitsamt (BGA, Sitz: Berlin) nicht verboten wurde.

Empfängnisverhütung: Einmal im Jahr

Entwickelt ist sie schon seit geraumer Zeit, die empfängnisverhütende "Ein-Jahres-Pille" – eine kleine Kapsel, die meist in eine Hautfalte des weiblichen Körpers eingeplanzt wird und durch deren spezielle Wandung ständig minimale Hormonmengen austreten.

Das Geschäft mit der Pille

Unkenntnis und moralische Bedenken hemmen die Entwicklung eines Geschäfts, das die pharmazeutische Industrie für besonders zukunftsträchtig hält: Das Geschäft mit der Anti-Baby-Pille, im Fachjargon der Mediziner und Pharmazeuten als "ovaler Ovulationshemmer" bezeichnet.