: Erich Fried

© Wilhelm Reinke

Klaus Wagenbach: Unziemliches Gelächter

Er hielt die Grabrede auf Ulrike Meinhof, liebt Kafka und hält Kommunismus ohne 200 Käsesorten für eine Katastrophe. Dem grandiosen Verleger Klaus Wagenbach zum 85.

England: Dichter an Dichter

Wo Freuds letzte Couch steht und Erich Fried Schnitzel aß: In Londons schickem Vorort Hampstead lebt das Erbe der jüdischen Emigranten fort.

F U S S B A L L : Ohne Fussi nicht dasselbe

Unaufhaltsam naht das Ende der WM und droht ein Vakuum zu hinterlassen. Über den traurigen Abschied vom Fußball-Fieber und Maßnahmen gegen Trennungsschmerz. Mit leicht modifizierter Poesie von Erich Fried

Georg Büchner: Der Christ

Hermann Kurzke zeichnet in seiner Biografie ein revolutionär neues Bild des Dichters Georg Büchner.

Literaturkanon: Der literarische Frühjahrsputz

Gibt es Klassiker, die sich überholt haben? Ist Weltliteratur völlig unabhängig von Moden, Zeiten und Geschmack? Junge deutsche Autoren prüfen den Literaturkanon.

Blutiger Freitag

Der spektakuläre Brand des Wiener Justizpalastes am 15. Juli 1927 war ein tiefer Einschnitt in der Geschichte Österreichs

Ein romantischer Kaufmann

Der 34-Jährige ist einer der mächtigsten Finanziers des deutschen Films. Für ihn sind vor allem Zahlen wichtig und Liebesgedichte von Erich Fried

Welttag der Poesie: Schöne Wut

Haben Poesie und Politik noch etwas miteinander zu tun? Ein Beitrag der Schriftstellerin Tanja Dückers zum Welttag der Poesie

Betrieb in aller Stille

Der Bildhauer und Fotograf Jürgen Twielemeier aus Aachen blickt in Arbeitsräume ganz besonderer Art: In die Krematorien deutscher Großstädte

Ich habe einen Traum

Carola Stern, 75, Publizistin, lebt in Berlin und manchmal auf Usedom. Soeben erschien ihr Buch "Doppelleben. Eine Autobiographie". Sie träumt davon, im unter Max Reinhardt die "Minna von Barnhelm" zu spielen

Der sterbende Schwan

Berlins Palast der Republik, Symbol des deutschen Umgangs mit Geschichte, wird 25 Jahre alt

E L E G I E N : Gut geklagt ist halb gewonnen

Wenn der Mensch vielleicht auch nicht zum Klagen geboren ist, so ist er doch wie geschaffen dafür, und jedenfalls klagt er, seit er herausgekriegt hat, wie gut er das kann: als hätten die Götter ihm die Stimme gegeben, weil ihnen nichts so schön klang wie Klagen. Rezension: Unerhörte Klagen. Deutsche Elegien des 20. Jahrhunderts

Kunzes Kunst

Der Dichter liegt wach, und der Leser wird unruhig - neue Gedichte vonReiner Kunze

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