: Erlangen

© Kniel Synnatzschke/plainpicture

Konjunktur: Es ist einfach Geld da

Kommunen melden Vollbeschäftigung, am Bau herrscht Partystimmung, ein Modehaus auf dem Land trotzt dem Onlinehandel: Deutschland boomt. Zu Besuch bei den Erfolgreichen

© Andy Rain / dpa
Serie: Gesellschaftskritik

Gesellschaftskritik : Ei, ei, ei

Keira Knightleys Mutter hat nach deren Geburt beim Standesamt den Namen ihrer Tochter falsch angegeben. Was sagt das über den Erfolg von namhaften Buchstabierfehlern?

B R I E F W E C H S E L : Gefühl oder Gefühlstaktik?

Man hatte sie sich immer als die "Halbstarken" der Gruppe 47 vorgestellt. Ein Paar wie Horst Buchholz und Karin Baal, furios, attraktiv, brillant und eben: wild. Oder sie naiv mit Liz Taylor und Richard Burton verglichen... Gisela Elsner und Klaus Röhler inszenierten ihre Liebe als Revolte, als Romanze und als Akt der Rache

M E D I E N : Ein Traum verliert seinen Wert

Die Banken liehen Leo Kirch Milliarden und nahmen oft Filmrechte als Sicherheit dafür - Filmrechte, deren wahrer Wert sich erst bemessen lässt, wenn tatsächlich ein paar Millionen Zuschauer vor dem Fernseher sitzen. Jetzt müssen die Geldhäuser zittern - um ihre Kredite und um ihre "Sicherheiten". Denn mit ihrer Hilfe hat Kirch seinen Konzern an den Rand des Ruins geführt

Die ratlosen Berater

Ich kam zu spät. Die Delegierten waren bereits vom Oberbürgermeister der Stadt Erlangen begrüßt worden. Jetzt, am Abend, saßen sie in der Kellerbar des imposanten Jugendhofes der Stadt bei Würsten, Sauerkraut und Bier.

Zeitlese

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat wahrscheinlich ihr Geld gut angelegt: Der Erlanger uni kurier berichtet von der „gründlichen Überholung“ des Universitätskarzers.

Bayerns Canal Grande

Wie kommt ein Schiff von Deggendorf nach Rotterdam? Umständlich, furchtbar umständlich. Es muß, schwante noch vor kurzem dem Kelheimer CSU-Landtagsabgeordneten Gerhard Merkl, „ganz um Afrika herumfahren“.

BONNER BÜHNE: Die neue nationale Frage beim Kaffee

Friedlich liegt Bonn da, auch nur eine kleine Stadt in Deutschland. Die großen aufregenden Schlachten 1983 sind geschlagen und vorsichtig tastet man sich an die neuen alten Fragen heran: Was dürfen wir hoffen? Womit müssen wir rechnen, und was können wir tun? Die drei Fragen Kants, oft beklommen, selten betulich, kaum je leichten Herzens gestellt und beantwortet.

Die letzte Antwort: Tod?

Bei uns sterben jährlich mehr als 12 000 Menschen durch eigene Hand – Besonders unter Jugendlichen und Kindern nimmt die Zahl der Selbstmorde zu

REISESPIEGEL

Schloß Atzelsberg, 1705 von Johann Conrad von Seuter erbaut, ist von der Stadt Erlangen zu einem Zentrum des gesellschaftlichen Lebens ausgebaut worden.

Klein-und Zwergbauernwirtschaften

Der folgende Artikel von Dr. G. Preuschen, dem Direktor des Instituts für landwirtschaftliche Arbeitswissenschaft und Landtechnik in Bad Kreuznach, war bereits geschrieben, ehe sich in der letzten Woche auf einer recht ergiebigen Tagung in Bad Ems die Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie (gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft der Landbauwissenschaften) mit dem gleichen Thema beschäftigte, speziell in den drei großen Referaten der Professoren Rolfes (Gießen), Weippert (Erlangen) und Niehaus (Bonn).

Studentenbühnen im Stich gelassen

Eine Dokumentation über den Krieg in Vietnam sei, insbesondere wenn sie aus Ostberlin stamme und schon deshalb voraussichtlich nicht die erforderliche Objektivität garantiere, kein Theaterstück und habe daher auf der Bühne nichts zu suchen; das nämliche gelte für die Lesung der Hamburger Studiobühne zum gleichen Thema, der Titel „Ami go home“ lasse eine einseitige politische Agitation befürchten.

Treffen europäischer Studiobühnen

Unter Deutschen wurde schon immer gerne „getagt“, Es steht zwar nicht „so“ beim Tacitus. Aber wir dürfen getrost annehmen, daß die Freude am Tagen die vom Kantschen Pflichtbegriff legitimierte Freude am Nächtigen, am Feiern und Etwas-Aufgehenlassen ist, um deretwillen uns die Herbergsväter in aller Welt gern gesehen, wenn auch trotzdem leider nie geliebt haben.

"Hildegard ist unser Mann"

Bis dahin hatten die zur FDP-Pressekonferenz eingeladenen Journalisten eher ratlos vor ihrem kalten Aufschnitt gesessen. Vor sich hatten sie drei Freie Demokraten: Josef Ertl, den von der Krankheit gezeichneten Minister, der seit Dietrich Bahners Austritt aus der Partei kommissarischer Vorsitzender der bayerischen FDP ist und an diesem Tag seinen ersten und letzten Besuch in Nürnberg vor den Wahlen absolvierte; Georg Letz, den FDP-Bezirksvorsitzenden von Mittelfranken, dessen Existenz den auswärtigen Beobachtern des FDP-Wahlkampfes bisher verborgen geblieben war und der jetzt nicht aufhören konnte, "diesen Kleinmut vor der Hessenwahl" zu geißeln; und endlich Hildegard Hamm-Brücher, die FDP-Spitzenkandidatin von Mittelfranken, die einzige, die die Wahl für die Liberalen gewinnen kann, aber offensichtlich von Josef Ertl nicht eingeladen und im Grand-Hotel nicht erwartet worden war.

Stadtluft: Sauberkeit mit Folgen

Nach dem großen Regen war die Luft auch über den Ballungsgebieten der Bundesrepublik wieder rein. Doch die Smog-Alarme der beiden vorangegangenen Winter im Ruhrgebiet und in West-Berlin sind deswegen noch nicht vergessen.

geld spezial: Richtig ansparen

Es gibt zwar keinen Königsweg, aber viele Holzwege. Und einen Ausweg: Sein Geld streuen und liquide bleiben