: Ernst Benda

Nachrufe 2009: Für immer gegangen

Sie waren berühmt, wichtig und interessant: Menschen, die in diesem Jahr starben. Ein Blick zurück auf 2009.

© Andreas Rentz/Getty Images

Adenauerzeit (Teil 5): Der Osten im Westen

Immer wieder versuchte die Regierung in Ost-Berlin, die Bonner Politik offensiv zu beeinflussen. Nicht ohne Erfolg, wie gerade die fünfziger Jahre zeigen.

Nachruf: Ernst Benda gestorben

Er war einer der profiliertesten Juristen in Deutschland. Nun starb der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts und CDU-Politiker im Alter von 84 Jahren

neuwahlen 2005: Keine Informationen

Bundespräsident Köhler hat mit den Partei- und Fraktionsspitzen die mögliche Neuwahl besprochen. Über den Inhalt der Gespräche wurde nichts bekannt

Mehr Macht den Ländern!

Der Bund hat zu viele Kompetenzen an sich gerissen. Der Föderalismus muss deshalb grundlegend erneuert werden

Alles spricht für Nürnberg

Der Internationale Strafgerichtshof sucht ein Domizil - Fragen an den Oberbürgermeister der Stadt der Kriegsverbrecherprozesse

"Ich wünsche allen eine gute Reise"

Ein ZEIT-Gespräch mit Ernst Benda über den Pakt Kirch/Bertelsmann im digitalen Fernsehen und das Recht auf frei zugängliche Fußballübertragungen

BONNER TÖNE

Die Verjährung von NS-Morden war lange Zeit umstritten. Am Ende wurde die Verfolgung von Mord auf dreißig Jahre begrenzt, die Verjährung von Völkermord völlig aufgehoben.

Auswüchse des Verdachts

Auch die Freunde Manfred Stolpes sähen es lieber, wenn der frühere Konsistorialpräsident die gegen ihn erhobenen Stasi-Vorwürfe mit einem einzigen wirkungsvollen Auftritt ein für allemal vom Tisch wischte.

Nachruf: Zum Tode von Martin Hirsch: Richter mit Leidenschaft

Martin Hirschs Lebensprogramm war es, nicht den Mund zu halten – und den Deutschen beizubringen, nicht den Mund zu halten. Er fiel in Bonn in Ungnade und wurde deswegen auch nicht Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, was ihm versprochen worden war.

Das Imperium schlägt zurück

Ein Mann und zwei Frauen bewarben sich bei einem Landgericht in Nordrhein-Westfalen. Der Landgerichtspräsident beurteilte alle drei Bewerber(innen) für die Stelle eines Sozialamtmannes mit "gut"; er meinte sogar, sie seien "besonders geeignet" für den begehrten Posten.

Absprachen vor Gericht, vor allem in Wirtschaftsstrafprozessen, gelten vielfach nicht mehr als anstößig Darf man mit Justitia handeln? Der Deutsche Juristentag in München wird in der nächsten Woche das umstrittene Thema aufgreifen.: Der heimliche Deal

Verteidigung ist Kampf: Mit diesem Satz beginnt ein weitverbreitetes Handbuch des Strafverteidigers. Gekämpft wird in den Gerichtssälen zwischen Staatsanwälten und Verteidigern, bisweilen auch zwischen Verteidigern und Richtern.

Wie gründlich soll das Grundgesetz im geeinten Deutschland revidiert werden? Der Einigungsvertrag hält die Möglichkeit eines abschließenden Plebiszits offen.: Das letzte Wort dem Volke

Ein Rückblick in die Gründerjahre unserer Bundesrepublik. "Wenn wir für das deutsche Volk, in dessen Auftrag wir zu handeln glauben und zu handeln hoffen, eine Verfassung ausgearbeitet haben, dann haben wir auch die Verpflichtung, das Volk zu befragen, ob es in dieser Verfassung und unter dieser Verfassung leben will.