: Ernst Bloch

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"Ikarien": Drei Männer, eine Utopie

Der Schriftsteller Uwe Timm beschäftigt sich zeitlebens mit dem Nationalsozialismus und der eigenen Herkunft. Nun hat er den fesselnden Roman "Ikarien" daraus gemacht.

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Bauhaus: Die Zukunft ist jetzt

Bald wird es 100 Jahre alt. Schon jetzt beginnen die Jubelfeiern: Das Bauhaus ist für die Deutschen so wichtig wie Bach oder Beethoven. Und seine Ideale aktuell wie nie

Symposion 600: Drei Tage im Mai

Es war die Studentenrevolte auf Wiener Art: Vor 50 Jahren organisierten einige Unruhestifter zum Uni-Jubiläum ein legendäres Symposion mit prominenten Referenten.

Ernst Bloch: Die Welt am Enterhaken

Vor fünfzig Jahren erschien Ernst Blochs "Das Prinzip Hoffnung". Warum wir heute so nicht mehr denken können. Von Thomas Assheuer

Treibsand der Formeln, Floskeln und Fachtermini: Öde im Prospekt

Seit es mit Hammer und Sichel Sense ist, liegt auch der geistige Fern- und Zukunftstourismus danieder. Vorbei die Zeiten, als die Ernst Bloch Tours seligen Angedenkens das Reich der Freiheit mit ihrer Kundschaft überschwemmten und das Prinzip Hoffnung die Vollpension ersetzte.

Das Prinzip Heimat

Ulrich, der „Mann ohne Eigenschaften“ aus – Musils Roman, äußert einmal: Land kommen die Götter noch zu den Menschen, man ist jemand und erlebt etwas, aber in der Stadt, wo es tausendmal so viel Erlebnisse gibt, ist man nicht mehr imstande, sie in Beziehung zu sich zu bringen: und so beginnt ja wohl das berüchtigte Abstraktwerden des Lebens.

Ist der Mensch unheilbar religiös?

Seit Karl Barth, Rudolf Bultmann und Dietrich Bonhoeffer versteht sich evangelische Theologie ihrem Ansatz nach weithin als religionskritisch.

Schlägt die Wende endlich durch?: Staatsanwälte küssen nicht

Nein, so schlimm wie in manchen Bundesstaaten der USA ist es noch nicht. Dort schrecken Elternbeiräte manchmal nicht davor zurück, das, was ihnen als Schmutz und Schund und als gefährlich für die sittliche Reifung ihrer Sprößlinge vorkommt, öffentlich zu verbrennen.

Unsachlich von A bis Z

Mit leuchtend rotem Einband und goldenem Letternaufdruck versehen, liegt es da in den Schaufenstern der sowjetzonalen Buchhandlungen, das neue Lexikon „A–Z in einem Band“ des Volkseigenen Bibliographischen Instituts zu Leipzig.

Deutsche Identitätssuche in einer polnischen Anthologie: Ein Blick ohne Haß

Daß die Deutschen nach 1945 Schwierigkeiten mit ihrer eigenen, Geschichte und ihrer nationalen Tradition hatten und noch immer haben, ist eine Tatsache, über die auch pompöse Ausstellungen und das mit einigem publizistischen, literarischen und nicht zuletzt buchhändlerischen Aufwand gefeierte Preußenjahr nicht hinwegtäuschen können.

Kritik an der Realpolitik: Wende in den Köpfen?

Erhard Eppler hat sich „den Zwängen politischen Leerlaufs“ ein bißchen entzogen, aber das sei keine Resignation, sagt er. Vielleicht könne das einige zum Nachdenken darüber veranlassen, „ob politisches Leben wirklich und unwiderruflich so sein muß, wie es heute ist.