: Ernst Cassirer

© Fred Greaves/Reuters

Roboter: Kopfgeburt

Seit drei Jahrzehnten schreibt unser Autor über Roboter. Was er bislang vermisst, ist eine Theorie, um das Verhältnis zwischen "denen" und "uns" zu deuten.

Propaganda: Wenn Mächtige lügen

Im Zeitalter der allgegenwärtigen Kommunikation nutzen Herrschende Propaganda stärker denn je – auch in Demokratien. Die Medien machen sich davon nicht immer frei.

K U L T U R G E S C H I C H T E : Denken mit dem Stift in der Hand

Nehmen wir an, ein Mensch des Jahres 1926 liest in der Zeitung von der Eröffnung eines privaten Forschungsinstituts in Hamburg. K. B. W. ist der Name: Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg. - Das Tagebuch des Warburg-Instituts erzählt mit Esprit, wie Kunstwissenschaft neu entsteht

P H I L O S O P H I E : Gesucht: Der freie Mensch

Die ersten Bände der Werkausgabe von Cassirer liegen vor - seine Arbeit zeigt an, dass in der Geistesgeschichte die Möglichkeit des Humanum angelegt ist. Heute ist es notwendiger denn je, sich von dieser kraftvollen Philosophie daran erinnern zu lassen.

Spezial 9/11: Nach dem Bildersturm

Was können die Künstler noch sagen? Wie die Ereignisse des 11. September 2001 in die zeitgenössische Kunst einbrachen und den Zweifel am Bild explodieren ließen.

Porträt: Der Fortschritt ist listig

Yehuda Elkana ist Historiker, Theoretiker und Politiker der Wissenschaft. Er bildet in Budapest die künftige Elite Osteuropas aus

ZEIT-Kulturbrief vom 8. bis 17. Februar 2002

Benimmt sich Michel Houellebecq wieder daneben? Wer pflegt Fritz J. Raddatz' Gummibaum? Wann wird wo was gespielt auf deutschen Bühnen? Fragen über Fragen. Der Kulturbrief gibt Antworten. (8. Februar 2002)

Ein Kursbuch der Beliebigkeit

Eine neue Kulturgeschichte lässt viele Blumen blühen - aber die schönsten leider nicht

Augenmensch mit Kopf

Alle sechs Wochen habe ich einen Gedanken. Die übrige Zeit arbeite ich": Dieser ironischen Selbsteinschätzung Erwin Panofskys entsprach seine Erfahrung, daß es in den Wissenschaften Könige und Kärrner gäbe, daß aber niemals ein König war, der nicht auch Kärrnerdienste geleistet habe.

Vom Neuen Denken der Deutschen

Der Historiker Arnulf Baring hat ein ehrliches Buch veröffentlicht, das zeigt, wer wir wieder sind

Perlenfischer & Co.

Es gibt Bücher, die machen glücklich und traurig zugleich. Glücklich, weil ihr Inhalt einem den Kopf und die Sinne füllt. Traurig, weil man nicht dabei war, nicht teilnehmen, sondern nur noch nachlesen kann, weil alles vergangen und verschwunden ist.

Wie es gewesen sein könnte

Nicht erst der "Historikerstreit" hat gezeigt: Geschichtsschreibung ist harte Arbeit, dem Kampf der