: Ernst Fuchs

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Vitus Huonder: Der letzte Katholik

Bischof Vitus Huonder bringt seine Kirche gegen sich auf. Wer ist dieser Erzkonservative? Und welche Kreise beeinflussen ihn?

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Reto Nay: Sie nennen ihn Don Reto

Der fundamentalistische Bündner Priester Reto Nay ist untergetaucht. Spurensuche in einer Parallelwelt

Chronisch Nierenkranke: Sanfte Blutwäsche im Bauch

Kaum jemand bestreitet, daß sich die Medizin künftig vermehrt am Bedürfnis der Patienten und weniger an apparativ-technischen Zwängen orientieren sollte, zumal, wenn nebenbei geringere Behandlungskosten anfallen.

Traumgärten der Feen

Unser Leben ist kein Traum, aber es soll und wird vielleicht einer werden." Dieser Satz von Novalis war Motto für George MacDonalds Märchenroman "Phantastes", 1858 in England erschienen, nun zum erstenmal ins Deutsche gebracht und von Friedrich Hechelmann mit vierundzwanzig traumschönen Farbtafeln begleitet.

Kunstkalender

Arnulf Rainer hatte keine rechte Lust sich mit Photoüberzeichnungen an der Ausstellung zu beteiligen, absagen wollte er allerdings auch nicht.

Oper als Lust am Spaß

Wolfgang Hildesheimer mag die "Zauberflöte" nicht. "Die Bedeutung dieser Oper", so schreibt er in seinem großen, im vergangenen Jahr erschienenen Mozart-Buch, "innerhalb von Mozarts Gesamtwerk ist von je überschätzt worden".

Das Tier, das es nicht gibt

Das wunderliche Tier, zauberträchtig und sinnbelastet: Den Kenner von Büchern und Bildern läßt es denken an Rilke und Martin Walser, an Tennessee Williams und James Krüss, an "La belle et la bete", an Arnold Böcklin und den Wiener Goldmaler Ernst Fuchs.

Zeitmosaik

Ich vergleiche den Journalisten mit dem Arzt. Niemand hält etwas von einem Arzt, der einem sagt: es geht dir gut. Man verlangt geradezu, daß er sagt, da und da stimmt etwas nicht.

Kunstkalender

"Ernst Fuchs" (Galerie Wolfgang Ketterer, München): "So legt der Künstler diese Zeichen des nur ihm zugänglichen Orakels, sorgsam durchhaucht mit dem subtilen Atem seiner Malkunst, in Reihe und Kreis vor das Auge der Welt.

Vom verschollenen Stil

Angenommen, in der Kunstdiskussion dieses Jahres, in dem wie nie zuvor das Spektakuläre in der Kunst zu dominieren scheint, die Neonröhren, elektrische und elektronische Schaltungen der "Kunstlichtkunst" jede Form des Tafelbildes offensichtlich ablösen wollen – in der Kunstdiskussion dieses Jahres also mache ein jüngerer Maler (Jahrgang 1930) den Vorschlag, das Kunstwerk mit dem "Heiligen" gleichzusetzen und Kunst als das "menschenwürdige Leben" zu begreifen.

Kunstkalender

• "Collien – Lincke – Schwarz – Wölbing" (Frankfurt, Galerie Lüpke): Mythologische Wesen, Amazonen, eine Leda, eine, alternde Venus, Metamorphosen der Daphne, Puppenspieler, Insekten sind die Lieblingsmotive der jüngsten deutschen Phantasten.

Kleiner Kunstkalender

über 70 Gemälde und über 80 Aquarelle und Zeichnungen, darunter viele Arbeiten aus Beckmanns letzten Jahren in Amerika. Die Ausstellung wurde vom New Yorker "Museum of Modern Art" zusammengestellt.