: Ernst Jünger

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Uwe Tellkamp: Ich meckere rum

Der Schriftsteller Clemens Meyer hat die Debatte um Uwe Tellkamp von New York aus verfolgt. Ein verwirrter Blick auf die Heimat

Michail Bulgakow: Krieg ist Aufbruch und Erotik

Für Thomas Mann war Julien Gracq ein "Lüstling der Barbarei". Jetzt ist aus dem Nachlass des französischen Klassikers "Das Abendreich" erschienen – ein grausames Wunder.

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Helmut Kohl : Lieber Pop als Politik

Der große politische Roman lässt auf sich warten. Taugen Kohl, Merkel und Co nicht als Romanfiguren? Oder interessieren sich Schriftsteller einfach nicht für Politik?

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Helmut Kohl: Lieber Langeweile als Faschismus

Peinlich, provinziell, bauernschlau – für Intellektuelle war Helmut Kohl ein Graus. Sie rieben sich an ihm, dabei entging ihnen etwas Wesentliches: Kohls Traumatisierung.

Ausstellung: Ernst Jüngers Käferarmee

Wie harmlos wollen wir ihn denn? Die Marbacher Ausstellung "Arbeiter am Abgrund" erhellt und entgiftet das Werk von Ernst Jünger. Von Ijoma Mangold

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Anthony Powell: Das Leben hat keinen Plot

Die neuesten Folgen von Anthony Powells herrlicher "biographie romancée" zeigen einen bemerkenswerten britischen Schriftsteller im Krieg.

Maxim Biller: Der Unzumutbare

Maxim Biller macht es allen schwer: seinen Lesern, TV-Zuschauern, seinem Verleger, seinen Freunden – und vor allem sich selbst. Er ist abhängig von seiner Unabhängigkeit.

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Moral und Politik: Die "neue" Linke

Ist es schon wieder so weit? Als hätten sich die 68er nicht schon genug blamiert – jetzt ist der moralistische Furor wieder da. Gedanken über ein weltfremdes Land

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Neue Rechte: Der Riss zwischen uns

Zwei intellektuelle Freunde diskutierten einst alle Weltprobleme. Dann trennten sich ihre Wege, weil einer von ihnen zur Neuen Rechten ging. Ein Briefwechsel zum Abschied