Frank-Walter Steinmeier ist der Mann, der am besten über die Kooperation zwischen BND und NSA Bescheid wissen müsste. Probleme? Von denen habe er nie erfahren, sagte er.
Wusste das Kanzleramt, was sein Geheimdienst so trieb? Wurden Geheimdienstkontrolleure getäuscht? Ex-BND-Chef Uhrlau machte viele Worte, um diese Fragen nicht zu klären.
Jahrelang hat der BND Daten abgefangen und an die USA weitergegeben. Der ZEIT sagte Uhrlau, schon 2003 habe der damalige Kanzleramtschef Steinmeier davon erfahren.
Wer ist Schuld an der Affäre um die Selektoren? Bundesnachrichtendienst und Bundeskanzleramt spielen gerade Schwarzer Peter. Der BND scheint zu verlieren.
Frau Ulbricht hatte eine Katze. Wenn die Abenddämmerung kam, streifte das glückliche Tier durch die Obstgärten in der grünen Einfamilienhaussiedlung, einer Oase zwischen den Wohnblöcken von Rostock-Lichtenhagen.
Nur eine "Vertrauensperson" darf die Geheimdienst-Suchworte sehen. Was vor allem von einem zeugt: Vom Misstrauen der Regierung gegenüber dem gewählten Parlament.
Das Kanzleramt war nach Einschätzung von Ernst Uhrlau schon früh über die NSA-Spionage in Deutschland informiert. Auch der Name des Rüstungskonzerns EADS sei gefallen.
Der entführte israelische Soldat soll von französischen Ärzten untersucht worden sein. Sein Austausch gegen palästinensische Gefangene könnte kurz bevorstehen.
Hunderte Spitzel dürfte es noch geben, die für die Stasi in der
alten Bundesrepublik aktiv waren und bis heute nicht enttarnt sind.
Parteien und Medien stehen vor bösen Überraschungen. Stück für
Stück kehrt die Personenkartei des DDR-Auslandsgeheimdienstes
zurück nach Deutschland. Was kann man damit anfangen? Eine
Gebrauchsanleitung
Regierungskreise bestätigten: Der FDP-Sicherheitsexperte Schindler soll den bisherigen Geheimdienstchef Ernst Uhrlau ablösen. SPD-Mitglied Uhrlau geht in Ruhestand.
Ernst Uhrlau soll nach dem Klau der BND-Neubaupläne zu schnell Entwarnung gegeben haben. Die SPD spricht von einer "aufgebauschten" Geschichte und vermutet Parteitaktik.
Trotz Norwegen droht in Europa kein rechtsextremer Terrorismus. Eine grenzüberschreitende Kooperation sei nicht erkennbar, sagt BND-Chef Uhrlau im Tagesspiegel-Interview.
Der frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, ist jetzt für die Deutsche Bank tätig. Er berät das Institut in Fragen der globalen Sicherheit.
Eine Kommission soll die Geschichte des Bundesnachrichtendienstes untersuchen. Sie erhält dafür weitgreifende Einblicke. K. Biermann sprach mit Mitglied Jost Dülffer.
Eine Kommission will die braunen Wurzeln des Bundesnachrichtendienstes ausgraben. Sie hofft auf umfänglichen Einblick in geheime Akten – anders als beim letzten Mal.
Generalbundesanwaltschaft, BND, BKA, Verfassungsschutz: Die Spitzen der wichtigsten Sicherheitsbehörden werden neu besetzt. Nutzt Schwarz-Gelb die Chance? Von C. Denso
Der Sicherheitsexperte Schindler verlässt das Innenministerium und wird Chef des Auslandsgeheimdienstes. Das Kabinett verlängerte zudem den Bosnien-Einsatz der Bundeswehr
Die Papiere über die neue Geheimdienstzentrale stellen kein Sicherheitsrisiko dar, versucht BND-Chef Ernst Uhrlau zu beruhigen. Die Opposition sieht das erstmal ähnlich.
Der BND hat Journalisten bespitzelt, offenbar um vor allem den afghanischen Handelsminister Farhang zu observieren. Der Geheimdienst war deshalb schon 2006 kritisiert worden, BND-Chef Uhrlau steht jetzt unter Druck.
Die Affäre um Steuerhinterziehungen zieht immer weitere Kreise. Die Ermittler verfügen inzwischen über die Kundendaten mindestens einer weiteren Bank aus Liechtenstein
Sind äußere und innere Bedrohung heute eins? Innenminister Schäuble plädiert bei einer Tagung des BND dafür, die Trennung aufzuheben - mit fatalen Konsequenzen.
Ein Gespräch mit dem Außenminister und früheren Kanzleramtschef über den Fall Murat Kurnaz, die Konflikte mit den USA und die Gratwanderung von Rot-Grün.
Der Außenminister muss vor dem Untersuchungsausschuss zum Fall El-Masri aussagen, ebenso wie sein Vorgänger Fischer. Der Vorwurf: Steinmeier soll Informationen verheimlicht haben
Der BND hat seinen nächsten Skandal. Ein Mitarbeiter wusste schon wesentlich länger als bislang angenommen von der Entführung des Deutsch-Libanesen El-Masri.
Ob der BND in Bagdad spioniert oder in Guantánamo verhört: Von den heiklen Operationen der Geheimdienste erfahren die Wächter im Parlament meistens erst aus der Zeitung. Sind sie ihrer Aufgabe gewachsen?
Mitglieder der jetzigen und der alten Bundesregierung bestreiten, über den Einsatz von BND-Mitarbeitern im Irak informiert gewesen zu sein. Laut BND war dies jedoch abgestimmt.
Außenminister Steinmeier hat im Auswärtigen Ausschuss nicht zur BND-Affäre gesprochen. In der FDP gibt es erste Zweifel daran, dass die Angelegenheit einen Untersuchungsausschuss rechtfertigt
Der Bundesnachrichtendienst bespitzelte Journalisten, schickte Beamte
nach Guantánamo und kooperierte mit Folterknechten. Ernst Uhrlau, der
Präsident des BND, gibt erstmals ein Interview - und räumt Fehler ein
Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes haben Journalisten beschattet. Der Chef des Auslandsgeheimdienstes schließt nicht aus, dass es noch mehr Fälle gibt
Drei Jahre nach dem 11. September arbeitet die Polizei fast wie ein Geheimdienst. In einer verdeckten Aktion forderten die Kriminalämter alle Ausländerbehörden auf, verdächtige Muslime zu melden
Der Bundesnachrichtendienst hat in Afghanistan alte Bekannte - wertvolle Quellen für die Amerikaner. Und für die deutschen Geheimen die großeChance, ihr verstaubtes Image aufzupolieren
Der Bundesnachrichtendienst hat in Afghanistan alte Bekannte -
wertvolle Quellen für die Amerikaner. Und für die deutschen
Geheimen die große Chance, ihr verstaubtes Image aufzupolieren