: Euthanasie

Serie: 10 nach 8

Sterbehilfe: Der Tod gehört allen

Sollte der Bundestag jetzt die Sterbehilfe kriminalisieren, wäre das ein verheerendes Signal für eine freie Gesellschaft. Über den deutschen Paternalismus am Lebensende

Sterbehilfe: Euthanasie

Wer Sterbehilfe erlaubt, macht über kurz oder lang den Selbstmord pflegebedürftiger Personen zur Pflicht.

Labor Auschwitz

Von der Datensammlung über Aussonderung zum Massenmord: der Sündenfall einer politisierten Wissenschaft

Der Essener Kindermord

Düstere Kapitel aus dem Buch der deutschen Verdrängungen. Neue Erkenntnisse zur Euthanasie im „Dritten Reich“.

Euthanasie

Das Frankfurter Landgericht verhandelt in diesem Jahr wohl zum letzten Mal gegen Ärzte, die am Massenmord von Kranken, Behinderten und anderen „Ballastexistenzen“ beteiligt waren.

Die Euthanasie

Hans Christoph von Hase (Herausgeber): Evangelische Dokumente zur Ermordung der „unheilbar Kranken“ unter der nationalsozialistischen Herrschaft in den Jahren 1939–1945.

NS-"Euthanasie": Schamlos abgeräumt

Landgraf Philip ("der Großmütige") stiftete 1533 das ehemalige Zisterzienserkloster Haina der armen nordhessischen Landbevölkerung als Hospital.

Der merkwürdige Fall Heyde

Der erste floh, der zweite fiel aus dem Fenster, der dritte hängte sich an einem Heizungsrohr auf: Der „Euthanasie“-Prozeß hatte – bis auf eine Ausnahme – keine Angeklagten mehr, als er am Dienstag vor dem Schwurgericht in Limburg eröffnet wurde.

Mord ohne Gnade

Auschwitz, jener geographische Ort zwischen Krakau und Kattowitz, dieser historische Platz eines millionenfachen Massakers – Auschwitz, der Name, ist geläufig, ist zu einem Modewort geworden.

Der alltägliche Massenmord

Die "Euthanasie"-Aktion war der Probelauf für den Judenmord – Der Kreis der Opfer wurde bis Kriegsende immer mehr erweitert

ZEIT-Mitarbeiter Ernst Klee beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema "Behinderte". Seine dreibändige Dokumentation über NS-Euthanasie hat international große Beachtung gefunden. In seinem Beitrag setzt er sich mit dem australischen Moralphilosophen Peter Singer und zwei ZEIT-Artikeln über Euthanasie (Nr. 25 und 26) auseinander.: Von Menschen und Tieren

Wenn der Fötus nicht denselben Anspruch auf Leben wie eine Person hat, dann hat ihn das Neugeborene offensichtlich auch nicht, und das Leben eines Neugeborenen hat also weniger Wert als das Leben eines Schweines, eines Hundes oder eines Schimpansen", schreibt der australische Moralphilosoph Peter Singer in seinem Buch "Praktische Ethik".

Umstrittene Euthanasie

Dem Leidenden zu einem „guten Tod“ zu verhelfen, dies heißt wörtlich Euthanasie – und meint zum einen die (aktive wie passive) Sterbehilfe, zum anderen die willentliche Herbeiführung des Todes eines schwer Leidenden, Kranken oder Schwerbehinderten durch medizinische Maßnahmen.

Euthanasie: Die Opfer: Agonie ohne Ende

Seit bald drei Jahren reist die 66jährige Klara Nowak durch die Bundesrepublik und macht etwas publik, was viele Menschen längst verdringt haben oder was ihnen tatsächlich unbekannt ist.

Euthanasie: Die Täter: Rabatt für Massenmord

Am 1. Mai 1941 tritt SA-Sturmführer Albert Geis den Dienst als Wachmann in der Vergasungsanstalt Bernburg/Saale an. Der Anstaltsleiter fragt ihn, ob er Kleingärtner sei.