: Eva Demski

© Georg Knoll für MERIAN

Rheinhessen: Ein Hoch auf den sanften Ton

Unsere Autorin hat sich schon als Mädchen in die Heimat ihrer Mutter verliebt. In die weiche Sprache und die Gelassenheit, die jedem das Recht auf seine Spleens einräumt.

Vom Wühlen in Gefühlen

Sind Frauen die besseren Menschen? Ein Ausflug auf den Ratgebermarkt

Überreizt

Eva Demskis Roman "Das Narrenhaus"

Zeitmosaik

Was werden sie jetzt tun, da er wirklich tot ist? Ihn einfach tot sein lassen, unbeschrieben und unbeschrien, denn in seinem Fall hat sich – meines Wissens zum erstenmal – die Journaille mit den Nachrufen und Gedenksendungen an einem noch Lebenden versucht.

Eva Demskis Roman "Afra": Glück für alle

Es geht dem Kritiker wie der Hebamme, die 1946 in Bayern ein Mischlingskind aus dem Bauch zieht und die "bedenkliche" Hautfarbe mit drei Schüsseln Wasser nicht abwaschen kann.

Der Dichter und sein liebster Feind

Im August vergangenen Jahres mußte ich mit meinem Sohn nach Frankfurt ins Senckenbergmuseum fahren. Es war sehr heiß, und ich hätte mich gern gedrückt, doch er blieb unerbittlich: "Du hast es versprochen.

Poetische Welt

Unterwegs ist Eva Demski, in das ferne Land der Träume und in das moderne Kasernengebäude, in das die Soldaten so gut hineinpassen "wie Heringe in eine Pralinenschachtel".

Menschen haben es getan

Nichts ist ja aufgelöst, kein Konflikt ist beigelegt, kein Erinnern zur bloßen Erinnerung geworden. Was geschah, geschah. Aber daß es geschah, ist so einfach nicht hinzunehmen.

Das "Lexikon Linker Leitfiguren" der Büchergilde Gutenberg stellt sich vor: Ohne Leitbild

Das "Lexikon Linker Leitfiguren" konfrontiert den neugierigen Leser sogleich mit der Frage, ob darin ein genetivus objectivus oder ein genetivus subjectivus steckt, das heißt, ob die "Leitfiguren" Gegenstand oder Autoren des Lexikons sind; so erwartet er Antwort von der Veranstaltung, auf der sich das Unternehmen der Öffentlichkeit präsentiert.

Leiche im Keller

Die Autorin behandelt uns wie jenen Mann, der ein gewisses Fräulein Fuhrknecht, wie sich die vornamenlose Ich-Erzählerin ganz unemanzipiert nennt, mit sparsam dosierten Postkarten aus aller Welt – acht in zehn Jahren – auf Distanz und sich in Erinnerung hält.

Für ein Zehnerl Baronessen

Der familiären Kontrolle entronnen: Ferien mit Großmutter Kitty am oberbayerischen Walchensee

Erziehungsmuster: Goldjunge und Karnevalsprinzessin

Schlicht "Leben lernen" nennen es die einen; aber auch der wissenschaftliche Begriff "Sozialisation" verdeckt die Komplexität des Gemeinten: den lebenslangen Prozeß der Integration des Menschen in soziale Gruppen, die Auseinandersetzung des Individuums mit den Normen und Werten seiner Kulturgemeinschaft und das kritische Erlernen sozialen Rollenverhaltens.