Fahrrad: Unterwegs auf zwei Rädern

  • In Deutschland gibt es nach Schätzung des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) rund 73,5 Millionen Fahrräder, davon rund 3,5 Millionen Elektrofahrräder. Über 80 Prozent der Haushalte besitzen mindestens ein Fahrrad.
  • Längst ist das Rad mehr als nur ein Freizeitobjekt fürs Wochenende – oder gar nur ein Verkehrsmittel für diejenigen, die sich kein Auto leisten können. Immer mehr Menschen vor allem in den Städten nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag: für den Weg zur Arbeit und zu Freizeitaktivitäten, für Einkäufe oder den Transport der Kinder etwa in die Kita.
  • Räder mit E-Motorunterstützung werden seit einigen Jahren immer beliebter. 2017 machten E-Bikes laut ZIV rund 19 Prozent des Gesamtfahrradmarkts in Deutschland aus. Der Verband hält langfristig einen Marktanteil von bis zu 35 Prozent für denkbar.
  • In vielen Städten findet jeden Monat, meist am letzten Freitag, die sogenannte Critical Mass statt: Radfahrer und Radfahrerinnen fahren im Pulk durch die Innenstädte – in Großstädten wie Berlin und Hamburg machen inzwischen teils über tausend mit. Sie wollen auf die wachsende Bedeutung des Radverkehrs hinweisen und kämpfen für Gleichberechtigung auf der Straße neben den Autos.
  • In einer Reihe von Städten wollen Initiativen Bürgerentscheide forcieren, damit die Städte mehr für den Radverkehr tun: mehr breite Radwege anlegen, gefährliche Kreuzungen durch Umbau entschärfen, mehr Radabstellplätze schaffen.
© Illustration: Adams Carvalho für DIE ZEIT

Verschollener Radfahrer: Team Holger

Holger Franz ist in Mexiko ermordet worden. Mithilfe von Freunden will sein Bruder nun das Fahrrad des Toten nach Hause holen.

Verschollener Radfahrer: Der Verdacht

© Illustration: Adams Carvalho für DIE ZEIT

Ein in Mexiko verschollener Radfahrer wurde wohl ermordet. Hat sein Tod mit einer verhängnisvollen Begegnung zu tun? Sein Bruder begibt sich auf Spurensuche.

© Patrick Desbrosses für DIE ZEIT

Radfahren: Easy Rider

Unser Autor kann nicht Rad fahren. Mit 41 Jahren will er es in einer Erwachsenenfahrradschule endlich lernen. Auch aus Liebe zu seinem Sohn.

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Mountainbiken: Hier nicht

Drähte, Nagelfallen und Sicherheitsdienste: Förster und Jäger in Österreich wollen keine Mountainbiker und greifen teils zu drastischen Mitteln.

Wohnungsmarkt: Ich will doch nur wohnen!

© Paula Winkler für ZEIT Campus

Neues Semester, neuer Ansturm auf den Wohnungsmarkt. Aber hey, es gibt da draußen noch Hoffnung! Von Tiny Houses, selbstverwalteten Wohnheimen und inklusiven WGs

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E-Bikes: Aufklappen und den E-Motor anwerfen

Faltbare Pedelecs sind im Kommen. Viele sind wegen des Elektromotors aber schwer und sperrig. Das Bike+ von Vello ist da besser: Es hält in beiden Aspekten Maß.

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Amsterdam: Emissionslos an der Gracht

Amsterdam will Vorreiter der E-Mobilität sein. Die Luft wird damit aber kaum besser. Darum rückt das Fahrrad wieder in den Blick. Nur sind die Wege jetzt schon übervoll.

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RS1: Fahrrad-Highway gegen den Verkehrs­infarkt

Mit dem Radschnellweg im Ruhrgebiet will das Land NRW das Fahrrad zum gleichberechtigten Verkehrsmittel für Pendler machen. Die Finanzierung wird aber noch diskutiert.

© My Boo

Fahrräder aus Bambus: Hält denn das?

Ein Rahmen mit Bandagen, dazu ein Schloss aus Hanf: my Boo, von Studenten gegründet, stellt in Ghana und Kiel Fahrräder aus Bambus her.

Köthen: Aus Chemnitz gelernt

Ein Mann stirbt nach einem Streit, Tausende Rechte nutzen den Fall für Propaganda. Doch in Köthen lief es anders als in Chemnitz, auch dank des Oberbürgermeisters.

© Peter Langer

Radsportbrillen: Da schau her

Das Fahrrad hat das Auto als Statussymbol abgelöst und zeigt mehr denn je die Lebenseinstellung seines Fahrers. Deshalb gibt es jetzt auch Brillen für den Durchblick.