: Familienrecht

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Italien: Die heilige Familie

Die Lega Nord und andere konservative Kräfte in Italien wollen Ehescheidungen erschweren. Ein neuer Gesetzentwurf provoziert heftigen Protest von Frauenrechtlerinnen.

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Schweiz Familienrecht: "Womöglich eine Verbesserung"

Vom 1. Januar an haben ledige Eltern dieselben Pflichten wie verheiratete. Was hat das für Folgen? Ein Gespräch mit der Familienrechtsprofessorin Monika Pfaffinger

Familienrecht: "Eigene Normen"

Familienoberhäupter oder Clans, die Vorschriften von außen ablehnen: Solche Parallelgesellschaften sind in Hamburg längst Realität, sagt der Psychologe Enno Heyken.

Gesellschaftskritik: "Wir wollen Bewegung"

Sie sprangen in den Plenarsaal des Bundestages und störten eine Debatte über das Familienrecht. Wer sind diese Leute und was wollen sie? Ein Interview.

Zeichensprache: Na Logo!

Wir sehen sie ständig und überall. Aber wer hat sich Logos wie das Peace-Zeichen, das @, oder das Hakenkreuz eigentlich ausgedacht? Wir haben das mal recherchiert.

Marokko: König Wagemut

Marokkos Herrscher Mohammed VI. krempelt das gesamte Familienrecht um

D I E F A M I L I E : Wozu noch Familie?

Das herrschende Sozial- und Familienrecht ist ein Produkt der Individualisierung. Unter seinen Widersprüchen aber haben vor allem die Schwächeren zu leiden: Kinder und Frauen. Der übergreifende Fehler der familienpolitischen Gesetzgebung, wurzelt in der Tatsache, dass man die Frauenfrage von der Kinderfrage zu trennen, sie nachgerade zu vermännlichen suchte. Das Ergebnis unseres hochmodernen Rechts ist noch immer pures Patriarchat

Zehn Jahre Familiengerichtstag: Alltagskultur Familie

Der Deutsche Familiengerichtstag hat in der vorigen Woche in Brühl ein Jubiläum gefeiert: den zehnten Geburtstag. Gegründet als Selbsthilfeorganisation von Richtern und Anwälten, die dem damals brandneuen Ehe- und Scheidungsrecht einigermaßen hilflos gegenüberstanden, ist er heute eine feste Institution im Kalender juristischer Fachtagungen.

Hausfrauen-Ehe abgeschafft

Keines der fünf Bücher des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches ist im Laufe der gut 75 Jahre seiner Geltung so drastisch und so grundlegend geändert worden, wie das fünfte Buch mit der Überschrift Familienrecht.

Vom Verschuldens- zum Zerrüttungsprinzip: Scheidung neu

Mit seinem soeben vom Kabinett verabschiedeten Entwurf zur Reform des Ehe- und Familienrechts konnte Bundesjustizminister Gerhard Jahn endlich einmal aus dem vollen schöpfen: Die ganze Arbeit war schon während der vergangenen Legislaturperiode getan, und auch der Streit um die Prinzipien ist inzwischen weitgehend ausgekämpft.

Gleichstellung statt Gleichberechtigung

Die kommende Entwicklung des Familienrechts wird von der sogenannten "Gleichberechtigung" der Frau zu einer "Gleichstellung" von Mann und Frau führen.

Das letzte Wort beim Vater

Mit einer Verspätung von vier Jahren hat der Bundestag in der vergangenen Woche das Gesetz über die Gleichberechtigung von Minn und Frau im Familienrecht verabschiedet.

Sorgenkind "Familienrecht"

Wer entscheidet in Ehe und Familie: Der Mann und Vater, beide Eltern oder das Gericht? Wer ist gesetzlicher Vertreter eines minderjährigen Kindes? Besteht noch eine Schlüsselgewalt der Ehefrau? Wer hat für den Unterhalt der Familie aufzukommen? – Diese und viele ähnliche Fragen bereiten den Anwälten ernste Sorgen.

Das Vakuum im Familienrecht

Die Tatsache, daß auf dem Gebiet des Familienrechts ein „Vakuum“ entstanden ist – weil der Bundestag es versäumt hat, termingerecht, nach den Bestimmungen des Grundgesetzes, die Bestimmungen des BGB im Sinne der (ebenfalls im Grundgesetz geforderten) Gleichberechtigung der Frau abzuändern – wird noch immer lebhaft diskutiert, zumal im Zusammenhang mit einzelnen richterlichen Entscheidungen, unter denen der Beschluß des Bundesgerichtshofes vom 22.

Ollenhauer und die Frauen

Das Chaos im Familienrecht, das entstanden ist, seitdem auf Grund des Artikels 117 des Grundaußer Kraft getreten sind, die der Gleichberechtigung von Mann und Frau widersprechen, geht heute allen Leuten, in erster Linie den besonders betroffenen Frauen auf die Nerven.

Eine Umfrage der "Zeit": Ehe ist Schicksalsgemeinschaft zweier Menschen

Ist die Ehe keine Hauptaufgabe der Frau? – so fragte die "Zeit" in ihrer vorigen Ausgabe. Hier sind die Antworten von Frauen und Männern, die im öffentlichen Leben stehen und auf unsere Aufforderung hin offen ihre Meinung über die Tendenzen jener Gesetzentwürfe des Bundesjustizministeriums äußern, die vom Bundeskabinett bereits verabschiedet wurden und nun dem Bundestag vorliegen.