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Frankreich: Proteste der Gelbwesten

  • Im November 2018 begannen Proteste in Frankreich, ausgelöst durch die Ankündigung der Regierung, eine Ökosteuer einzuführen. Inzwischen richten sich die Proteste grundsätzlich gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron. Anfang Dezember lenkte die französische Regierung ein und kündigte an, die Erhöhung der Ökosteuer für 6 Monate auszusetzen.
  • Angeführt werden die Proteste von einer Bewegung namens Gelbwesten. Als Erkennungszeichen tragen ihre Anhängerinnen und Anhänger gelbe Warnwesten.
  • Innenpolitisch fällt Präsident Macron besonders wegen seiner sozial- und wirtschaftsliberalen Positionen auf. Frankreich soll die EU-Defizitgrenze der Neuverschuldung von drei Prozent wieder einhalten. Seine umfangreichen Reform- und Sparpläne führten in der Vergangenheit jedoch immer wieder zu Streiks.
  • Emmanuel Macron wurde am 7. Mai 2017 zum Präsidenten Frankreichs gewählt. Er gewann die Stichwahl gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen.
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Italien und Frankreich: Streit am Strand

Die Regierungen von Italien und Frankreich befinden sich im Dauerkonflikt. Wie sehen das die Betroffenen vor Ort? Zu Besuch an der französisch-italienischen Grenze

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Asylsystem: Verstecken, abschieben oder integrieren

Österreich will sein Asylsystem reformieren. Alles soll zurück in staatliche Hand. Ist das die beste Lösung? Wir haben uns in Europa umgesehen.

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Joachim Gauck: "Ich habe dieses Land gehasst"

Der Bundespräsident a. D. Joachim Gauck attestiert den Deutschen eine Neigung "zur neurotischen Feindschaft gegen das Eigene". Wir dokumentieren seine Rede.

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Julian Vonarb: Der kleine Macron

Halb Deutschland schaute zu, als Julian Vonarb in Gera die AfD besiegte. Wie regiert der Unternehmensberater, der aus dem Westen nach Thüringen kam?

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Gasstreit: Gerhard Schröders Kuckucksei

Die EU-Staaten haben sich auf einen Kompromiss verständigt, der zu strengeren Auflagen für die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 führen soll. Gut ist er nicht.

Venezuela: Einmischen oder nicht?

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Einige europäische Staaten, darunter Deutschland, werden Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkennen. Doch damit ist die Krise längst nicht gelöst.