: Franz Fühmann

Strich durch die Rechnung

Volker Braun hat seine Schublade geöffnet, in der sich in den letzten Jahren offenbar einiges gesammelt hat, das er entweder nicht veröffentlichen wollte oder konnte.

Zum Bücherkauf nach Budapest: Mit Fühmann und Forint

Die Fährte in Budapest hatte Franz Fühmann gelegt. In seinem voriges Jahr in der DDR (aus dem 25-Mark-Pflichtumtausch) gekauften Leipziger Reclam-Band „Zweiundzwanzig Tage oder die Hälfte des Lebens“ war eine Stelle dick angestrichen worden: „Ferenc zeigte mir ein Antiquariat, das ich tatsächlich noch nicht kenne.

In Kürze

Katherine Anne Porter suchte die Ruhe in einem Landgasthaus in Pennsylvania, Simone de Beauvoir dagegen die Geräusche im Café, um zu schreiben.

Schmuggelware, Geheimschrift

Es begann mit einem Paukenschlag; Franz Fühmann – Förderer und Entdecker vieler Talente in der DDR – rief sein Plädoyer aus: „Ich zeige Ihnen einen Dichter.

© Abb.: aus Tomi Ungerers Märchenbuch 2001, Diogenes Verlag AG, Zürich

Märchen: Schule des Herzens

Grausam und gerecht, tröstlich und aufwiegelnd: Märchen handeln von unseren Urerfahrungen. Von Evelyn Finger

© bpk/Gerhard Kiesling

DDR-Literatur: Erinnerung brennt

Der DDR-Dichter Franz Fühmann war ein listiger Kritiker der sozialistischen Autoritäten. Ein Gedenkblatt zu seinem 25. Todestag.

Luchs 244: Applaus! Applaus! Applaus!

Die Jury von ZEIT und Radio Bremen stellt vor: Franz Fühmann/Jacky Gleich "Ein Sommernachtstraum – Märchen nach Shakespeare"

Nachruf: Vom Arbeiter zum Dichter

Der Büchner-Preisträger Wolfgang Hilbig ist tot. Der DDR-Schriftsteller übersiedelte früh in den Westen. Eine wirkliche Heimat fand er dort nicht

Eiserner Vorhang, kalte Zeit

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