: Franz Fühmann

Luchs 244: Applaus! Applaus! Applaus!

Die Jury von ZEIT und Radio Bremen stellt vor: Franz Fühmann/Jacky Gleich "Ein Sommernachtstraum – Märchen nach Shakespeare"

Nachruf: Vom Arbeiter zum Dichter

Der Büchner-Preisträger Wolfgang Hilbig ist tot. Der DDR-Schriftsteller übersiedelte früh in den Westen. Eine wirkliche Heimat fand er dort nicht

Eiserner Vorhang, kalte Zeit

Deutschland Ost contra Deutschland West - und die Künstler zerissen. Fritz J. Raddatz schreibt von Autoren und Fanatikern, Regisseuren und Politruks, von Dramen und Komödien

Die staatstreuen Rebellen

Zwanzig Jahre nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns: Ein Besuch bei den wiedervereinigten Ost-Intellektuellen

Wundern über Wunden

Stasi und kein Ende: Margarete Hannsmann antwortet auf Reiner Kunze

Die nachgelassenen Briefe des vor zehn Jahren gestorbenen DDR-Schriftstellers Franz Fühmann: Ein absurdes Lehrstück über die Intellektuellen und die Macht: Der Sackgassenspezialist

Die Lebensbilanz war kurz und vernichtend und ließ für die nahe Zukunft wenig hoffen. Er habe grausame Schmerzen, schrieb der Schriftsteller Franz Fühmann in seinem Testament im Sommer 1983, knapp ein Jahr vor seinem Tod, und der bitterste Schmerz sei der, gescheitert zu sein: „in der Literatur und in der Hoffnung auf eine Gesellschaft, wie wir sie alle einmal erträumten“.

Der totgeglaubte ostdeutsche PEN hat sich bewegt: Auf mit Gebrüll!

Kurzer Brief zum langen Abschied: Klaus Höpcke schrieb dem PEN-Club/Ost, er trete aus. Halb zog es ihn, halb sank er hin, heftig beraten vom Präsidium, das nicht länger finden mochte, es hätte ja damals ein Üblerer als Höpcke DDR-Buch- und Zensurminister gewesen sein können.

Volksgenosse, Genosse und Dissident

Ein Portrait Franz Fühmanns: Der Weg des DDR-Schriftstellers ist exemplarisch für eine deutsche Generation – aus Anlaß eines Nachlaßbandes