: Franz Steinkühler

Worte der Woche

"Trotz aller Anfeindungen gegenüber der Treuhand in den letzten Monaten habe ich so etwas nicht für möglich gehalten. Das Attentat ist so sinnlos.

Verzicht schadet nur

ZEIT: Herr Steinkühler, vor allem die Löhne entscheiden darüber, ob der Osten Deutschlands zum Investitionsstandort wird oder nur Absatzmarkt bleibt – sagen die Arbeitgeber.

Wunder dauern etwas länger

Die Treuhandanstalt kann die Erwartungen der Politiker auf eine schnelle Sanierung der ostdeutschen Wirtschaft nicht erfüllen

Gewerkschaften: Halbherzig

Wenn IG-Metall-Chef Franz Steinkühler einen Solidarbeitrag der Arbeitgeber für die "beschleunigte Einkommensanpassung" der Beschäftigten in der früheren DDR anmahnt, ist das keiner Erwähnung wert.

Volkswagen-Konzern: Eine gute Notlösung

Sein federnder Schritt ist nun noch eine Spur straffer und die hohe, unübersehbare Gestalt noch etwas hochgereckter: Volkswagen-Chef Carl Horst Hahn demonstriert stets, wie er über sich denkt.

Der Niedergang des Sozialismus beeinflußt auch das Verhältnis von Arbeitgebern und Gewerkschaften. Willi Hoss, Sprecher der Grünen im Bundestag, antwortet auf die ZEIT-Beiträge von Gesamtmetall-Präsident Werner Stumpfe und IG-Metall-Chef Franz Steinkühler.: Runder Tisch für die Umwelt

Der "Niedergang des Sozialismus" soll auch eine alte Grundsatzdiskussion zwischen Unternehmern und Gewerkschaftern beenden, fordert Werner Stumpfe, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall (ZEIT Nr.

"Wir sind doch keine Sozialpartner!"

Hundert Jahre Gesamtmetall, hundert Jahre Zusammenschluß der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie, sind sicherlich Anlaß genug, um über die Beziehungen zwischen der großen Arbeitgeberorganisation in der Metallindustrie und der zuständigen Industriegewerkschaft Metall nachzudenken.

Die letzte Chance

Streik oder nicht Streik – das ist die große Frage, die derzeit niemand beantworten kann. Glaubt man dem immer lauter werdenden Kampfgeschrei von Gewerkschaften und Arbeitgebern, dann sind Arbeitskämpfe in der Metallindustrie ebenso zwangsläufig wie in der Druckbranche.

Allein in schweren Zeiten

Für Franz Steinkühler war es eine Premiere. Zum ersten Mal sprach der Vorsitzende der IG Metall in der Bundesrepublik vor Werktätigen der DDR.

Ein verdienter Luxus

Über die Attraktivität des deutschen Standorts entscheidet nicht nur die Arbeitszeit

Eiserner Kraftakt

Wirtschaftsminister Helmut Haussmann fand mühelos Anschluß an die Linie des Kanzlers. Als ihn im Sommer vergangenen Jahres die größte Boulevardzeitung des Landes fragte, "ob wir uns die 35-Stunden-Woche leisten" können, antwortete der frischgebackene Minister, "pauschale weitere Arbeitszeitverkürzungen sind unverantwortlich".