: Fred Sinowatz

Das Jahr 1986: Der Atom-Schock

Es war der erste nukleare GAU der Geschichte. Österreich traf er in einer prekären Situation.

Weltbühne: Waldheim und kein Ende

Kaum zu glauben: Kurt Waldheim und seine mehr oder weniger verschwiegene Kriegsvergangenheit bewegen Österreich weiter. Mit Fred Sinowatz wurde eben in diesem Zusammenhang sogar der ehemalige Bundeskanzler wegen falscher Zeugenaussage zu einer Geldstrafe von 360 000 Schilling verurteilt.

Nachlese: Österreich: Ansehen beschädigt

Amtsmißbrauch" lautet die Anklage gegen den österreichischen Altbundeskanzler Fred Sinowatz, dessen ehemaligen Innenminister Karl Blecha und den früheren Außenminister Leopold Gratz.

Weltbühne: Schiffbruch mit Spezis

Sieben Köpfe zählte jenes Unterhändler-Team der Sozialistischen Partei Österreichs (SPÖ), mit dem der Wiener Bundeskanzler Franz Vranitzky vor zwei Jahren wochenlang den Koalitionspakt mit der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) austüftelte.

Retter aus dem Norden

Österreichs Staatsindustrie trat die Flucht nach vorn an: Die Voest-Alpine, der schwer angeschlagene Stahlkonzern mit rund 70 000 Beschäftigten, bekam ein neues Management.

Den Panschern zur Freude

Wie aus einem Guß." So charakterisierte der österreichische Bundeskanzler Fred Sinowatz vor laufender TV-Kamera das in Windeseile durchs Wiener Parlament gepeitschte Gesetz über die richtige Gärung von Traubensaft.

Saure Trauben, süße Sünden

Das lange gärt, wird endlich Mut. Wochenlang vergiftete die Affäre die gute Stimmung. Doch vergangenen Sonntag ergriff Paul Hoffacker, der CDU-Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Gesundheit, das Wort: Wein, forderte er energisch, dürfe "künftig nur noch aus Trauben hergestellt werden" – ohne Zucker, ohne Chemikalien.

Österreich: Politik und Panzer

Über der österreichischen Steyr Daimler Puch AG, seit Jahren tief in den roten Zahlen, hängen zur Zeit wieder einmal besonders schwere Gewitterwolken.

Österreich: Die Sicherheit und das Geschäft

Vierundzwanzig gebrauchte Abfangjäger aus Schweden, jeder von ihnen rund zwanzig Jahre alt, sollen die Österreicher künftig davor bewahren, daß fremde Maschinen ohne Erlaubnis ihr Territorium überfliegen.

Ungarn: Schonfrist für die Donau

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest 1984 hatte der unerwartet starke Widerstand überwiegend jugendlicher Umweltschützer den Aufschub eines Kraftwerksbaus bei Hamburg an der Donau erzwungen.

Österreich: Zwist um Zwentendorf

Gehen in Österreich bald die Lichter aus, ist die Stromversorgung nicht mehr gesichert? Dieser Eindruck könnte leicht entstehen, denn nur wenige Wochen nach dem Bauaufschub für das Donaukraftwerk Hainburg möchte Österreichs Bundeskanzler Fred Sinowatz nun einen Versuch starten, das stillgelegte Kernkraftwerk Zwentendorf in Betrieb gehen zu lassen.

Österreich: Alles ist anders

Am 19. Dezember hat die österreichische Regierung versucht, die Rodungen in der Stopfenreuther Au, 40 Kilometer östlich von Wien, per Polizeieinsatz durchzusetzen.

Österreich: Nicht mehr so wie früher

Als der österreichische Bundeskanzler Fred Sinowatz im September seinen neuen Finanzminister präsentierte, kam er aus dem Strahlen nicht mehr heraus: Stolz blickte er immer wieder auf seinen Wunschkandidaten, den er im zweiten Anlauf doch noch auf den wichtigen Posten gehievt hatte.

Österreich: Ein neues Sanierungsgefühl

Österreichs zweitgrößter Industriebetrieb, die Steyr-Daimler Puch AG, beherrscht wieder einmal den Blätterwald. Vor knapp einem Jahr waren es die vom Steyr-Management angedrohten achthundert Kündigungen, die das Unternehmen zum Tagesthema und zum Politikum machten; jetzt ist es der Weg, wie Steyr aus den Verlusten herausfinden will, der für Aufregung sorgt.