: Friedrich Halstenberg

Hamburger Morgenpost: Rettung durch Mini-Format?

„Wir Gewerkschafter“, so heißt es in einer Resolution der „großen Funktionärs Versammlung der IG Metall, Verwaltungsstelle Hamburg“, „können der zunehmenden Konzentration und dem zunehmenden Monopol der Rechtspresse nicht mehr tatenlos zusehen.

Worte der Woche

„Ich glaube, es ist wichtig, Gorbatschow wissen zu lassen, daß dieser Schritt der Anfang einer langen Entwicklung ist, die die Bedingungen für die Emigration und die Menschenrechte verbessert; eine solche Politik wird der Sowjetunion neue Chancen geben.

MANAGER UND MÄRKTE

Bei der Hoesch-Belegschaft in Dortmund wachsen die Zweifel daran, daß das geplante neue Gasstahlwerk gebaut wird. Diese Anlage sollte ursprünglich drei veraltete, Siemens-Martin-Stahlwerke ablösen.

Stadtgrenzen: Manchen „jammert’s“

Die Würfel sind gefallen, und sie fielen gegen den Innenminister Willi Weyer (FDP). Den entscheidenden Wurf führte der Chef der Staatskanzlei aus, Minister Professor Friedrich Halstenberg (SPD), Leiter der Landesplanung.

Papier und Posten

Über allzu volle Sackkarren eines Altpapierhändlers stolpert jetzt der in zahllosen Eskapaden bisher obengebliebene Regierungspräsident a.

Hamburger Morgenpost: Frei zur Adoption

Eine Tendenzentscheidung wird wohl fallen“, beurteilt Bernd Klosterfelde, Verlagsleiter der Hamburger Morgenpost, die Lage. An diesem Freitagnachmittag kommen die zwölf Aufsichtsräte der SPD-Presseholding Konzentration GmbH in Frankfurt zusammen, um über das Schicksal des einst auflagenstarken Hamburger Boulevardblattes zu entscheiden.

Ein bitteres Ende

Der Schatzmeister der SPD, Friedrich Halstenberg, ist ein unseriöser Verhandlungspartner. Was er in den letzten Wochen der Belegschaft der Hamburger Morgenpost zugemutet hat, den Redakteuren und Verlagsangestellten, den Setzern und Druckern, zeigt ein hohes Maß von Menschenverachtung.

MANAGER UND MÄRKTE

Allmählich wird das öffentliche Gerede über die Neubesetzung der Bundesbankspitze peinlich. Obwohl nicht daran zu rütteln ist, daß der Vizepräsident Karl Otto Pöhl auf den Präsidentenstuhl rücken wird, sobald Bundesbankpräsident Otmar Emminger in den Ruhestand geht, ist Wilfried Guth, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, wiederum ins Gespräch gebracht worden – diesmal durch Bundesfinanzminister Hans Matthöfer.

Hamburger Morgenpost: Warten auf ein Wunder

Soviel scheint sicher: Die neue Firma steht. Doch wann die „Hamburger Morgenpost Verlags-GmbH & Co KG“ ihre Arbeit aufnehmen wird, wann die Zeitungsleser in und um Hamburg das neue Blatt kaufen können, und vor allen Dingen was für eine Zeitung das dann sein wird, darüber darf – noch – weiter spekuliert werden.

Verurteilt vor dem Urteil

Die Anklage, die Ludwig Poullain, dem gefeuerten Vorstandsvorsitzenden der Westdeutschen Landesbank, am 22. Mai ins Haus flatterte, trug ihm die gesellschaftliche Ächtung zweiten Grades ein.

Kühns Graue Eminenz: Gute Kontakte

Er ist kaum größer als Napoleon, in Tempeln rament und Energie dem Korsen verwandt. Zugleich verfügt er über die Gabe eines getreuen Ekkehart.

Hamburger Morgenpost: Eidgenossen als Retter

Zwei Schweizer Brüder, die Baseler Verleger Greif, werden aller Wahrscheinlichkeit nach das tun, wozu sich kein deutscher Verleger mehr bereit fand, was allenfalls Branchenfremde – nicht immer ganz seriös – anpacken wollten: die Hamburger Morgenpost zu retten.

Stahlindustrie: Hilferuf der Selbstbewußten

Zusagen über öffentliche Hilfsmaßnahmen hat die notleidende deutsche Stahlindustrie noch nicht, dafür aber handfesten Krach mit Politikern: Die nordrhein-westfälische Landesregierung und die SPD-Landtagsfraktion sind erbost, weil die Hütten sich damit begnügten, in Bonn um Linderung ihrer Not zu ersuchen, Düsseldorf aber links liegen ließen.

Halstenberg schwätzt

Professor Friedrich Halstenberg, der wegen der Entlassung des Vorstandsvorsitzenden der Westdeutschen Landesbank (West LB), Ludwig Poullain, von seinem Posten als Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen zurückgetreten war, hat seinem Herzen verspätet Luft gemacht.

Bonner Kulisse

In der SPD geht die Angst vor Kündigungen um. Weil die Parteifinanzen durch den Wahlkampf arg in Anspruch genommen wurden, muß SPD-Schatzmeister Friedrich Halstenberg in der Ollenhauer-Parteizentrale nach Ausgabenkürzungen Ausschau halten.

MANAGER UND MÄRKTE

Anfang kommender Woche, so Hermann Gremliza, Herausgeber der „Monatszeitschrift für Politik und Kultur konkret will er dem Schatzmeister der SPD, Professor Friedrich Halstenberg, seine exakten Pläne vorlegen.

Tanz mit den Frauen

Der Landtag von 1970 hat abgemustert. Die alte Garde löst sich auf: Willi Weyer, Fritz Kassmann, Josef Neuberger und Fritz Holthoff nehmen knapp dreißig Jahre nach der Gründung Nordrhein-Westfalens Abschied von der aktiven Politik.

BONNER BÜHNE: Trick oder elegante Lösung

Beifall von ungewohnter Seite hat Helmut Schmidt bekommen. Brieflich zollte ihm Günter Grass Anerkennung für den vorsichtig-behutsamen Kurs, den der Kanzler seit der Afghanistan-Krise steuert.

Hamburger Morgenpost: Rettende Rechnung im Sand

Die Redaktion steht, Anschlußdruckereien sind gefunden: Kommenden Sonnabend, am 1. März, wird die alte Hamburger Morgenpost zum ersten Mal im neuen Verlag erscheinen – zumindest die Hamburger Ausgabe des Blattes, das bislang noch mit eigenen Lokalausgaben in Kiel und Bremen erscheint.

„Eine winzige Arabeske“

Politisch habe sich Friedrich Halstenberg zwar ein bißchen ungeschickt verhalten, aber ehrenrührig keineswegs. In Sachen Poullain hätte er sich „einiges anders vorstellen können“, rügte jetzt sein alter und neuer Promoter, Nordrhein-Westfalens Regierungschef Heinz Kühn, aber das sei nur „eine winzige Arabeske“.

Kein Düsseldorfer Tragi-Kommödchen

Wieder einmal hatte es, nicht ohne eigenes Verschulden, ein heftiges Gerangel um seine Nachfolge gegeben: Posser oder Rau, Halstenberg oder Farthmann? Damals feierte Heinz Kühn, dienstältester SPD-Ministerpräsident im bevölkerungsstärksten Bundesland, seinen 65.

Wie in einer Bananerepublik

Vor wenigen Jahren wollte das Gesundheitsministerium noch jährlich achtzigtausend neue Krankenhausbetten schaffen. Jetzt aber sollen allein im Land an Rhein und Ruhr 4500 Betten gestrichen werden, wie Nordrhein-Westfalens Sozialminister Friedhelm Farthmann öffentlich bekannte.