: Fritz Bauer

Fritz Bauer: Staatsanwalt wider Willen

Vor 50 Jahren starb Fritz Bauer. Der Strafverfolger wurde jüngst heldenhaft als Nazijäger gefeiert. Verkannt wurde: Die Kälte der Bundesrepublik ließ ihn resignieren.

Auschwitz-Arzt: Mengeles Glück

Der Auschwitz-Arzt Mengele wurde für seine Verbrechen nie zur Verantwortung gezogen. Jetzt blickte Ronen Bergmann erstmals in die Akten, die die Jagd dokumentieren.

© Ian Gavan/Getty Images

Ronald Zehrfeld: "Beinahe hätte ich mein Abi verkackt"

Die Presse nennt den Schauspieler Ronald Zehrfeld stattlich, er sich selbst Pussy. Seine körperliche Präsenz verunsichert ihn. Und dass er nicht klug genug sein könnte.

© Filmfest München

Deutsche Filme: Her mit dem Oscar!

Acht deutsche Filme bewerben sich um den Oscar. Die meisten handeln von der Vergangenheit, dabei gab es doch diesen einen besonders zeitgemäßen Überraschungserfolg.

© Metrolit Verlag

Jahresrückblick: Das Beste im Kulturjahr 2015

Welche Bücher, welche Musik, welche Filme, welche Ausstellungen haben dieses Jahr besonders bereichert? Die Kulturredaktion von ZEIT ONLINE über ihre Favoriten

Auschwitz-Prozesse: Zu Haus unter Feinden

Der Staatsanwalt Fritz Bauer leitete die Auschwitz-Prozesse in die Wege. Zurzeit ehrt man ihn im Kino und in Magazinen. Doch ins Lob mischen sich auch falsche Töne

Interview: „Generationen können sich nicht neu erfinden.“

Wolfgang Kraushaar löste mit seinem Buch „Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus“ die Debatte aus, ob es antisemitische Linke in der 68-Generation gab. Micha Brumlik, Direktor des Frankfurter Fritz Bauer Instituts, erklärt, was davon stimmt. Ein Deutschlandfunk-Interview, 26.7.2005

Zusammen leben: Fritz Bauer

Mut zur Wahrheit, beharrliche Zivilcourage – wie schwer sind doch diese so einfachen Tugenden! Er hat sie uns gelehrt

20. Juli: "Feiglinge" und "Verräter"

Noch bis weit in die fünfziger Jahre hinein wurden in der Bundesrepublik die Männer und Frauen des Widerstandes denunziert und diffamiert.

holocaust: Am Anfang der Wahrheit

Mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess vor 40 Jahren drang der organisierte Judenmord erstmals wirklich in das deutsche Bewusstsein

Zu Hause in der Fremde

Juden mögen sich deutsch fühlen. Für Deutsche bleiben sie immer nur Juden. Nachruf auf eine Illusion