: Fritz Thiedemann

Fritz Thiedemann: Ein Stück von Meteor

Das Telephon wetteifert mit der Haustürklingel, Fritz Thiedemann kann nicht sofort öffnen. "Tschuldigung", sagt er fröhlich, als er den Besucher hereinläßt, "Sie werden es nicht glauben: Da hat gerade jemand angerufen, aus Eckernförde, der wollte wissen, ob Meteor noch lebt.

Reiten: Fest im Sattel

Altmeister Fritz Thiedemann erzählt von seinen Pferden. Zum Beispiel von Godewind: "Wenn es gutging, freute er sich. Und wenn nicht, war es auch nicht schlimm.

Finale mit Scheel

Wind bis Stärke 6, dazu Sonnenschein, tausend Boote auf den fünf Regattabahnen, weitere zweihundert Yachten in der Seewettfahrt, eine Armada von Begleitfahrzeugen, Segelsport in Glanz und Gloria: Kieler Woche, erster Tag – und Fußball-WM, letzter Tag.

Um Thiedemanns Erbe

Fritz Thiedemann, inzwischen eine Art leibhaftiges deutsches Reiterdenkmal, hat fünfmal gewonnen, zuletzt 1959 mit der Holstein ner Stute Retina.

DDR im Abseits

Wenn Pferde Trainingspläne und -programme lesen könnten, wären wir auch im Sattel besser.“ Das von einer großen Portion Galgenhumor getragene Bonmot eines angesehenen Sportführers des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) der DDR wird gern zitiert.

Kavalkade um die Publikumsgunst

Seinen Auftritt kündigte er meist mit hellem Wiehern an; und weil er solchem Signal fast immer eine gute Leistung folgen ließ, war der Schimmel Winnetou, geritten von Hartwig Steenken, der Publikumsliebling Nr.

Streitet für Deutschland

Fritz Thiedemann, neben Hans Günter Winkler Deutschlands populärster und erfolgreichster Springreiter, ist von seinem Posten als "Olympiainspekteur" zurückgetreten.

Auf Pulvermanns Parcours

Es dreht sich wieder, das gewohnte Karussell der sommerlichen Reit- und Springturniere. Nach Ludwigsburg kam das Pfingstturnier in Wiesbaden, jetzt das Deutsche Spring-, Dressur-, Fahr-Derby in Hamburg, dann kommt Aachen und schließlich die Europameisterschaft in Luzern.

Deutsche Reiter auf dem Bettelpfad

1954 reiste zum ersten Male nach dem Kriege eine deutsche Reiter-Equipe zu den großen Turnieren nach Harrisburgh, New York und Toronto in die USA und nach Kanada.

Über Hürden und Mauern

Seit Jahren ist die deutsche Springreiterei für die bevorstehende "Grüne Saison" des nationalen und internationalen Reitsports in seiner Spitzenklasse nicht mehr so gut gerüstet gewesen wie diesmal.

Wider die Turnier-Fabrik

Unlängst las ich eine Betrachtung des verstorbenen Experten der Reiterei, Dr. H. v. Gustav Rau. Er schrieb: „Die Masse ist grausam, sie will ihre Helden siegen sehen, immer wieder siegen, und wenn ihnen das nicht gelingt, dann will sie sich wenigstens an ihrer Niederlage weiden können!“ Dies ist die einzige Antwort auf die „kritischen“ Feststellungen nach dem englischen CHIO, dem Offiziellen Internationalen Reitturnier in London, wo nach langer Zeit die deutsche Springreiter-Equipe in bester Besetzung ohne Sieg blieb.

Adieu, Meteor!

Eigentlich müßte es hamburgisch heißen: "Tschüß, Meteor", denn derart wurde der französische Abschiedsgruß hanseatisch eingedeutscht.

Reitsport immer beliebter

Ein Statistiker hat uns unlängst verraten, daß der Turniersport hinsichtlich des Besuches seiner Veranstaltungen unmittelbar hinter dem Fußball steht.

"Finale" an der Spitze

Behaupte keiner, der am letzten Sonntag nicht mit dabeigewesen ist, als der deutsche Europameister der Springreiter, Fritz Thiedemann, mit seiner elfjährigen Holsteiner Stute "Finale" zum vierten Male das Deutsche Spring-Derby gewann, daß es langweilig sei, so an die sechzig Pferde hintereinander über die gleichen Hindernisse gehen zu sehen.

SPORT DER ZEIT: Ein neuer Reiter prescht vor

Dumpf grollender Donner war der Salut für den Sieger, und der Regen, nun ja, er verdarb den Veranstaltern des 29. Deutschen Spring-Derbys 1957 wieder einmal (wie schon so oft) das Konzept.

SPORT DER ZEIT: Halla in alter Form

Der Sieg der Deutschen National-Reitermannschaft – Fritz Thiedemann auf Meteor, Hans-Günther Winkler auf Fahnenjunker, Alfons Lütke-Westhues auf Ala und Alwin Schockemöhle auf Bacchus – im Preis der Nationen während des letzten großen Internationalen Reitturniers in Aachen, rief die Erinnerung an die großen Zeiten des deutschen Reitsportes zwischen den beiden Weltkriegen wach.

SPORT DER ZEIT: Bitterer Lorbeer

Die Deutsche Bundesrepublik besitzt sozusagen einen Sportorden. Das ist das "Silberne Lorbeerblatt", mit dem der Bundespräsident alljährlich Sportsleute auszeichnet, die sich "durch außergewöhnliche Leistungen unter Ausschaltung von Zufallsergebnissen, nämlich der dauernden Hochleistung und gleichbleibenden guten Haltung" besondere Verdienste um den deutschen Sport erworben haben.

Sechs Medaillen für Deutschland

Die XVI. Olympischen Reiterspiele, die in Stockholm vor über zwanzigtausend sachverständigen Zuschauern zu Ende gingen, waren eine der bedeutendsten Manifestationen der Leibesübungen in letzter Zeit.

SPORT DER ZEIT: Pferde und Segel

Mit allem Glanz des königlichen Hofes wurden am vergangenen Sonntag die Reiterkämpfe der XIV. Olympiade im Stadion von Stockholm feierlich eröffnet.

SPORT DER ZEIT: Favoriten...

Mit einer gewaltigen Überraschung endete das Deutsche Derby, in dem sämtliche Favoriten im geschlagenen Felde blieben. Siegerin wurde "Lustige", die von ihrem über siebzigjährigen Trainer G.

SPORT DER ZEIT: Turner und Jahresliste

Die deutschen Turner sind wieder einmal böse. Diesmal, weil die Sportjournalisten einer ziemlich dummen Gewohnheit des Auslandes, folgend unlängst den "besten Sportler des Jahres" Kürten und dabei den Kunstturner Hellmuth Bantz nur auf den zwölften Platz setzten, wohlgemerkt recht weit hinter dem Berufsboxer Heinz Neuhaus, dem Turnierreiter Fritz Thiedemann und dem Trainer des Deutschen Fußball-Bundes, Sepp Herberger.

SPORT DER ZEIT: Und wieder Thiedemann

Die etwa zwölf tausend Menschen, die am vergangenen Sonntag auf den Hamburger Turnierplatz hinausgepilgert waren, um der Entscheidung des 26.

SPORT DER ZEIT: Deutsche Reiter – international erfolgreich

Genf im Dezember. Mit elf Prüfungen an sieben Tagen des Genfer Concours Hippique wurden an Reiter und Pferde von neun Nationen härteste Anforderungen gestellt und zugleich einem begeisterten Publikum im Palais des Expositions edelster Sport geboten.