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Fukushima: Acht Jahre nach der Katastrophe

  • Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben mit einer Stärke von 9 die Küste Japans. Das Epizentrum lag vor der Ostküste des Landes, das Beben erzeugte einen gewaltigen Tsunami. Bis zu 40 Meter hohe Wellen rasten auf die Küste zu. Mehr als 18.000 Menschen starben. Ganze Städte wurden ausgelöscht.
  • Im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi fiel der Strom aus. Noch am Abend des 11. März erklärte die japanische Regierung den atomaren Notfall. In den Wochen nach der Havarie bestätigte sich der Verdacht einer Kernschmelze.
  • Nach mehreren Sammelklagen stellte ein japanisches Gericht Ende 2017 die Mitschuld des Staates und des Betreiberkonzerns Tepco an der Atomkatastrophe fest.
  • Obwohl Fukushima seit Ende März 2017 als wieder bewohnbar gilt, herrscht bei vielen Menschen Verunsicherung. Neben psychologischen Folgen und der äußeren Strahlenbelastung sind vor allem die Langzeitfolgen durch die Aufnahme kontaminierter Lebensmittel nicht klar definiert.
  • Was ist damals passiert? Und was hat sich bis heute getan? Wir haben seit dem Tag der Katastrophe über Fukushima berichtet. Hier finden Sie alle Artikel zum Thema.