: Gabriel Laub

So wird man Boss

Die CDU entscheidet über ihren neuen Parteichef. Nach dem Schimpansen-, dem Herings- oder Gänseprinzip?

Zeitlese

Der Alltag bietet immer neue Wunder. Die Produktinformation des Pinguin Park Recording Studio "Computer mit Mund und Ohren" zum Beispiel.

ALLTAGSSACHEN

Ordnung, lese ich in einem demnächst erscheinenden Buch von Gabriel Laub, das den Titel "Unordnung i

...und erschlug Abel

Der Saal sah wie ein richtiger Gerichtssaal aus. Das war er auch, dieser Sala coniltare, Verhandlungsort des Appellationsgerichts im Sitz der Landesverwaltung der Provincia Venezia.

Wie man Befreite versklavt

An jenem 17. September 1939, als die Rote Armee in Erfüllung des Hitler-Stalin-Paktes nach Polen einmarschierte, waren meine Eltern, mein Bruder und ich schon seit mehr als zwei Wochen auf der Flucht vor den Nazis, wie Tausende anderer Menschen.

Lesebuch über politisch Verfolgte: Flüchtling, Fremdling, Asylant

Das Asylrecht ist im November 1986 verschärft worden. Doch dieses aktuellen Anlasses hätte es nicht bedurft, um die ausgezeichnete Sammlung von Originalbeiträgen und geschickt ausgewählten Text- wie Bildübernahmen zu rechtfertigen.

Zu den Aphorismen

Gabriel Laub wurde im Jahre 1928 im polnischen Bochnia geboren, nicht weit von Krakau. Von 1939 bis 1946 lebte er mit seinen Eltern in der Sowjetunion, davon 16 Monate in Verbannung am Ural und fünf Jahre im zentralasiatischen Samarkand.

Warum der Negus Negesti in Polen ein Thema ist: Die Macht als solche

Der Kaiser" des Polen Ryszard Kapuscinski, ein Buch über die letzten Jahre des Negus Negesti Haile Selassie I., stand auf den Bestenlisten amerikanischer und britischer Zeitschriften und hatte begeisterte Rezensionen in französischen und spanischen Zeitungen.

Kritik in Kürze

"Der Aufstand der Dicken – Satirischer Roman über eine gewichtige Revolution", von Gabriel Laub. – Der in Hamburg lebende Gabriel Laub, 1928 in Polen geboren, emigrierte 1968 aus Prag in die Bundesrepublik.

Von ZEIT-Mitarbeitern

"Politisierung der Literaturkritik – Beitrag zu einer intellektuellen Biographie von Georg Lukács", von Gerhard Spörl. Georg Lukács stellte es sich ganz einfach vor: "Ich bin der Ansicht, meine Entwicklung ist Schritt für Schritt vor sich gegangen, und ich glaube, wenn man sich damit befaßt, dann sollte man das am besten chronologisch tun.

Von ZEIT-Mitarbeitern

Gabriel Laub: „Der leicht gestörte Frieden“. Dies ist eine satirische Geschichte der Kriege. Sie ist natürlich nicht vollständig, denn, wie Laub meint, „die Geschichte der Kriege deckt sich mit der Geschichte der Menschheit, und die ist – vorläufig – unendlich“.

Von ZEIT-Mitarbeitern

Dieter E. Zimmer: "Der Mythos der Gleichheit". Der Begriff "Gleichheit" an unserm politischen Wertehimmel schillert auf eine höchst mißverständliche Art; für viele Zeitgenossen meint er viel mehr als soziale Gleichstellung, nämlich Gleichsein, Identität, und entsprechend irritiert reagieren sie, wenn festgestellt wird, was einige Wissenschaften in den letzten Jahren auf eine weniger globale, dafür genauere Weise feststellten: daß die Menschen tatsächlich von der Natur ungleich ausgestattet sind.

Gabriel Laub: Literatur

Sprache soll verbinden, aber nicht binden. Unverbindliche Sprache fesselt – und entfesselt somit den Menschen. Menschen brauchen die Sprache, um sich zu verbinden, können sich aber nur dann verbinden, wenn sie von Fesseln frei sind.

Gabriel Laub: Von Menschen und Material

Eigentlich heißt der terminus technicus "das menschliche Material", es kommt mir jedoch nicht sehr menschlich vor, Menschen als "Material" zu bezeichnen.

Jüdische Satire: Der Krieg – ein Witz

"Moische" ist zwar eine geläufige, jiddische Form des Namen "Moses", erinnert jedoch in allen Sprachen (außer Jiddisch) und besonders im Deutschen an den Standardhelden jener pseudojüdischen Witze, die als sogenannte "Schmonzes" bei Antisemiten so beliebt sind.

Kurz-Waren en gros

Vorgestellt werden nämlich rund fünfzig klassische (18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts) und 25 zeitgenössische Aphoristiker deutscher Sprache.

Das Schicksal

In den alten Zeiten hatten es die Menschen gut: Sie hatten ein Schicksal. Was immer passierte, es war Schicksal, Los, Vorbestimmung, Fatum, Kismet.

FERNANDO KRAHN: VOGEL-WELT-GESCHICHTEN (VII)

Es wundert mich eigentlich", sagte der Vogel in seinem üblichen trockenen Ton, bei dem man nie sicher sein konnte, ob er nicht Spott verberge, "daß Sie sich so viel Zeit genommen haben, mit mir zu diskutieren.

FERNANDO KRAHN: VOGEL-WELT-GESCHICHTEN (VI)

Ich weiß", sagte der Mensch, "Schönheit ist nicht nur ein sehr komplizierter, sondern auch ein ziemlich abstrakter Begriff. Dafür haben Sie wohl nicht viel übrig.

FERNANDO KRAHN: VOGEL-WELT-GESCHICHTEN (V)

Es ist Unsinn, mein Lieber, was Sie jetzt gesagt haben: ‚Ihr seid doch alle Vögel.‘ Sie verlassen sich allzusehr darauf, daß ich, rein physisch gesehen, nicht lachen kann", sagte der Vogel zornig.

FERNANDO KRAHN: VOGEL-WELT-GESCHICHTEN (IV)

Sie verlangen von mir zuviel, mein Lieber. Solche Begriffe wie ‚Zusammenarbeit‘ sind mir fremd", sagte der Vogel. "Ihr Menschen seid Herdentiere und jagt in Meuten.