: Gabun

Der Schatz von Sao Tomé

Die Welt buhlt um die Gunst eines verarmten Kleinstaates in Westafrika. Rund um seine Küste liegt Öl, Öl, Öl

"Weiße Maske auf schwarzer Haut"

In Afrika ist die Modernisierung gescheitert. Die industrialisierte Welt liefert unbrauchbare Rezepte. Diktatoren wüten wie einst dieKolonialherren. Warum es dem Kontinent nicht gelingt, der Armut zu entkommen

Diesseits von Afrika

Helga Gräfin Strachwitz koordiniert die deutsche Afrikapolitik - und ist eine der wenigen hochrangigen Frauen im Außenministerium

Das System Elf

Politische Einflussnahme gehört zum Geschäft des französischen Ölriesen Elf

Ein raffiniertes Geschäft

Das Konsortium des französischen Ölkonzerns Elf bekam die Leuna-Werke zum Vorzugspreis. Und zahlte Lobby-Honorare in Millionenhöhe. An deutsche Politiker? Neue Indizien drohen aus dem Fall Leuna eine Staatsaffäre zu machen

Des Kaisers arme Kinder

Bokassas Nachfahren leben verarmt und obdachlos in Frankreich

Dunkle Quellen

In Paris halten sich hartnäckig Gerüchte über Unregelmäßigkeiten beim Engagement von Elf Aquitaine in Ostdeutschland

Pressefreiheit muß man sich nehmen: Rares Gut

Attentate auf Journalisten in Georgien, Guatemala und Algerien. Verhaftungen in Äthiopien, Albanien, an der Elfenbeinküste, in Kenia und Nigeria. Ausweisungen aus Serbien, Tunesien, Gabun. Terror gegen Zeitungen in Mauretanien und im Sudan.

Wem nutzt der Raubbau?

Beim Umweltgipfel in Rio steht der Erhalt des tropischen Regenwaldes auf der Wunschliste von Umweltschützern ganz oben. Als gewichtige Argumente für diese Forderung werden gemeinhin drohende Veränderungen des globalen Klimahaushalts durch großflächige Entwaldung sowie der Schutz der Artenvielfalt ins Feld geführt.

Wind des Wandels

Mengistu Haile Mariam, der "schwarze Stalin", wurde aus Äthiopien verjagt. In Angola reichten sich Regierende und Rebellen die Hand zum Frieden.

Der Ruf nach Demokratie

Dieb, hau endlich ab!" Solche bösen Töne hatte Felix Houphouet-Boigny, der greise Präsident der Elfenbeinküste, noch nie aus dem Munde seiner Untertanen vernommen.

Ohne Demokratie geht es nicht mehr

LONDON. – Die Machthaber in Afrika scheinen übereinander zu stolpern, so eifrig bekunden sie ihre Absicht, Mehrparteiensysteme in ihren Ländern zu erlauben.

Kaiser oder Kannibale

Der Kaiser hofft auf Gnade. Jean-Bedel Bokassa, die weiland selbsternannte Majestät der Zentralafrikanischen Republik, sitzt in seiner vergleichsweise luxuriösen Zelle im Militärgefängnis Camp de Roux, die Wächter sind vermutlich bestochen, Vertraute aus alten Herrschertagen sorgen sich um sein Wohl – beispielsweise darum, daß Bokassa nicht vergiftet wird.

Regeln für den Visumantrag

Ein einfacher Sichtvermerk im Paß genügt nicht immer, wenn Geschäftsreisende ins Ausland fahren müssen. Viele Länder verlangen mit dem Visumantrag beispielsweise ein Schreiben des antragstellenden Unternehmens über den Zweck und die Dauer der Reise sowie eine Bestätigung, daß das Unternehmen die Reise- und Aufenthaltskosten trägt.